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Archiv für die Kategorie „Zug der Freiheit“

Die Bahn als „Lokomotive“ zur Deutschen Einheit

25 Jahre Deutsche Einheit am 3. Oktober 2015

Lokomotive zur Deutschen Einheit

Berlin, 03.10.2015 (BA/gm)
Mit den Feiern zum Jubiläum 25 Jahre Deutsche Einheit am 3. Oktober 2015 rückt auch die Bedeutung der Eisenbahn für das Zusammenwachsen Deutschlands ins Bewusstsein.

Die Wiedervereinigung Deutschlands war für die Deutsche Bahn eine besondere Herausforderung, bei der sie und ihre Mitarbeiter sich als „Lokomotive“ zur Deutschen Einheit erwiesen: von den Sonderzügen für die Prager Botschaftsflüchtlinge über die unbürokratische Zusammenarbeit von Bundes- und Reichsbahn direkt nach dem Mauerfall und im Zuge der Bahnreform 1994 bis hin zum Aus- und Neubau des Streckennetzes zwischen Ost und West.  Diesen Beitrag weiterlesen »

„Zug in die Freiheit“ als Preview bei der Dresdner Filmnacht am Elbufer

Leipzig, 07.08.2014 (BA/gm)
BahnaktuellAm 20. August 2014 lädt der MDR 3.000 Zuschauer zum Public Viewing des 90-minütigen Doku-Dramas ein. Gezeigt wird der Weg der Prager Botschaftsflüchtlinge 1989 – eine Reise ins Ungewisse, zwischen Hoffen und Bangen.

Prager Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, 30. September 1989. Wochenlang harren tausende DDR-Flüchtlinge in Gebäude und Garten des Palais Lobkowitz in Prag aus und hoffen auf Ausreisegenehmigung in den Westen. Die langersehnten Worte erklingen endlich vom Balkon des Botschaftsgebäudes: „Ich bin zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“ Der Rest der Rede von Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher geht im Jubel der Menge unter. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lammert zum Fall der Mauer vor 20 Jahren

„Der große Triumph von Freiheit und Demokratie“
Berlin, 09.11.2009 (BA)

Bundestagspräsident Norbert Lammert erklärt zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in Deutschland: „Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war kein Naturereignis. Er war vielmehr die im Zeitpunkt überraschende, historisch aber logische Folge eines Freiheitskampfes in Mittel- und Osteuropa, der fast so alt ist wie die Teilung Deutschlands und Europas. In dieser Teilung und der Verweigerung individueller Freiheit und nationaler Selbstbestimmung lagen auch seine Ursachen.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Mit dem Mauerfall-Spezial ganz Deutschland zum Einheitspreis

Jeder freie Platz für 20 Euro • Verkauf am 9. November ab 18.57 Uhr • Solange der Vorrat reicht • Einfache Fahrt, 2. Klasse, auch im ICE
Berlin, 04.11.2009 (BA)

BahnaktuellZum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls bietet die Deutsche Bahn ihren Kunden am 9. November ein Festpreis-Ticket für 20 Euro an. Das Mauerfall-Spezial gilt für eine einfache Fahrt quer durch Deutschland im ICE und IC/EC in der 2. Klasse. Reisezeitraum sind die 20 Tage zwischen dem 12. November und dem 1. Dezember 2009. Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und sind erhältlich, solange der Vorrat reicht. Verkaufsstart ist um 18.57 Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt wurde am 9. November 1989 auf der historischen Presse-konferenz die sofortige Reisefreiheit für DDR Bürger verkündet. Das Angebot gibt es nur online unter www.bahn.de, buchbar bis 3 Uhr des Folgetages und in ausgewählten DB Reisezentren mit Sonderöffnungszeiten teilweise sogar bis 24 Uhr. Diesen Beitrag weiterlesen »

BMI: „Wir sind das Volk“

Berlin, 31.10.2009 (BA)
„Hunderttausende DDR-Bürger gingen Wochen vor dem Fall der Mauer auf die Straße. Nicht nur in Berlin und Leipzig, auch in zahlreichen anderen Städten der DDR demonstrierten sie für ihre Rechte, freie Wahlen und für Reisefreiheit.

Das Jahr 1989 war das Schlüsseljahr in der Geschichte der DDR. Bereits seit Jahresanfang spitzte sich die Lage zu. Nicht zuletzt die gefälschten Kommunalwahlergebnisse führten zu einer Mobilisierung kritischer DDR-Bürger in einem nie gekannten Ausmaß. Unter dem Motto „Nie genug vom Wahlbetrug“ gingen in Ost-Berlin und anderen Städten zahlreiche DDR-Bürger ab dem 7. Mai 1989 am 7. jeden Monats auf die Straße, um öffentlich gegen die Wahlfälschung zu protestieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwanzigjähriges Jubiläum der friedlichen Revolution von 1989/90

Ihre Meinung zählt: Diskutieren Sie mit!
Berlin, 14.10.2009 (BA)

