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Archiv für die Kategorie „Nachhaltige Mobilität“

Volocopters Frachtdrohne VoloDrone absolviert ersten öffentlichen Flug

Volocopter und DB Schenker zeigen Integration von Drohnen in Lieferketten auf ITS World Congress 2021 • Erster öffentlicher Testflug der elektrischen VoloDrone • Startschuss für „Next Generation“ Logistik- und eVTOL-Lösungen

Hamburg, 13.10.2021 (BA/gm)
Volocopters elektrische Schwerlastdrohne VoloDrone hat am gestrigen Dienstag auf dem ITS World Congress 2021 erfolgreich ihren ersten öffentlichen Flug durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem weltweiten Logistikdienstleister DB Schenker zeigte Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), die nahtlose Integration der VoloDrone in logistische Lieferketten mit einer End-to-End-Frachttransportdemonstration. Die Partner demonstrierten damit den Fortschritt, den sie seit dem Einstieg von DB Schenker als strategischer Investor bei Volocopter Anfang 2020 gemeinsam erzielt haben.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Nach Brand in Stuttgart: MVG nimmt 8 Elektrobusse vorsorglich außer Betrieb

München, 10.10.2021 (BA/gm)
Am 30. September 2021 ereignete sich in Stuttgart ein Großbrand im dortigen Bus-Betriebshof Gaisburg. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat das Feuer an einem E-Bus begonnen. Es handelte sich um ein Fahrzeug, das der Hersteller Evobus (Daimler) Anfang dieses Jahres an die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ausgeliefert hat. Die Münchner Verkehrsgesell-schaft (MVG) verfügt über acht Elektrobusse des gleichen Typs, bereits im März 2021 waren die zwei zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Busse zurückgerufen worden, da herstellerseitig eine Überhitzung der Fahrzeugbatterie nicht ausgeschlossen werden konnte. Sie gingen nach entsprechender Überarbeitung durch den Hersteller wieder in Betrieb.  Diesen Beitrag weiterlesen »

ÜSTRA setzt Elektrobusse wieder im Linienbetrieb ein

Hannover, 09.10.2021 (BA/gm)
Die ÜSTRA setzt ab dem 1. November ihre 17 Elektrobusse nach und nach wieder im Linienbetrieb ein. Die E-Busse waren nach dem Großbrand auf dem Busbetriebshof Mittelfeld am 5. Juni 2021 vorsorglich außer Dienst gestellt worden.

Die Untersuchungen zu dem Feuer auf dem Betriebshof und an den dabei ausgebrannten Fahrzeugen (fünf E-Busse, zwei Hybrid-Busse und ein Dieselbus) haben keine Hinweise darauf gegeben, dass von den Elektrobussen aufgrund ihrer Antriebsart eine besondere oder erhöhte Gefahr im Betrieb ausgeht.

Alle E-Busse besitzen nach wie vor eine gültige amtliche Zulassung und dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Vor der Wiederinbetriebnahme werden die Elektrobusse zusätzlich in der Werkstatt noch einmal überprüft.

Mit Oberleitung und Akku-Zügen in die Zukunft

Umfassende Studie empfiehlt Ersatz von Dieselzügen durch Batterie-Züge

Dresden, 07.10.2021 (BA/gm)
Im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und mit Unterstützung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) wurden mögliche neue Antriebstechnologien für Bahnstrecken untersucht, auf denen derzeit Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen. Wissenschaftlich wurden die Untersuchungen zum Einsatz von Wasserstoff- oder Akku-Zügen von der TU Dresden sowie der TU Berlin durchgeführt. Sie wurden finanziell vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt.

