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Archiv für die Kategorie „Themen-Seiten“

Änderung der Maskenpflicht in Bus und Bahn

Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend in NRW

Essen, 23.01.2021 (BA/gm)
Schützen Sie sich und alle anderen Fahrgäste in Bus und Bahn, indem Sie ab dem kommenden Montag (25. Januar 2021) eine medizinische Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen. Denn das ist bis auf weiteres verpflichtend. Zu den medizinischen Masken gehören OP-Masken, FFP2-Masken sowie KN95/N95-Masken – sie bieten eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken. Dies gilt für alle Fahrgäste ab 15 Jahren.

Und bitte beachten Sie, dass Stoffmasken, Tücher oder Schals sowie Plastik-Visiere (Face Shields) ab kommenden Montag nicht mehr erlaubt sind!

Diese erweiterte Maskenpflicht gilt in Bussen und Bahnen der Ruhrbahn genauso wie an den Haltestellen und in den Bahnhofsanlagen des gesamten Ruhrbahn-Bedienungsgebietes. Die Ruhrbahn folgt der medizinischen Maskenpflicht auf Erlass des Landes NRW.

Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen wird weiterhin als Ordnungswidrigkeit mit 150 Euro Bußgeld geahndet.

Annahmestopp für Landtransporte nach UK am 21. Januar 2021 beendet

Nach Brexit-bedingter Pause: DB Schenker fährt Landtransporte in das Vereinigte Königreich wieder hoch

Frankfurt a. M., 22.01.2021 (BA/gm)
Nach einer kurzzeitigen Unterbrechung nahm DB Schenker am gestrigen Donnerstag seine Landtransporte aus der Europäischen Union in das Vereinigte Königreich wieder auf. Für die reibungslose Auslieferung der Sendungen ist es dabei unerlässlich, dass die notwendigen Zolldokumente vorliegen.

Cyrille Bonjean, Leiter der europäischen Landtransportsparte bei DB Schenker, erklärt: „Die Wiederaufnahme des Güterverkehrs ist möglich, weil wir Seite an Seite mit unseren Kunden daran arbeiten, aktiv die notwendigen Empfänger-Kontaktdaten und alle weiteren Informationen einzuholen, ohne die eine zollkonforme Abwicklung der Transporte seit dem Brexit nicht möglich ist.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Priorität für die Schiene! Nächste Bundesregierung muss Tempo machen

Die drei Kernforderungen der Bahnverbände im Wahljahr 2021: Infrastruktur ausbauen, Schiene konsequent digitalisieren, Verkehrswende forcieren

Berlin, 21.01.2021 (BA/gm)
Die acht Bahnverbände haben zu Beginn des Wahljahrs 2021 ihre drei wichtigsten Forderungen an die Politik präsentiert. Die nächste Bundesregierung muss die Infrastruktur für den Deutschlandtakt ausbauen, die Digitalisierung der Schiene vorantreiben und die Verkehrswende forcieren, heißt es in einem gemeinsamen Papier der Verbände zur Bundestagswahl. Darin erkennt die Schienenbranche an, dass die amtierende schwarz-rote Koalition die finanziellen Mittel für den Eisenbahnsektor aufgestockt hat. Doch die künftige Bundesregierung muss das Tempo erhöhen und der Schiene Priorität einräumen.

In den vergangenen vier Jahren habe sich viel getan, betonen Allianz pro Schiene, BAG SPNV, Mofair, NEE, VCD, Verband der Bahnindustrie, VDV und VPI in ihrem Papier. Mittlerweile gibt es einen „Masterplan Schienengüterverkehr“, einen „Masterplan Schienenverkehr“ und einen „Zielfahrplan Deutschlandtakt 2030“. Von überragender Bedeutung ist das Klimaschutzprogramm 2030, das nur mit mehr Schienenverkehr gelingen kann. Die acht Bahnverbände pochen nun auf Umsetzung der Zusagen. Bundesregierung und Bundestag haben bereits in dieser Legislatur das Ziel formuliert, in diesem Jahrzehnt die Zahl der Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr zu verdoppeln und den Marktanteil des Schienengüterverkehrs auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Dafür muss die nächste Bundesregierung an drei Punkten ansetzen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Einigung zwischen SBB und Personalverbänden