Bundespresseamt

In diesem Jahr feiern wir das zwanzigjährige Jubiläum der friedlichen Revolution von 1989/90. Unter dem Druck, der von den Massendemonstrationen und auch von den massenhaften Ausreisen ausging, brach die SED-Diktatur zusammen, wurde die Mauer gestürzt und der Weg zur Einheit Deutschlands frei gemacht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ausstellung informiert über Umweltpolitik in der DDR

Minister: „20 Jahre nach der Einheit Umweltfrevel nicht vergessen“
Dresden/Görlitz, 12.10.2009 (BA)

In Anwesenheit von Sachsens Umweltminister Frank Kupfer ist heute (12. Oktober 2009) in Görlitz die Ausstellung „Anspruch und Wirklichkeit – Die Energie- und Umweltpolitik in der DDR am Beispiel des Energieträgers Braunkohle“ eröffnet worden. Die Ausstellung wurde vom Verein „Umweltbibliothek Großhennersdorf“ erarbeitet. Sie zeigt anhand heute zugänglicher Quellen Fakten und Zusammenhänge der Energiewirtschaft der DDR und deren Auswirkungen auf die Umwelt, besonders mit Blick auf die Oberlausitzer Neißeregion. Dargestellt wird auch, welche Zukunft bei einem Fortbestehen der DDR für die Region vorgesehen war. Diesen Beitrag weiterlesen »

20 Jahre friedliche Revolution

Wöller: „Deutsche Geschichte an sächsischen Schulen fest verankert“
Dresden, 10.10.2009 (BA)

„Die zwanzigsten Jahrestage von Friedlicher Revolution, Mauerfall und Deutscher Einheit sind gute Gelegenheiten, die Geschichte der deutschen Teilung verstärkt im Unterricht zu behandeln“, so Kultusminister Roland Wöller. Neben den Eltern hat auch die Schule eine große Verantwortung bei der Demokratieerziehung und bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte. „Unsere Lehrpläne bieten genügend Raum, die Themen sind fest verankert. Wichtig ist, Geschichte so zu vermitteln, dass das Interesse der Schüler geweckt wird. Nur so bleibt wirklich etwas hängen“, betont Wöller. Durch vielfältige Informations- und Diskussionsangebote unterstützt das Kultusministerium die Schulen dabei, die Ereignisse der deutschen Nachkriegsgeschichte interessant und lebendig aufzuarbeiten und zu vermitteln. „Eine lebendige Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist die beste Demokratieerziehung. Sie zeigt den Schülern, dass das Grundrecht der Freiheit nicht selbstverständlich gegeben ist“, so Wöller. Diesen Beitrag weiterlesen »

20 Jahre Friedliche Revolution

Eine Ausstellung in der Deutschen Botschaft in Prag
Dessau-Roßlau/Prag, 03.10.2009 (BA/kmn)
Mein Kollege Kai Michael Neuhold war am 30. September 2009 in der Deutschen Botschaft in Prag und hat ein Video zu diesem Thema erstellt: Zwanzig Jahre Friedliche Revolution – unter diesem Motto steht die derzeitige Ausstellung in der Deutschen Botschaft in Prag. Einen Querschnitt mit Fotos der Exponate und zahlreichen O-Tönen zeigt diese Film-Präsentation. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unterwegs mit dem Zug der Freiheit

Dresden, 02.10.2009 (BA/kmn)
BahnaktuellIn der Nacht zum 1. Oktober 1989 machten sich insgesamt fünf Sonderzüge vom Prager Vorort-Bahnhof Liben in den Bayerischen Grenzort Hof auf den Weg. An Bord Tausende Flüchtlinge aus der Deutschen Botschaft in Prag. Die Züge passierten nochmals das DDR-Gebiet jedoch ohne Stops. Trotz alledem formierten sich überall entlang der Routen zahlreiche Protest-Aufmärsche und begannen so eine friedliche Revolution die in die Geschichte eingehen sollte.

20 Jahre später, am 1. Oktober 2009 fuhr abermals ein ‚Zug der Freiheit‘. Dieser Sonderzug machte u.a. Stop in Dresden, Freiberg, Chemnitz, Plauen und Gutenfürst. Mit einem Fest wurde er dann im Bahnhof Hof erwartet. An Bord des Zuges befand sich gestern auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der sich die rollende Ausstellung zur friedlichen Revolution anschaute.

Zug der Freiheit

Sonderzug anlässlich des 20. Jahrestages der Botschaftsflüchtlingszüge
Termin: 01.10.2009 – Strecke: Prag-Dresden-Freiberg-Chemnitz-Plauen-Hof
Dresden, 30.09.2009 (BA)

Der Zug der Freiheit in DresdenAm 30.9.1989 verkündete der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher die Zustimmung der Regierung der DDR zur Ausreise. Dieser historische Moment war ein Meilenstein der Friedlichen Revolution. Mit Zügen wurden die Flüchtlinge ins bayrische Hof gebracht, sie mussten aus völkerrechtlicher Sicht der DDR-Führung noch einmal über das Territorium der DDR fahren. Entlang der Strecke Dresden-Freiberg-Karl-Marx-Stadt-Plauen lösten die Züge erste Demonstrationen aus. Öffentlicher Widerstand in der DDR wurde sichtbar, aber zumeist gewaltsam aufgelöst. Diesen Beitrag weiterlesen »