Archive
April 2020
M D M D F S S
« Mrz    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Archiv für die Kategorie „Themen-Seiten“

DB stellt klar: Aufgabenträger der Länder entscheiden über Fahrplananpassungen

Berlin, 15.03.2020 (BA/gm)
Die DB stellt klar, dass die Fahrpläne wegen der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus nicht seitens des Unternehmens eingeschränkt werden. Ein Sprecher: „Wir sind von einzelnen Aufgabenträgern angesprochen worden, uns mit möglichen Angebotseinschränkungen auseinander zu setzen. Ziel der Aufgabenträger und der Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr ist es dabei, mit verlässlichen Leistungen eine stabile Versorgung zu gewährleisten und die Mobilität in Deutschland aufrecht zu erhalten. Die Entscheidung über die veränderten Fahrpläne treffen am Ende die Besteller.“

Ständig aktualisierte Informationen zur aktuellen Situation im Bahnverkehr – auch zu internationalen Verbindungen – können auf bahn.de, bahn.de/aktuell und über die App DB Navigator abgerufen werden. Für Auskünfte steht auch das Kundentelefon unter 01806 99 66 33 zur Verfügung (20 ct/Anruf, mobil max. 60 ct/Anruf).

Miniatur Wunderland schließt ab Montag

Hamburg, 14.03.2020 (BA/gm)
Frederik Braun: Sie können sich gar nicht vorstellen, welche quälenden Gedanken uns als Betreiber einer Ausstellung, wie dem Wunderland, in den letzten Tagen durch den Kopf gegangen sind. Was ist richtig und was ist falsch?

Irgendwann werden wir schlauer sein, aber für den Moment betrachten wir es als unsere soziale Verantwortung, auch wenn wir rein rechtlich nicht schließen müssten, das Wunderland am Sonntagabend (15.03.2020) zu schließen. Wir werden erst einmal bis zum 31. März 2020 schließen. Danach entscheiden wir wöchentlich. Alle Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit. Wir werden mit allen Betroffenen Kontakt aufnehmen.

Es gibt noch wahnsinnig viele Familien, die ein Wochenende in Hamburg gebucht haben und sich auf das Wunderland freuen. Diesen wollen wir am Samstag und Sonntag letztmalig die Möglichkeit geben uns zu besuchen.

Pandemie-Vorsorge bei den SWM

Versorgung Münchens weiterhin sicher

München, 14.03.2020 (BA/gm)
Die zunehmende Verbreitung des Corona-Virus kann auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SWM treffen. Die weiterhin sichere und zuverlässige Versorgung von Bevölkerung, Behörden, Industrie, Gewerbe und aller wichtigen Dienstleister mit Energie und Trinkwasser steht für die SWM an oberster Stelle und bleibt rund um die Uhr gewährleistet. Ebenso die Aufrechterhaltung des Betriebs von U-Bahn, Bus und Tram. Die Münchnerinnen und Münchner können sich auf ihr kommunales Unternehmen SWM verlassen.

Die SWM haben intern Koordinierungsstäbe mit Vertretern aus allen Bereichen sowie den SWM Werkärzten eingesetzt. Diese stehen im engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Sie beobachten die aktuelle Lage, bewerten das Risiko jeden Tag aufs Neue im Rahmen ihres Pandemieplans und leiten die jeweils notwendigen Vorsorgemaßnahmen sowie mögliche Reaktionen für alle Unternehmensbereiche ab.  Diesen Beitrag weiterlesen »

DB-Chef Dr. Richard Lutz: Wir weiten Kulanzregelungen für unsere Kunden aus

Wer seine Reise aufgrund des Coronavirus nicht antreten will, kann das Ticket in Reisegutschein umwandeln • Umtausch ist ab Anfang kommender Woche möglich

Berlin, 14.03.2020 (BA/gm)
Die Bahn ist Teil der Lebensadern dieses Landes. Jeden Tag bringen wir Millionen von Menschen und Gütern sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel. Deshalb wollen und werden wir unseren Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft leisten und den Bahnbetrieb so lange und so gut wie möglich aufrechterhalten“, das sagte am gestrigen Freitag der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz in Berlin. „Natürlich haben wir Verständnis dafür, wenn unsere Kunden in der aktuellen Situation ihre gebuchte Reise noch einmal überdenken wollen. Aus diesem Grund haben wir uns bei der DB entschieden, eine deutschlandweite Sonderkulanz-Regelung einzurichten.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Ruhrbahn sperrt Vordereinstieg in Bussen

Bitte hinten einsteigen

Essen, 14.03.2020 (BA/gm)
Ab dem heutigen Samstag (14. März 2020) bleibt die vordere Tür bei allen Bussen der Ruhrbahn bis auf weiteres geschlossen. Der Ticketverkauf beim Fahrpersonal wird eingestellt und der Bereich entsprechend abgesperrt.