Jetzt wurde in Dresden das Ergebnis vorgestellt, das den Einsatz von Oberleitungs-/ Batterie-Hybrid-Zügen dort empfiehlt, wo langfristig keine Elektrifizierungsperspektive besteht. Dabei wurde die grundsätzliche Bedeutung der im Rahmen der Strukturstärkung geplanten Elektrifizierungen von Bahnstrecken unterstrichen: Sie sind eine Voraussetzung um in der Region künftig batteriebetriebene Züge einzusetzen. Auch für Strecken, die in den nächsten Jahren elektrifiziert werden sollen, bieten Akku-Züge die sinnvollste Zwischenlösung.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Lernwerkstatt für mehr Klimaschutz

Einsatz im Landkreis Gießen ab Ende 2022 • 100 Prozent emissionsfrei durch Betankung mit grünem Wasserstoff

Frankfurt a. M., 25.09.2021 (BA/gm)
Die RMV-Tochtergesellschaft fahma kauft zwei Brennstoffzellenbusse der Firma Van Hool NV. Der unabhängige belgische Hersteller von Linienbussen, Reisebussen und Nutzfahrzeugen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch. Die Busse fahren zukünftig im Rahmen des Projektes „Lernwerkstatt Brennstoffzellenbusse im Landkreis Gießen“. Dabei setzen ab Ende 2022 verschiedene Verkehrsunternehmen im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) und der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) die Busse ein. Die Fahrzeuge sind dann auf regionalen und lokalen Linien im Landkreis Gießen unterwegs. Mit der Lernwerkstatt streben der RMV und seine Partner nach weiteren Erkenntnissen, wie man Wasserstoffbusse effizient im öffentlichen Nahverkehr einsetzen kann.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Wasserstoff bringt Emscher-Lippe voran

Regionales Umsetzungskonzept H2-Mobilität vorgestellt

Recklinghausen, 20.09.2021 (BA/gm)
Die Emscher-Lippe-Region bietet gute Voraussetzungen für eine breite Nutzung von Wasserstoff in der Mobilität und Synergieeffekte mit den anderen Sektoren. So lautet ein Fazit des im Zuge von HyExperts erarbeiteten Umsetzungskonzeptes für eine Wasserstoffmobilitätsregion, das am gestrigen Sonntag (19. September 2021) im Rahmen der e:Motion-Messe in Herten von Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen, Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, und Bernd Tischler, Oberbürgermeister der Stadt Bottrop, vorgestellt wurde. Damit die Region von der entstehenden Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen profitiert, wollen Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen die Wasserstoffwirtschaft auch künftig aktiv mitgestalten. Das Umsetzungskonzept bietet dafür konkrete Empfehlungen und Handlungsansätze. Beispiele sind ein bereits gestarteter H2-Anwenderkreis und eine intelligente H2-Marktplattform.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Premierenfahrt durch den City-Tunnel Leipzig

Stadler präsentiert FLIRT Akku im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz

Stadler FLIRT Akku

Berlin, 20.09.2021 (BA/gm)
In Leipzig ist am vergangenen Samstag (18.09.2021) der erste batteriebetriebene Zug mit Fahrgästen durch den Leipziger City Tunnel gefahren. Im Auftrag des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat Stadler auf der Fahrt von Delitzsch über Leipzig nach Döbeln und zurück die Einsetzbarkeit von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im Leipziger S-Bahn-Netz nachgewiesen. Dabei wechselte das Fahrzeug mehrfach seine Antriebsart zwischen Oberleitungsbetrieb und batterieelektrischem Antrieb.

Im Auftrag des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat mit dem FLIRT Akku erstmals ein batteriebetriebener Zug den Leipziger City-Tunnel durchquert. Mit Unterstützung von Stadler wurde damit die Möglichkeit des Einsatzes von Akkutriebwagen zur Erweiterung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB) nachgewiesen. Auf der Fahrt mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft von Delitzsch über Leipzig, Grimma nach Döbeln und zurück wechselte der FLIRT Akku ab dem nichtelektrifizierten Teil der Strecke vom Oberleitungsbetrieb in den Batteriemodus.   Diesen Beitrag weiterlesen »

BMVI-Allianz mit Fraunhofer-Gesellschaft zur Brennstoffzellen-Produktion

Berlin, 20.09.2021 (BA/gm)
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert mit 80 Millionen Euro den Nationalen Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Finanzierung erfolgt über den Zukunftsfond der „Konzertierten Aktion Mobilität“ und soll die Transformation der Autoindustrie – hier insbesondere der Zulieferindustrie – vorantreiben.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Die Allianz mit der Fraunhofer-Gesellschaft ist eine neue Dimension, um die Brennstoffzellen-Produktion voran zu bringen. Mit dem bundesweiten Aufbau eines Forschungsnetzwerks gezielt für die Brennstoffzelle wollen wir zum einen die Kosten für Wasserstofffahrzeuge deutlich reduzieren und zum anderen die deutsche Zulieferindustrie mit einer Brennstoffzelle made in Germany gut für die Zukunft aufstellen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Deutschland zum Wasserstoff-Land machen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