Bern, 21.01.2021 (BA/gm)
Die SBB und die Personalverbände haben sich auf personalrelevante Sparmassnahmen für die Mitarbeitenden der SBB geeinigt. Sie werden per 1. Mai 2021 wirksam. Die Parteien haben zudem vereinbart, den GAV SBB 2019 ab 1. Mai 2022 um drei Jahre zu verlängern. Beide Seiten zeigen sich mit dem Resultat zufrieden.

Die finanzielle Situation der SBB ist wegen der Folgen der Corona-Pandemie sehr angespannt. Letztes Jahr hat der Bund zur Deckung von Liquiditätsengpässen die kurzfristige Kreditlimite um 550 Millionen Franken erhöht. Ausserdem haben Bund und Parlament eine dringliche Botschaft verabschiedet, um bei den Transportunternehmen die Corona-bedingten Einnahmeausfälle in den abgeltungsberechtigten Bereichen Infrastruktur, Regionalverkehr und Güterverkehr abzufedern. Hingegen trägt die SBB die Einnahmeausfälle in den nicht abgeltungsberechtigten Bereichen Fernverkehr und Immobilien selbst. Die SBB leistet mit Sparmassnahmen einen Beitrag zur Entspannung der ernsten finanziellen Lage. Diesen Beitrag weiterlesen »

Per App den freien Parkplatz finden

Park+Ride wird noch bequemer mit neuer App für Autofahrer

Dresden, 20.01.2021 (BA/gm)
Einfach online nachsehen, wo noch ein Parkplatz frei ist: diesen Service bietet der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) inzwischen für 13 Park+Ride-Anlagen mit über 1.000 Stellplätzen an. Neben der Internetseite des VVO oder in der App VVO mobil können sich die Autofahrer jetzt auch in einer App von Smart City System, dem Erfinder der Parksensoren, den schnellen Überblick verschaffen.

Die App „CityPilot – Einfach parken“ ist im Apple Store und in Googles Play Store erhältlich. Hier sind alle Park+Ride-Anlagen, die mit Sensoren ausgestattet sind, in einer Übersicht dargestellt. „Wie voll die Parkplätze sind, wird mit Farben angezeigt: Sind ausreichend Stellplätze vorhanden, leuchtet die Anlage grün, sonst abgestuft gelb oder bei voller Auslastung rot“, erläutert Stefan Eckart von Smart City System. Verlinkt sind zudem Google Maps und Apple Maps für die Navigation zu den jeweiligen Anlagen sowie die VVO-Fahrplanauskunft zur Weiterfahrt mit Zug oder S-Bahn.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Wir müssen sicherstellen, dass jeder, der den ÖPNV nutzen muss, ihn auch nutzen kann!

Thema: Aktuelle Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentenkonferenz zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Berlin, 20.01.2021 (BA/gm)
Zitat von Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) – Branchenverband für über 600 Unternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs -zu den aktuellen Beschlüssen der Bundesregierung und der Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Zur aktuellen Situation im ÖPNV:
„Die Verkehrsunternehmen sind auch während der Pandemie zentraler Bestandteil einer funktionierenden Daseinsvorsorge und Mobilität in Deutschland. Wir fahren seit März letzten Jahres trotz verschiedener Einschränkungen nahezu 100 % unseres üblichen Angebots, obwohl wir erhebliche Rückgänge bei der Nachfrage verzeichnen. Im aktuellen Lockdown nutzen nur noch 30 bis 40 % der sonst üblichen Fahrgäste den ÖPNV. Ich betone an dieser Stelle nochmal, dass wir im Sinne unseres öffentlichen Auftrags alle Maßnahmen, die für eine erfolgreiche Corona-Eindämmung notwendig sind, auch unterstützen. Allerdings darf der für viele Fahrgäste nach wie vor notwendige ÖPNV-Betrieb nicht zu stark eingegrenzt werden. Es braucht klare und umsetzbare Regelungen, so dass auch während der Pandemie und des Lockdowns sichergestellt ist, dass jeder der den ÖPNV nutzen muss, ihn auch nutzen kann.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