So soll die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Coronavirus für unser Fahrpersonal und für unsere Fahrgäste minimiert werden.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Coronavirus: ÜSTRA und regiobus ergreifen Schutzmaßnahmen

Hannover, 13.03.2020 (BA/gm)
Mit Blick auf die Entwicklung des Coronavirus ergreifen die ÜSTRA und die regiobus zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in enger Absprache mit der Region Hannover, als zuständige Gesundheitsbehörde, weitere Schutzmaßnahmen. Die Maßnahmen treten ab dem heutigen Freitag (13. März 2020) auf unbestimmte Zeit in Kraft.

Kein Einstieg an der vorderen Tür der Busse
Der Ein- und Ausstieg in die Busse von ÜSTRA und regiobus ist nur noch durch die hinteren Türen möglich. Zudem wird die erste Sitzreihe in den Fahrzeugen abgesperrt. In diesem Zuge wird der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal ebenfalls eingestellt. Als Alternative können Fahrscheine an den Fahrkartenautomaten, den allgemeinen Service- und Verkaufsstellen oder online über die GVH App gekauft werden.  Diesen Beitrag weiterlesen »

WSW erweitert Vorsichtsmaßnahmen im Busverkehr

Wuppertal, 13.03.2020 (BA/gm)
Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus können die Fahrgäste der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ab dem morgigen Samstag (14.03.2020) in Bussen nur noch hinten einsteigen. Die Busfahrer lassen die vorderen Türen an den Haltestellen geschlossen, um sich selbst und auch die Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Die WSW mobil bittet ihre Kunden, Fahrkarten möglichst am Ticketautomaten oder online über die App WSW move zu erwerben. „Die Busfahrerinnen und Busfahrer sind Dreh- und Angelpunkt des ÖPNV. Deshalb wollen wir mit der Maßnahme das Infektionsrisiko so klein wie möglich halten“, erläutert WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger: „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Magdeburg: Die vordere Bustür bleibt zu

MVB-Maßnahme zum Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal

Magdeburg, 12.03.2020 (BA/gm)
Zum Schutz der Fahrgäste und Fahrerinnen und Fahrer bleibt die vordere Tür der Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) ab dem 13. März 2020 geschlossen. Die Fahrgäste werden gebeten, durch die hinteren Bustüren einzusteigen. Der Vordereinstieg wird bis auf weiteres ausgesetzt.

Mit dieser Maßnahme soll die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Coronavirus sowohl für Fahrerinnen und Fahrer als auch für die Fahrgäste minimiert werden.

Fahrkarten können weiterhin im Fahrkartenautomaten im Bus erworben werden.

Coronavirus: Hygieneregeln im Nahverkehr einhalten

Verkehrsminister Winfried Hermann hat die Fahrgäste in Bussen und Bahnen zur konsequenten Befolgung der Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor Infektionen aufgerufen

Stuttgart, 12.03.2020 (BA/gm)
Der Landesverkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, hat die Fahrgäste in Bussen und Bahnen dazu aufgerufen, die Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor Infektionen konsequent zu befolgen. „Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das kann dazu beitragen, insbesondere auch ältere Menschen, sowie Personen mit Vorerkrankungen, die stärker gefährdet sind, durch vorsorgliches Handeln vor einer Infektion zu schützen“, teilte Hermann mit.

Unter Federführung des Verkehrsministeriums haben sich die Eisenbahnunternehmen in Baden-Württemberg zudem darauf verständigt, in den Nahverkehrszügen verstärkt über Hygienemaßnahmen zu informieren. „Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte sich häufiger gründlich die Hände waschen und darauf achten, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge zu husten oder zu niesen.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf Bahnsteigen: Sicherheitslinie erst bei Zugstillstand übertreten

TÜV Rheinland: Sogwirkungen von Schnellzügen kann groß sein • Hinweise und Durchsagen beachten