„HyLand 2“: Bund fördert drei Wasserstoff-Regionen in M-V

Schwerin, 15.09.2021 (BA/gm)
In der zweiten Runde des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ hat der Bund die Hansestadt Wismar und den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zum „HyStarter“gekürt, die Hansestadt Stralsund zum „HyExpert.“ Sie zählen damit zu den bundesweit 30 Regionen, die im Rahmen von „HyLand 2“ beim Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft unterstützt werden („Hy“ für engl. Hydrogen – Wasserstoff).

„Ich gratuliere den drei Gewinnern zu diesem großartigen Erfolg. Ich freue mich sehr, dass ihr jahrelanges Engagement im Bereich Wasserstoff und unser ebenso langes Netzwerken auf verschiedenen Ebenen nun solch‘ erfreuliche Früchte trägt“, sagt Landesenergieminister Christian Pegel zu dieser Nachricht aus Berlin.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Standortentscheidung für Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff steht

Scheuer: „Deutschland wird Wasserstoff-Land“

Berlin, 03.09.2021 (BA/gm)
Am gestrigen Donnerstag hat Bundesminister Andreas Scheuer die Standorte des Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff unter dem Dach des Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft verkündet.

Bundesminister Andreas Scheuer: Wir schaffen eine Mobilität der Zukunft mit H2. Deswegen spannen wir das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff über ganz Deutschland. Das Ergebnis unseres Standortwettbewerbs ist 3 plus 1: Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen und Norddeutschland. Damit wollen wir die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Westen, Osten, Süden und Norden unterstützen – ganzheitlich.  Diesen Beitrag weiterlesen »

HEAG mobilo erweitert Busflotte um 24 neue eCitaros

Auch Gelenkbusse mit Elektroantrieb sind jetzt in Darmstadt unterwegs

Gelenkbus mit Elektroantrieb

Darmstadt, 29.08.2021 (BA/gm/lsa)
Die Busflotte bis zum Jahr 2025 auf Elektromobilität umzustellen ist das erklärte Ziel der HEAG mobilo. Diesem Ziel ist das Darmstädter Verkehrsunternehmen jetzt mit der Lieferung von 24 Elektrobussen des Typs eCitaro aus dem Hause Daimler einen großen Schritt nähergekommen. Bereits im vergangenen Jahr nahm die HEAG mobilo ihre ersten sechs Elektro-Standardbusse in Betrieb, diese bekommen jetzt Verstärkung durch weitere elf Standard- sowie 13 Gelenkbusse. Damit können noch mehr Menschen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg emissionsfrei befördert werden. Denn durch die Umstellung auf Elektromobilität spart das Unternehmen jährlich nicht nur zweieinhalb Millionen Liter Diesel, sondern auch 6.600 Tonnen CO2 ein. Die neuen Fahrzeuge wurden am vergangenen Freitag (27.08.2021) auf dem Betriebshof Böllenfalltor vorgestellt.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Dahlemann: Fähre rückt Usedom näher ans vorpommersche Festland heran

Schwerin, 22.08.2021 (BA/gm)
Anlässlich der Taufe der neuen Solar-Fähre für die Verbindung Kamp-Karnin hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Bedeutung der Fährverbindung für die Region und den Tourismus hervorgehoben: „Mit dem Neustart der Fährverbindung zwischen dem Festland und Usedom rückt die Insel wieder ein Stück näher ans vorpommersche Festland heran. Damit verbessern sich für Einheimische, Radtouristen und Tagesausflügler die Verbindungen deutlich – und das alles sehr umweltfreundlich.“

Gleichzeitig bedeutete dieser Auftrag auch beste Wertschöpfung für die Wirtschaft. Von Ostseestaal in Stralsund gebaut und von der Ueckermünder Reederei Peters betrieben.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Multimodale Lademodul-Integration (MuLI)