ÖPNV-Branche unterstützt weitere Corona-Maßnahmen

Komplette Einstellung des Nahverkehrs aus VDV-Sicht nicht hilfreich

Köln, 18.01.2021 (BA/gm)
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) – Branchenverband für über 600 Unternehmen aus dem öffentlichen Personen- und dem Schienengüterverkehr – appelliert an die Bundesregierung und an die Länder, bei weiteren notwendigen Verschärfungen zur Eindämmung der Corona -Pandemie den ÖPNV nicht vollends stillzulegen.

„Es gibt zahlreiche Menschen in systemrelevanten Berufen, die auch im Lockdown täglich zur Arbeit müssen und für die Homeoffice keine Option ist. Zudem organisieren die Verkehrsunternehmen bereits in einigen Städten zusätzliche Busverkehre zu den Impfzentren. Für diese Situationen brauchen wir auch weiterhin einen funktionierenden ÖPNV mit größtmöglichem Angebot, um jedem einzelnen Fahrgast genug Platz und Abstand zu garantieren“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Darüber hinaus, so Wortmann weiter, sei es selbstverständlich, dass die Branche als Teil der Daseinsvorsoge in Deutschland geschlossen hinter allen Maßnahmen stehe, die Bund und Länder im Rahmen ihrer Gespräche am morgigen Dienstag vereinbarten: „Wie die Beschlüsse auch ausfallen mögen, wir werden diese zügig und effizient umsetzen.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Scheuer: 200 Millionen Euro für digitale Sicherungstechnik in Zügen

Berlin, 16.01.2021 (BA/gm)
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert erstmals digitale Sicherungstechnik in Zügen. Die Maßnahme gehört zum „Digitalen Knoten Stuttgart“ – und damit zum Vorzeigeprojekt Digitale Schiene von Bundesverkehrsminister Scheuer.

Das Programm hat ein Volumen von bis zu 200 Millionen Euro und läuft bis Ende 2025. Die EU-Kommission hat es beihilferechtlich geprüft und kürzlich genehmigt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Nicht nur die Schiene, auch die Züge werden digital: Neben massiven Investitionen in die Schieneninfrastruktur im Digitalen Knoten Stuttgart fördern wir jetzt erstmals auch die digitale Sicherungstechnik in den Zügen – mit 200 Millionen Euro. So verknüpfen wir mobil und digital. Schon heute ist klar: Bahnfahrer sind dank der Digitalen Schiene künftig zuverlässiger, pünktlicher und noch klima- sowie umweltfreundlicher unterwegs.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Schienenverkehr einstellen?

EVG warnt vor untauglicher Maßnahme

Berlin, 16.01.2021 (BA/gm)
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnt davor, in der Pandemie den Schienenverkehr in Deutschland komplett einzustellen. Das wäre „eine völlig untaugliche Maßnahme“, so der EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel.

In verschiedenen Medien wird derzeit spekuliert, ob Bund und Länder in der kommenden Woche noch härtere Lockdown-Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus beschließen könnten. Dazu könne auch gehören, den öffentlichen Verkehr in weiten Teilen oder sogar ganz einzustellen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Panikmache gegen Bus und Bahn unverantwortlich!

Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert ministerielle Aufforderung, den ÖPNV zu meiden

Dresden, 15.01.2021 (BA/gm)
Im Zuge der Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen empfahlen kürzlich die sächsische Gesundheits-ministerin Petra Köpping sowie der Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig dringend, dass ältere Bürger den ÖPNV meiden sollten. Das Ziel sei es, die Auslastung des ÖPNV auf 25% zu reduzieren. Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland hält diese Maßnahmen für fehlgeleitet und kurzsichtig und fordert Alternativen ein.

Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland kritisiert die Aussagen der beiden Minister als völlig verfehlt und warnt davor, die Kapazitäten des ÖPNV einzuschränken. Viele gerade ältere Bürger besitzen gar kein Auto und sind auf den ÖPNV angewiesen. Und nicht alle haben Familie und Bekannte, welche für sie alle Wege erledigen können. Auch in Pandemiezeiten stellt der ÖPNV bislang sicher, dass Menschen, die auf das eigene Auto verzichten wollen oder müssen, dringend notwendige Wege für die Sicherung der Grundbedürfnisse sowie zur Arbeit zurücklegen können. „Die Aufforderungen der Minister führen zu einer Verunsicherung der Fahrgäste und konterkarieren bisherige Bemühungen um eine Verkehrswende“, moniert Anja Schmotz, stellvertretende Vorsitzende des PRO-BAHN-Landesverbands Mitteldeutschland.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Fehlerhafte Dokumente verzögern nach Brexit Lieferverkehr in das Vereinigte Königreich

DB Schenker nimmt vorübergehend keine Sendungen an • Logistiker verstärkt bestehende Brexit-Taskforce • Mitgelieferte Zolldeklarationsdokumente sind oftmals nicht vollständig • Vorübergehender Annahmestopp für Landtransporte in das Vereinigte Königreich

Frankfurt, 14.01.2021 (BA/gm)
DB Schenker beobachtet derzeit erhebliche Probleme bei der Bewältigung der seit dem Brexit anfallenden Zollformalitäten im Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich (UK). Lediglich rund zehn Prozent der bei DB Schenker beauftragten Sendungen sind mit vollständigen und korrekten Papieren versehen. Bei einem Großteil der Sendungen liegen dagegen Mängel bei den Dokumenten vor.

Speziell für den Brexit geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DB Schenker sind in der Lage, Kunden rund um die Uhr bei der Vervollständigung der nötigen Zollpapiere zu unterstützen. Dennoch verzögert jede nicht ordnungsgemäß dokumentierte Sendung die Auslieferung kompletter Ladungen. Nicht vollständig deklarierte Sendungen können vor Ort nicht zugestellt werden.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Bayern: FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV ab 18. Januar 2021

Corona-Pandemie: Infektionslage weiter sehr angespannt

München, 13.01.2021 (BA/gm)
Die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie ist in Bayern und Deutschland weiter sehr angespannt. Die bislang ergriffenen Maßnahmen haben leider noch nicht zu dem erhofften spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Infektionszahlen geführt. Ziel ist, eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert ist eine sichere Nachverfolgung von Infektionswegen gewährleistet.

Aktuell besonders besorgniserregend ist das Auftreten stark ansteckender Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss.

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat daher am gestrigen Dienstag eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen.

Zweites Leben für Batterien

Bolechowo, 13.01.2021 (BA/gm)
„Second Life ESS” ist ein Projekt, in dessen Rahmen ein prototypisches System zur Speicherung elektrischer Energie auf Basis von verbrauchten Busbatterien entwickelt werden soll. Es wird von Solaris Bus & Coach sp. z o.o., Impact Clean Power Technology S.A. und TAURON Polska Energia als Konsortium umgesetzt. Das Projekt wird mit Mitteln des Nationalen Zentrums für Forschung und Entwicklung [NCBiR] kofinanziert.

Den ersten elektrisch angetriebenen Bus präsentierte Solaris im Jahr 2011. Seitdem verkaufte die Firma über 1.000 E-Busse in 18 Länder, in einige Dutzend Städte. Die ersten ausgelieferten Fahrzeuge haben bereits jeweils über eine halbe Million Kilometer zurückgelegt. Dies bedeutet, dass in einigen davon die Batteriepacks ausgetauscht werden müssen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Essen und Mülheim a.d.R.

