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Archiv für die Kategorie „Themen-Seiten“

Bundespolizei informiert über bevorstehende Kontrollmaßnahmen

Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Dortmund, Bochum und Hagen

Dortmund/Bochum/Hagen, 16.04.2021 (BA/gm)
Nach den, vom 03. März bis zum 7. März 2021 erfolgreich durchgeführten Waffenverbotszonen in den Hauptbahnhöfen Essen, Gelsenkirchen und Mülheim (a.d.R.), beabsichtigt die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin erneut Waffenverbotszonen einzurichten.

Vom 21. April bis zum 26. April 2021 ist im Dortmunder, Bochumer und Hagener Hauptbahnhof, das Mitführen sämtlicher Waffen, Hieb- und Stichwaffen und gefährlichen Gegenständen verboten.

Zuwiderhandlungen gegen das Verbot können mit einem Platzverweis, Haus- und Beförderungsverbot sowie Zwangsgeld geahndet werden. Trotz der Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie und den damit einhergehenden rückläufigen Fahrgastzahlen im Nah- und Fernverkehr, sowie Schließungen von Diskotheken und Nachtclubs, verzeichnet die Bundespolizei keinen nennenswerten Rückgang der Gewaltdelikte in den genannten Hauptbahnhöfen. Im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres registrierte die Bundespolizei in den jeweiligen Bahnhöfen eine hohe zweistellige Zahl an Fällen, in denen Waffen eingesetzt oder mitgeführt worden sind.  Diesen Beitrag weiterlesen »

So werden Trams und Busse Pandemie-gerecht

Kasseler Forschungsprojekt

Kassel, 15.04.2021 (BA/gm)
Der öffentliche Nahverkehr ist unabdingbar für die Verkehrswende und das Erreichen der Klimaziele. Doch mit der Corona-Pandemie haben Bus und Bahn an Fahrgästen verloren. Ein Forschungsprojekt an der Universität Kassel soll nun Möglichkeiten aufzeigen, den ÖPNV Pandemie-resistenter zu machen.

Derzeit bereitet das Team um Prof. Dr. Carsten Sommer, Leiter des Fachgebiets Verkehrsplanung und Verkehrssysteme an der Universität Kassel, eine Simulation der Ausbreitung von Aerosolen in Fahrzeugen vor. So wollen die Forscherinnen und Forscher das Infektionsrisiko in Bahnen und Bussen abschätzen und ableiten, wie Fahrzeuge gestaltet werden können, um Ansteckungsgefahren zu reduzieren. Auch was die Pandemie beispielsweise für die Finanzierung des ÖPNV bedeutet, wie Tarife gestaltet und Kunden angesprochen werden sollten, will das Team ermitteln und entsprechende Handlungsempfehlungen geben. Dabei wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besonders Möglichkeiten der Digitalisierung berücksichtigen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Erste U-Bahn-Testfahrt mit dem neuen X-Wagen

Wiener Linien starten Namenssuche für den ersten Zug der neuen Generation

Wien, 15.04.2021 (BA/gm)
Öffi-Stadtrat Peter Hanke, Wiener Linien Geschäftsführer Günter Steinbauer, Siemens Mobility CEO Arnulf Wolfram und VertreterInnen der Medien machten sich am gestrigen Mittwoch im Rahmen einer Testfahrt ein aktuelles Bild vom neuen X-Wagen. Nach erfolgreicher Betriebsbewilligung wird er ab 2022 für alle Wiener bereits auf den Linien U1 bis U4 im Einsatz sein. Mit Fertigstellung der neuen U5 von Frankhplatz bis Karlsplatz 2026 wird der X-Wagen erstmals vollautomatisch unterwegs sein. Bereits jetzt sind die Öffi-Fahrgäste am Zug dem ersten Zug der neuen U-Bahn-Generation einen Namen zu geben. Das Voting unter www.wienerlinien.at/x-voting läuft bis Ende April 2021.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Stillstand vor Kestert: Schieneninfrastruktur braucht besseres Krisenmanagement

Berlin, 14.04.2021 (BA/gm)
Seit einem Monat fahren keine Züge mehr zwischen Kaub und Kamp-Bornhofen im Rhein-Lahn-Kreis südlich von Koblenz. Binnen einer Februarwoche fuhren dort noch 1.108 Züge des Güter- und des Personennahverkehrs. Nach einem Felssturz bei Kestert wurde die Strecke am 15. März gesperrt und damit die rechtsrheinische Hauptschlagader des Schienengüterverkehrs zwischen den sogenannten ARA-Häfen und Süddeutschland sowie den südlichen Nachbarn Deutschlands abgeklemmt.