RheinEnergie, KVB und Ford nehmen innovative Ladeinfrastruktur in Betrieb

Multimodale Lademodul-Integration (MuLI)

Köln, 21.08.2021 (BA/gm)
In Bocklemünd, an einer der Endhaltestellen der Linie 126 (Bocklemünd – Chorweiler) haben die Kölner Verkehrs-Betriebe AG, RheinEnergie AG, Ford-Werke GmbH und das Ingenieurbüro Fehringer (Dortmund) das Innovationsprojekt MuLI – Multimodale Lademodul-Integration – gestaltet. Ziel des Projektes MuLI ist die Demonstration eines Ladesystems mit integrierten Lademodulen für verschiedene Fahrzeugklassen. Dabei ist deren Kernsystemarchitektur für die Nachladung von Batteriebussen ausgelegt.

Gleichzeitig wurde das multimodal ausgelegte Ladesystem an verschiedene Spannungsebenen des Wechsel- und Gleichstroms (10 kV AC, Bahn-DC) angeschlossen. Zudem wurde eine skalierbare Speicherlösung realisiert.

Grundlage für die skalierbaren Energiespeicher bilden Fahrzeughochvoltbatterien bzw. -zellen, deren Speicherkapazität für mobile Anwendungen nicht mehr ausreicht, die jedoch in stationären Speichern einer weiteren Nutzung zugeführt werden. Diese Batterien bzw. Zellen können zur Netzstabilisierung, Minimierung des Leistungsbezugs und optional als Regelleistungsreserve für lokale Stromnetze genutzt. Hierdurch lassen sich die Kosten sowohl für die mobilen Anwendungen (z. B. E-Pkw) als auch die stationären Speicher reduzieren.   Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue Wege für mehr Grünstrom: Deutsche Bahn sichert sich Wasserkraft aus Norwegen

Lieferung deckt fast eine Woche Bahnstrombedarf • DB-Chef Richard Lutz: „Ehrgeizige Klimaschutzpläne der DB aktuell kaum mehr nur mit verfügbarem heimischen Grünstrom machbar“ • Zwei weitere Ökostromverträge in Deutschland abgeschlossen

Berlin, 09.08.2021 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn sichert den Hochlauf zur komplett grünen Stromversorgung ab und geht dafür neue Wege: Von 2023 an wird Wasserkraft aus Norwegen den Bahnstrommix in Deutschland noch nachhaltiger machen. Für zehn Jahre wird das Wasserkraftwerk Mågeli im Süden Norwegens jährlich fast 190 Gigawattstunden Grünstrom an die Deutsche Bahn liefern. Das Nordseekabel Nordlink, das die Stromnetze Norwegens und Deutschlands seit April direkt miteinander verbindet, macht das möglich. Die Menge des Grünstroms deckt dann für etwa eine Woche den Energiebedarf der täglich rund 40.000 Züge in Deutschland. Die DB schließt damit den ersten grenzüberschreitenden, langlaufenden Ökostrom-Vertrag, Cross-Border-PPA genannt. Partner ist das staatliche norwegische Energieunternehmen Statkraft mit Sitz in Oslo. Im Vergleich mit der Lieferung aus Kohlekraft werden durch die Wasserkraft aus Norwegen pro Jahr bis zu 146.000 Tonnen CO2 gespart.  Diesen Beitrag weiterlesen »

„Wasserstoff-Hanse“ gegründet

Wasserstoff-Hanse engagiert sich für länderübergreifenden Ausbau klimafreundlicher Technologien

Schwerin, 06.08.2021 (BA/gm)
Am Rande der Rostocker „Hanse Sail“ wurde am gestrigen Donnerstag in Warnemünde die „Wasserstoff-Hanse“ gegründet. Sie soll Städte und Regionen rund um die Ostsee und darüber hinaus in einem Bündnis vereinen, das sich zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft und der Nutzung der damit verbundenen Wertschöpfungspotenziale bekennt. Die Gründungsmitglieder unterzeichneten dazu eine Erklärung, in der sie die Wichtigkeit einer länderübergreifenden Klimapartnerschaft betonen. Die Erklärung finden Sie hier.