Köln, 11.03.2020 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn und regionale Verkehrsbetriebe betreiben viel Aufwand, um die Sicherheit an Bahnsteigen und -übergängen zu gewährleisten. Doch selbst ausgeklügelte Schutzvorkehrungen helfen wenig, wenn sie von Reisenden nicht beachtet werden. So sollte die Sicherheitslinie am Bahngleis erst überschritten werden, wenn der Zug vollständig angehalten hat. Das gilt besonders, wenn der Gefahrenbereich zusätzlich durch schräge, dicke Linien gekennzeichnet ist. Diese symbolisieren, dass hier auch Züge ohne Halt vorbeifahren – ein Hinweis, der auf entsprechenden Warntafeln untermauert wird. Die Sogwirkung, die ein durchfahrender Schnellzug entfacht, ist enorm, wird jedoch häufig unterschätzt. „Sicherheitslinien sind durch den klaren Kontrast zum übrigen Bahnsteig deutlich zu erkennen – egal ob sie nun weiß oder schwarz sind“, sagt Stephan Gawehn, Experte für Bahn-Infrastruktur bei TÜV Rheinland. Dennoch werden die Sicherheitshinweise viel zu oft missachtet.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Ruhrbahn ergänzt ihr Angebot um E-Scooter

Kooperation mit TIER Mobility gestartet

Essen, 11.03.2020 (BA/gm)
Ziel der Ruhrbahn ist es, möglichst viele Bürger zum Umstieg auf den ÖPNV zu motivieren. Häufig ist es jedoch die letzte Meile, die Menschen davon abhält, auf Bus und Bahn umzusteigen und das Auto stehen zu lassen Aus diesem Grund startet die Ruhrbahn jetzt eine Kooperation mit TIER Mobility.

Kernstück der Partnerschaft ist die Integration in die Ruhrbahn App ZÄPP, mit der Kunden nun auch Fahrten mit den TIER E-Scootern bequem buchen können. „Für uns als Mobilitätsdienstleister sind die E-Scooter eine weitere gute Ergänzung unseres Mobilitätsangebotes, vor allem für die sogenannte letzte Meile. Die Kooperation ist ganz im Interesse unserer Kunden, denn die E-Scooter sind in der Stadt beliebt. Für uns ist es ein weiterer logischer Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Ruhrbahn-Geschäftsführer Michael Feller. Die gesamte TIER-Flotte in Essen wird im Rahmen eines Co-Brandings auch mit dem Markenlogo der Ruhrbahn versehen, um die Kooperation sichtbar zu machen. Die TIER E-Scooter bieten Dank regelmäßiger Wartung durch geschulte Mitarbeiter maximale Sicherheit und großes Fahrvergnügen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h dürfen sie auf Radwegen oder – sofern nicht vorhanden – auf der Straße gefahren werden.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Elektrobus im Märkischen Kreis zurzeit keine Option

Lüdenscheid, 11.03.2020 (BA/gm)
Über das Thema „Elektromobilität“ und seine möglichen Konsequenzen informierte sich der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr des Märkischen Kreises.

Um CO2-Emmissionen zu reduzieren und die Klimaschutzziele zu erreichen, will die Bundesregierung die E-Mobilität in Deutschland durch Förderprogramme vorantreiben. Im Vergleich zu 1990 sollen sich die Emissionen im Verkehr bis 2030 um 40 bis 42 Prozent verringern. Um den möglichen Einsatz von emissionsarmen Bussen bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) zu diskutieren, holten sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr Experten ins Lüdenscheider Kreishaus.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf leisen Sohlen: Bereits 58.000 DB-Güterwagen mit Flüsterbremsen ausgerüstet

DB-Vorstand Sigrid Nikutta: Lärmschutz wichtiges Anliegen von DB Cargo • Über 200 Millionen Euro fließen in die Umrüstung der Flotte • Abschluss bis Ende 2020

Berlin, 08.03.2020 (BA/gm)
Auf der Zielgeraden für den leisen Güterverkehr: Bis Ende 2020 rollt die komplette Güterwagenflotte der Deutschen Bahn mit modernen Verbundstoffsohlen, bekannt als Flüsterbremsen, durch Deutschland. Die Umrüstung ist dann abgeschlossen.