Bundespolizei informiert über Kontrollmaßnahmen an den kommenden sieben Tagen

Essen/Mülheim an der Ruhr, 12.01.2021 (BA/gm)
Nach Köln und Düsseldorf, wird es vom 13. Januar, 14 Uhr bis 20. Januar 2021, 6 Uhr, eine Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Essen sowie Mülheim an der Ruhr geben. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot können mit einem Platzverweis, Haus- und Beförderungsverbot sowie Zwangsgeld geahndet werden.

Trotz der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie und den damit einhergehenden rückläufigen Fahrgastzahlen im Nah- und Fernverkehr, sowie Schließungen von Diskotheken und Nachtclubs, verzeichnet die Bundespolizei keinen nennenswerten Rückgang der Gewaltdelikte in den genannten Hauptbahnhöfen. Im letzten Halbjahr registrierte die Bundespolizei in Essen und Mülheim a.d.R. eine hohe zweistellige Zahl an Fällen, in denen Waffen eingesetzt oder mitgeführt worden sind.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Bahnfahren mit der City-Bahn bleibt sicher

City-Bahn Chemnitz (CBC): 1,50 m-Abstand weitestgehend möglich • Häufiges Türöffnen sorgt zudem für Stoßlüftung im 3 Min.-Takt •Bleibt völlig unberücksichtigt: Viel mehr Tote und Verletzte im Straßenverkehr als im Bahnverkehr

Chemnitz, 12.01.2021 (BA/gm)
Corona und kein Ende: Sachsens Staatsregierung empfahl, die Auslastung der Züge zu reduzieren. Aus Sicherheitsgründen. Bei der City-Bahn Chemnitz gibt es keine Sicherheitsbedenken.

Carsten Michaelis, Aufsichtsratsvorsitzender der City-Bahn Chemnitz (CBC) und Beigeordneter des Landkreises Zwickau: „Die Fahrgäste können beruhigt einsteigen. Die durchschnittliche Auslastung beträgt wegen des Lockdowns ohnehin nur 17 Prozent. Wer zur Arbeit, zum Arzt oder ins Impfzentrum muss: Steigen Sie ein, wir haben Platz – bei den allermeisten Fahrten sogar auch für zusätzliche Fahrgäste. Und mit der Bahn fahren, ist auch heute sicherer als mit dem Auto – gerade bei diesem Winterwetter!“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Aufruf: Eisenbahner mit Herz bei National Express gesucht

Köln, 11.01.2021 (BA/gm)
Selbst unter den schwierigen Umständen in der Pandemie haben sich überall in Deutschland Eisenbahnerinnen und Eisenbahner für ihre Fahrgäste eingesetzt. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Zugbetrieb verlässlich weiterbetrieben werden konnte.

Die Allianz pro Schiene sammelt auch für das aus vielerlei Hinsicht herausfordernde Jahr 2020 die schönsten und herzergreifendsten Eisenbahner-Heldengeschichten von Fahrgästen mit Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführern sowie Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern und wählt daraus den „Eisenbahner mit Herz“. Deshalb sind die Fahrgäste der Linien RE 4, RE 5 (RRX), RE 6 (RRX), RE 7 und der RB 48 dazu aufgerufen, ihre ganz persönliche National Express Reiseerlebnisse bei der Allianz pro Schiene einzureichen. Bis zum 31. Januar 2021 nimmt die Allianz pro Schiene noch Nominierungen der Fahrgäste entgegen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Quartierbus der Ruhrbahn startet

Minibusse unterwegs für Werden, Fischlaken und Heidhausen

Minibusse

Essen, 07.01.2021 (BA/gm)
„Innovativ, flexibel und modern – die neuen Quartierbusse sind eine echte Bereicherung für die drei südlichen Essener Stadtteile. Mit diesem zukunftsweisenden Produkt geht die Ruhrbahn einen weiteren Schritt in Richtung Verkehrswende“, erklärt Ruhrbahn-Geschäftsführer Uwe Bonan, der am gestrigen Mittwoch die neuen Minibusse in Augenschein nahm.