„Für uns als Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hat Wasserstoff höchste strategische Priorität: als Energieträger und Energiespeicher und auch als Wirtschaftsfaktor. Wir wollen zusammen mit den anderen norddeutschen Ländern weltweit führend in der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff werden“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. „Wir nutzen unsere wirtschaftlichen Chancen auch im Ostseeraum am besten, wenn wir uns zusammentun. Dieser Hanse-Gedanke lebt heute in der Wasserstoff-Hanse wieder auf“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Ziel müsse auch sein, den Schiffsverkehr auf der Ostsee klimaneutral möglichst klimaneutral zu gestalten.  Diesen Beitrag weiterlesen »

E-COM: WHZ forscht für reibungslose Pendler-E-Mobilität

Zwickau, 04.08.2021 (BA/gm)
Im Projekt E-COM untersuchen mehrere Partner, wie Pendler problemlos individuelle E-Mobilität nutzen können und damit gleichzeitig die Luftbelastung in Städten gesenkt werden kann. Ein interdisziplinäres Forscherteam der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) bearbeitet dabei führend die wissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen des Projektes.

„Vom richtigen Standort der Ladesäule über das Reservierungssystem, die Bedarfssteuerung mehrerer Säulen, einer nutzerfreundlichen App, flexiblen Abrechnungsmodellen bis hin zur Speicherintegration und dem Energiemanagement spielen in unseren Untersuchungen viele Bausteine aus Verkehrsplanung, Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik eine Rolle“, erklärt Prof. Dr. Mirko Bodach von der WHZ die interdisziplinäre Aufgabenbreite innerhalb des Projektes E-COM. Dabei arbeiten die Zwickauer Forscher mit den Städten Zwickau und Dresden, Volkswagen Sachsen und der HTW Dresden zusammen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

BRB testet Wasserstoffzug

Treibhausneutrale Mobilität und Energiewende im Verkehr nicht ohne alternative Antriebe zu schaffen • Start des Wasserstoffzugs voraussichtlich 2023

Wasserstoffzug Mireo Plus H

Holzkirchen/Augsburg, 13.07.2021 (BA/gm)
Wasserstoff als Alternative zu Kohle und Gas soll helfen, den CO₂-Ausstoß drastisch zu senken. Diese Technologie ist auch im Eisenbahnbereich eine der Alternativen zu dieselbetriebenen Fahrzeugen. „Deshalb haben wir als innovatives und technologieoffenes Unternehmen die Chance genutzt, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft einen Wasserstoffzug der Firma Siemens Mobility in zwei unserer Netze zu testen“, erklärt BRB-Geschäftsführer Fabian Amini.

Noch dazu, wo die internationale Transdev-Gruppe, zu der die BRB gehört, der größte Betreiber von Elektrobussen in Europa ist und bereits Erfahrungen mit Wasserstoffbussen besitzt. Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Transdev-Geschäftsführung in Deutschland, sieht in dem Probebetrieb in Bayern die konsequente Fortsetzung dieser Firmenphilosophie: „Wir sind für alles offen, was dem Klimaschutz nachhaltig dienen kann, und dazu gehört auf jeden Fall auch der Antrieb mit Wasserstoff. Und mit unserer Schwestergesellschaft Rhenus haben wir bereits einen kompetenten Partner an der Seite, der uns bei der Wasserstofflogistik unterstützen kann.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Zukunftstechnologie in Frankfurt am Main

Weltgrößte Flotte an Wasserstoffzügen wird im Werk von DB Regio instandgehalten • RMV holt die Zukunftstechnologie nach Hessen • DB Regio-Werk in Frankfurt Griesheim wird Zentrum für die Instandhaltung von Wasserstoffzügen • Vorserienzug von Alstom auf Stippvisite in der Werkstatt

Wasserstoffzug Coraia ILint

Frankfurt a. M., 05.07.2021 (BA/gm)
Das Werk von DB Regio in Frankfurt Griesheim wird ein Zentrum für die Zukunftstechnologie Wasserstoffzug. Ab Ende 2022 werden dort 27 Züge des emissionsfreien neuen Fahrzeugtyps Coradia iLINT von Alstom gewartet und instandgehalten. Ein Vorserienzug war heute erstmals auf Stippvisite im Werk.