Dr. Sigrid Nikutta, Konzernvorstand Güterverkehr: „Mehr Güterverkehr – weniger Lärm, das ist kein Widerspruch. Flüsterbremsen sorgen für mehr Ruhe entlang der Bahnstrecken. Bereits heute schon sind 58.000 Wagen auf leisen Sohlen unterwegs; das sind 90 Prozent der Flotte. Jetzt gehen wir in den Endspurt, damit die Anwohner bald ruhiger schlafen können.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Zum „längsten Frauentag der Welt“: Bunte 3D-Lightshow am Berliner Hauptbahnhof

Personalvorstand Martin Seiler: DB setzt auf mehr gemischte Teams • Konzern verstärkt Einstellungsoffensive • #wirsindin

Bunte 3D-Lightshow am Berliner Hbf

Berlin, 08.03.2020 (BA/gm)
Frauenpower bei der Deutschen Bahn ist in vielen Bereichen an der Tagesordnung, weltweit arbeiten 83.000 Frauen für den Konzern. Klar ist aber auch: Da geht noch mehr. Die DB wird in den nächsten Monaten die Einstellungsoffensive verstärken, um mehr Frauen für Berufe der DB zu gewinnen. Der Konzern nimmt den Weltfrauentag am 8. März 2020 zum Anlass, auch auf die Möglichkeiten für Frauen in sogenannten Männerjobs neugierig zu machen.

Vom 7. bis 9. März 2020, immer von 19.30 bis 22 Uhr, ist unter dem Motto „der längste Frauentag der Welt“ und dem Hashtag #wirsindin eine 3D-Lightshow an der Fassade des Berliner Hauptbahnhofs zu sehen, die Kolleginnen und Interessentinnen gewidmet ist – es sind Einblicke in die DB-Jobwelt. Parallel wurden bereits online spannende Portraits und Jobinformationen veröffentlicht.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Bahnbranche zeichnet Technik-Pionierin aus

Allianz pro Schiene benennt Innovationspreis um nach Vorbild Clara Jaschke

Berlin, 08.03.2020 (BA/gm)
Die Allianz pro Schiene vergibt in diesem Jahr zum dritten Mal ihren Innovationspreis für besonders erfindungsreiche Frauen in der Eisenbahnbranche. Dafür nimmt das gemeinnützige Verkehrsbündnis bis zum 30. Juni 2020 Vorschläge entgegen, um sie einer hochkarätig besetzten Jury zur Überprüfung weiterzuleiten.

Eisenbahnerin räumt im 19. Jahrhundert Schranken aus dem Weg
Dabei wird in diesem Jahr aus dem „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“ der „Clara Jaschke Innovationspreis“. Dazu sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am vergangenen Freitag in Berlin: „Nach dem erfolgreichen Start haben wir uns nicht nur entschieden, den inzwischen bundesweit bekannten Wettbewerb dauerhaft fortzusetzen. Wir wollen mit einem neuen Namen an eine große Eisenbahn-Pionierin des 19. Jahrhunderts erinnern und deutlich machen: Dieser Preis geht an Frauen der Schienenbranche, die mit ihrem Mut und ihrem Erfindungsgeist ihrer Zeit voraus sind und die Mobilität neugestalten und verbessern.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Weiterer Fahrzeug-Lieferverzug für das Netz Neckartal bestätigt

Hersteller Bombardier veröffentlicht neuen Lieferplan (Version 15): Nur 18 von 29 Fahrzeugen kommen wie zuletzt versprochen • Teilzulassung der Fahrzeuge rückt ebenfalls weiter nach hinten • Abellio will Fahrbetrieb im Netz durch weiteres Ersatzkonzept sichern

Stuttgart, 07.03.2020 (BA/gm)
Das Bahnunternehmen Abellio hat im Auftrag des Landes Baden-Württemberg insgesamt 52 Talent 2-Triebfahrzeuge für das Stuttgarter Netz/Neckartal bei Zughersteller Bombardier Transportation (BT) bestellt. Im Liefervertrag ist eine Übergabe dieser Fahrzeuge in drei Stufen vorgesehen – orientiert an den Betriebsaufnahmen von Abellio im Streckennetz. Doch das kanadische Bahnindustrieunternehmen hängt bei der Fahrzeugproduktion beträchtlich hinterher. Nach mehreren nicht gehaltenen Lieferzusagen ist Bombardier Abellio aktuell noch 22 Fahrzeuge schuldig. Insgesamt 41 Züge sollten bis Dezember 2019 schon ausgeliefert sein, doch nur 19 Fahrzeuge sind es bislang tatsächlich. In Ermangelung von Neufahrzeugen ist Abellio seit der ersten Betriebsstufe im Juni 2019 gezwungen, ein Ersatzkonzept mit Leihzügen anderer Anbieter zu fahren.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Lebensgefährliche Abkürzung

Stauchitz/Riesa/Meißen, 05.03.2020 (BA/gm)
Seit Jahresbeginn mehren sich die Feststellungen Reisender am Haltepunkt Stauchitz bei Riesa, die unbefugt und leichtsinnig die Gleisanlagen überqueren.