„Das Krisenmanagement bei Störungen im Eisenbahnverkehr muss auf den Prüfstand“ schlussfolgern die Güterbahnen, nachdem in den beiden Osterwochen die Sicherung des abgestürzten Felshangs „offenbar die einzige Baustelle war, an der gearbeitet wurde.“ sagte der Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen, Peter Westenberger, in Berlin.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Unfälle verhindern: Deutsche Bahn und Bundespolizei starten Informationsoffensive

Präventionsteams vor Ort im Einsatz • Social-Media-Kampagne sensibilisiert junge Menschen für Gefahren • Banner und Plakate an zentralen Punkten

Berlin, 14.04.2021 (BA/gm)
Deutsche Bahn und Bundespolizei setzen sich gemeinsam für mehr Sicherheit im Bahnbetrieb ein. Das Ziel: durch frühzeitige Sensibilisierung Unfälle an Bahnanlagen wirksam verhindern und damit Leben retten. Die Offensive besteht aus drei Säulen: 1. Präventionsteams vor Ort, 2. Social-Media-Aktionen für junge Menschen sowie 3. Banner und Plakate. Parallel kommen die bewährten Informationspakete für Kinder und Jugendliche in Schulen und Kitas zum Einsatz.

Hans-Hilmar Rischke, Leiter Konzernsicherheit der Deutschen Bahn: „Sicherheit ist unser höchstes Gut. Im Schulterschluss mit der Bundespolizei tun wir alles dafür, Unfälle zu verhindern. Mit unseren speziell geschulten Präventionsteams klären wir vor allem junge Menschen gezielt auf. Für kein Selfie der Welt lohnt es, sein Leben zu riskieren!“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Corona-Tests in Betrieben: bundesweit einheitlich in Arbeitszeit

Berlin, 12.04.2021 (BA/gm)
Klaus-Dieter Hommel, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zu Corona-Tests in Betrieben: Die dritte Welle der Pandemie erfordert schnelles und konsequentes Handeln. Dazu müssen auch Coronatests flächendeckend und in ausreichender Anzahl angeboten werden. Der bestehende Flickenteppich von unterschiedlichen Regelungen muss umgehend beseitigt werden. Wir brauchen endlich einheitliche Regelungen in ganz Deutschland!  Diesen Beitrag weiterlesen »

Buggy mit Kleinkind stürzt von Bahnsteigkante

Bundespolizisten retten es vor herannahendem Zug

Gelsenkirchen, 10.04.2021 (BA/gm)
Am gestrigen Freitagmorgen (09. April 2021) machte sich auf dem Bahnsteig des Gelsenkirchener Hauptbahnhofes ein Buggy mit einem Kleinkind selbstständig und stürzte über die Bahnsteigkante in den Gleisbereich. Bundespolizisten und Reisende retteten das Kind vor dem nahenden Zug.

Gegen 10 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof in Gelsenkirchen. Auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 4 und 5 befand sich zum selben Zeitpunkt ein älterer Mann mit seinem Enkel, welcher in einem Kinderbuggy saß. Scheinbar vergaß der Senior die Feststellbremse des Buggys zu arretieren, als er sich kurz umdrehte um sich an einem Aushang zu informieren.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Bewältigung der «Subventionsfälle» im öV kommt voran

Rückzahlungen von 60 Millionen Franken

Bern, 09.04.2021 (BA/gm)
Verschiedene Transportunternehmen haben in den letzten Jahren punktuell und aus unterschiedlichen Gründen zu hohe Subventionen bezogen. Nun liegen Vereinbarungen vor, mit welchen rund 60 Millionen Franken an den Bund und die Kantone zurückgeführt werden. In den Fällen mit mutmasslich betrügerischer Absicht soll eine Beurteilung durch die Strafverfolgungsbehörden erfolgen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat bereits nach dem «Fall Postauto» sein Aufsichtssystem mit einer Reihe von Massnahmen angepasst.