„2040 will die Deutsche Bahn klimaneutral sein. Deshalb muss unter anderem der fossile Energieträger Diesel im Zugbetrieb schrittweise abgelöst werden, etwa durch Akku- oder Wasserstoffzüge. Ein wichtiger Faktor ist es, diese Zukunftstechnologien im Betrieb und in der Wartung zu beherrschen“, sagt Oliver Terhaag, Produktionsvorstand von DB Regio.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Straße und Schiene: Zukünftige Mobilität mit Wasserstoff

„Wir können es uns nicht leisten, nur einen Technologiepfad zu verfolgen” • Das DLR untersucht einen globalen, nachhaltigen Transitionspfad zu einem zukunftsweisenden Energie- und Verkehrssystem • Unabhängig von der Antriebsform: Ohne Importe kann nicht genügend Energie für den deutschen Verkehr bereitgestellt werden • Schienenfahrzeuge haben einen hohen Energiebedarf und damit erhebliches Potenzial für alternative Antriebe • Der Bedarf an „grünem“ Wasserstoff wird insgesamt steigen – unabhängig vom Einsatz von Wasserstoff im Transportsektor • Mobilität und Verkehr müssen so organisiert werden, dass der Energiebedarf insgesamt sinkt • Schwerpunkte: Energie, Verkehr, nachhaltige Mobilität, Wasserstoff

Zukünftige Mobilität mit Wasserstoff

Stuttgart, 04.07.2021 (BA/gm)
Anfang Juli 2021 hat der Nationale Wasserstoffrat einen „Wasserstoff Aktionsplan Deutschland 2021-2025“ veröffentlicht. Der Aktionsplan schätzt unter anderem ab, welche Mengen an Wasserstoff in den Sektoren Mobilität, Wärme und Industrie bis 2050 benötigt werden. Die Spannen sind dabei sehr groß. Sie hängen davon ab, wie sich der Markthochlauf der unterschiedlichen Technologien und die Sektorenkopplung in den nächsten Jahrzehnten gestalten werden.

Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer, Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat. Das Gremium hat im April 2021 bereits eine Stellungnahme zu „Wasserstoff für die Luftfahrt in Deutschland“ unter Mitwirkung des DLR veröffentlicht. Im Interview beschreibt Karsten Lemmer, wo der Einsatz von Wasserstoff im bodengebundenen Verkehr – also auf Straße und Schiene – sinnvoll ist. Basis dafür sind die umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des DLR im Bereich Wasserstoff und Wasserstoffanwendungen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

E-Bus-Markt in Deutschland mit stabilem Wachstum

Weiter Unklarheit bei Förder- und CVD-Rahmenbedingungen

Köln, 26.06.2021 (BA/gm)
Anlässlich der digitalen Diskussionsveranstaltung am gestrigen Freitag „In Zukunft E-Bus!“ des Bundesumweltministeriums erklärt Werner Overkamp, VDV-Vizepräsident: „Die ohnehin klimafreundlichen Busflotten in Deutschland werden in naher Zukunft mit fossilfreien Antriebstechniken ausgestattet sein. Die Verkehrsunternehmen in Deutschland arbeiten mit Hochdruck am Umbau ihrer Flotten, der nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Infrastruktur und die Qualifizierung des Personals betrifft.

Angesichts der ehrgeizigen EU-Vorgaben der Clean Vehicles Directive, die ab August gelten, fordert der Branchenverband VDV daher eine rasche Notifizierung der dringend notwendigen E-Bus-Förderung des Bundesverkehrsministeriums.“ Die Verkehrsunternehmen würden nach Ansicht des Branchenverbandes VDV auf die EU-Freigabe warten, um ihre Investitionsentscheidungen treffen zu können – um letztlich die von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutzziele im Sektor schnellstmöglich zu erreichen. „Auch mit Blick auf die ausstehenden Länderquoten zur sachgerechten Umsetzung der Clean Vehicles Directive geht es noch nicht in dem erwünschten Tempo voran. Das ist ein wesentlicher Baustein, der bei den Regelungen noch fehlt. Wenn wir noch mehr Dynamik bei den E-Bus-Zahlen sehen wollen, brauchen wir hier schnellstmöglich Planungssicherheit“, so Overkamp.  Diesen Beitrag weiterlesen »