Doch die vermeintliche Abkürzung ist lebensgefährlich!
Unabhängig vom regulären Fahrplan können immer Züge des Güter- oder Fernverkehrs ohne Halt in Stauchitz durchfahren. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Züge kann bis zu 140 km/h betragen. Weiterhin wurde bekannt, dass Bahnreisende vermehrt hinter den Zügen auf die Gleise treten, was ein Erkennen durchfahrender Züge stark einschränkt. Rechnet man dazu die Schreck- und Reaktionszeit, kann es bereits zu spät sein.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Entscheidung zur neuen Fehmarnsundquerung

Bau eines Absenktunnels und Erhalt der Sundbrücke • Ergebnis umfangreicher Variantenuntersuchungen • Lösung entspricht dem Konsens der Region • Leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung für Europa entsteht

Hamburg, 04.03.2020 (BA/gm)
Eine optimale Lösung für die neue Querung am Fehmarnsund ist gefunden. Bundesverkehrsministerium, Land Schleswig-Holstein und Deutsche Bahn haben sämtliche Varianten verglichen und sich für einen Absenktunnel für Straße und Schiene entschieden. Für Fußgänger, Radfahrer und langsamen Straßenverkehr bleibt die Fehmarnsundbrücke erhalten.

Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann: „Der Absenktunnel hat sich in einem umfassenden Vergleich der denkbaren Varianten auch in den Sensitivitätsanalysen stabil als überlegene Variante dargestellt, so dass wir hier eine sichere Entscheidung getroffen haben. Ich freue mich besonders, dass mit dieser nun gefundenen Vorzugsvariante auch die Wünsche der Region in vollem Umfang berücksichtigt sind und die alte Fehmarnsundbrücke als landschaftsprägendes Bauwerk erhalten bleibt.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Verkehrspolitik München: Wahlprüfsteine zur Stadtratswahl

München, 01.03.2020 (BA/gm)
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat mittels Wahlprüfsteinen die Position Parteien zum Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel abgefragt und vergleichbar gemacht. „Große Einigkeit herrscht, dass der MVV-Ausbau dringend nötig ist, es gibt aber Unterschiede, was als wichtig und vorrangig betrachtet wird“ so fasst Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Verbandes die Antworten der Parteien zusammen.

Die einzelnen Fragen mit den Antworten der Parteien sind im Internet veröffentlicht. Die Fragen wurden bewusst offen formuliert, so dass die Parteien Spielraum bei den Antworten hatten. Auf eine Bewertung durch PRO BAHN wurde verzichtet.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Abklärungen zu Subventionsbezügen im Bahn- und Busverkehr

Bern, 29.02.2020 (BA/gm)
Die BLS und ihre Tochter Busland, die SBB sowie Besitzer von Anschlussgleisen für den Schienengüterverkehr haben in den letzten Jahren punktuell und aus unterschiedlichen Gründen zu hohe Subventionen bezogen. Das haben Abklärungen der betroffenen Besteller (Bund und Kantone) und Unternehmen ergeben. Das Bundesamt für Verkehr (BAV), die Kantone und die Unternehmen arbeiten die Fälle im Detail auf. Die zu hohen Zahlungen werden zurückgefordert. Einzelne Transportunternehmen müssen ihre Prozesse und Kontrollen im Subventionsbereich grundsätzlich überprüfen.

Der «Fall Postauto» hat gezeigt, dass die Besteller die korrekte Abwicklung der Subventionierung von Verkehrsleistungen eng begleiten müssen. Gründe dafür sind die zunehmende Gewinnorientierung der Transportunternehmen, der Trend zu komplexeren Strukturen bei den Unternehmen (z. B. Holdings) sowie in den Verbund- und Tarifsystemen und das steigende Subventionsvolumen. Bund, Kantone und die subventionierten Unternehmen haben deshalb in den letzten zwei Jahren ihr Augenmerk noch stärker als bisher auf die Subventionsverwendung gerichtet. Dabei sind sie auf mehrere Fälle von zu hohen Subventionsbezügen gestossen. Diese sind bezüglich Art und Dimension jedoch nicht mit dem «Fall Postauto» vergleichbar. Bezüge, die nicht korrekt erfolgt sind, müssen vollumfänglich zurückbezahlt werden.  Diesen Beitrag weiterlesen »