Am heutigen Donnerstag (7. Januar 2021) gehen die neuen Quartierbus-Linien 182/192 und 190 für Werden, Heidhausen und Fischlaken an den Start. Als Ergänzung zum bestehenden ÖPNV-Angebot schafft dieses schadstoffarme und barrierefreie Verkehrsmittel kürzere Wege und damit eine merkliche Verbesserung für die Anwohner. Mit dem Quartierbus kommen erstmalig kleinere Busse bei der Ruhrbahn zum Linieneinsatz.

Alle Infos zum Quartierbus finden Sie hier.

DBU: Seilbahnen als umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr

Stuttgart, 07.01.2021 (BA/gm)
Innenstädte leiden vielfach unter stockendem Verkehr und schlechter Luftqualität. Immer mehr Hoffnung ruht auf einer umweltfreundlichen Alternative im Stadtverkehr: Seilschwebebahnen als Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das Ingenieurbüro „SSP Consult Beratende Ingenieure GmbH“ sowie das Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität Stuttgart entwickeln deshalb derzeit Methoden und Werkzeuge, um dieses neue Verkehrsmittel im urbanen Raum besser planen und entwerfen zu können. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das zweijährige Vorhaben fachlich und finanziell mit rund 300.700 Euro.  Diesen Beitrag weiterlesen »

VDV und GIZ unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Branchenverband setzt sich für internationalen Wissenstransfer ein

Köln, 04.01.2021 (BA/gm)
Der VDV, Branchen- und Fachverband für über 600 Unternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs, und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um den Wissenstransfer von deutschen Verkehrsunternehmen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländer effizient zu organisieren. Tanja Gönner, Vorstandsprecherin der GIZ: „Die GIZ setzt sich weltweit dafür ein, den Öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig zu gestalten und auszubauen. Weniger motorisierter Individualverkehr bedeutet schließlich mehr Klimaschutz und sauberere Luft.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Berlins neue S-Bahn pünktlich gestartet

Staffelstabsübergabe um kurz vor Mitternacht • Neubaufahrzeuge auf der Linie S47 unterwegs • Altbaureihe 485 geht nach und nach in Rente

Die neue S-Bahn bei ihrer Premierenfahrt

Berlin, 02.01.2021 (BA/gm)
Der erste Zug der neuen S-Bahn-Baureihe 483/484 ist in der Silvesternacht pünktlich um 0.01 Uhr in den Fahrgastbetrieb gestartet. Am Bahnhof Berlin-Schöneweide warteten Fahrgäste und Neugierige und wurden zunächst Zeugen einer symbolträchtigen Staffelstabsübergabe. Denn mit Inbetriebnahme der neuen Züge gehen die Fahrzeuge der ältesten Baureihe 485 (Spitzname: „Cola-Dose“) nach und nach in Rente. Um 23.55 Uhr kam ein Zug der Altbaureihe an, im Führerstand der dienstälteste Lokführer der S-Bahn Berlin. In der Hand hielt er einen Staffelstab – gestaltet mit zwei aneinander gekoppelten Fahrzeugen der BR 483 und 485. Diesen übergab er dem Lokführer-Team der neuen S-Bahn, ging zurück zu seinem Zug und schaltete das Licht aus.

Nur sechs Minuten später rollte der Premierenzug (Seriennummern 484-001 und 483-001) am Bahnhof Schöneweide los. Im Führerstand steuerte eine Doppelbesetzung, ein Lokführer und eine Lokführerin, die neue S-Bahn als Linie S47 in Richtung Spindlersfeld und kam dort pünktlich um 0.07 Uhr an.  Diesen Beitrag weiterlesen »