Im Nachgang zum «Fall Postauto» hat das BAV am 28. Februar 2020 über verschiedene weitere, unterschiedlich gelagerte «Subventionsfälle» informiert und dargelegt, dass die zu viel bezogenen Subventionen zurückbezahlt werden müssen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Gewerkschaft vida: Bahn-Notvergabe auf der Weststrecke erneut verlängern!

vida-Blumthaler: Impffortschritte zu schleppend • sichere und ausreichende Bahnangebote müssen daher gesichert werden

Wien, 08.04.2021 (BA/gm)
Die Gewerkschaft vida fordert eine erneute Verlängerung der Notvergabe für ÖBB und Westbahn auf der Weststrecke von Wien nach Salzburg, die am kommenden Sonntag ausläuft. „Die Bahnverkehre müssen in der Corona-Krise für die Menschen, die darauf angewiesen sind und keine anderen Transportmöglichkeiten zur Verfügung haben, im derzeitigen Umfang aufrechterhalten werden“, appelliert Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, an das zuständige Finanzministerium entsprechende weitere Finanzmittel freizugeben.  Diesen Beitrag weiterlesen »

NEE-Güterbahnen vereinheitlichen Ausbildung

Neu entwickeltes Ausbildungs- und Prüfungsverfahren bewährt sich im Praxiseinsatz

Berlin, 07.04.2021 (BA/gm)
Das erste halbe Jahr eines harmonisierten Ausbildungs- und Prüfungsverfahrens im Güter- und auch Personenverkehr auf der Schiene nähert sich seinem Ende. Mitgliedsunternehmen des Güterbahnen-Verbandes NEE haben den Standard aus ihrer Mitte heraus entwickelt und sind Erstanwender. Er soll zu einer Branchenlösung werden und mehr Einsatzmöglichkeiten für das so ausgebildete Personal schaffen.

Mehr Zuspruch bei Berufssuchenden sowie mehr Sicherheit, Qualität und Effizienz versprechen sich die Initiatoren des einheitlichen Ausbildungs- und Prüfverfahrens der Güterbahnen, das durch Bündelung und Aktualisierung von Ausbildungsinhalten entstanden ist.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Freies Digitalangebot VDV-Bildungsbox stark nachgefragt

Seit einem Jahr Podcasts, Videos, DigiTalks und Online-Trainings

Köln, 07.04.2021 (BA/gm)
„Mit Beginn der Covid-Krise hat die VDV-Akademie mit der Bildungsbox ein neues, digitales Angebot auf den Markt gebracht, das seitdem stetig gewachsen ist und mit insgesamt 220.000 Zugriffen stark nachgefragt wird. Sie ist ein wichtiger Teil der VDV-Digitalisierungsstrategie“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. Das Angebot richtet sich an die Beschäftigten der über 600 VDV-Mitgliedsunternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs. Gisbert Schlotzhauer, Vorstandsvorsitzender des VDV-Akademie e.V.: „Die Ära des ortsungebundenen Lernens und der digitalen Bildung hat krisenbedingt einen kräftigen Schub erhalten – und die VDV-Akademie hat darauf schnell und mit passendem Angebot reagiert. Bislang haben bereits 27.000 Nutzerinnen und Nutzer auf die kostenlosen Inhalte zugegriffen. Die Konzepte der Akademie treffen einen Nerv innerhalb und außerhalb der Branche – der Erfolg zeigt, dass die neuen Formate auf der Höhe der Zeit sind und ausgebaut werden müssen.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

VOR bedankt sich bei Stammkunden

VOR-Jahreskartenbesitzer können jetzt mit etwas Glück attraktive und hochwertige Preise gewinnen

Wien, 06.04.2021 (BA/gm)
870.000 Fahrgäste halten dem attraktiven Öffi-Angebot des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Treue. Dieser sichert mit seinen rund 40 Partnern zu jeder Zeit eine verlässliche und stabile Mobilität in der Ostregion. Für die ungebrochene Treue der StammkundInnen bedankt sich VOR nun mit einer Treueaktion. Zu gewinnen gibt es unter anderem hochwertige Falträder, E-Scooter, einen Thermenaufenthalt, Eintrittskarten zu spannenden Aktivitäten sowie praktische VOR-Souvenirs. Infos und Anmeldung unter www.vor.at  Diesen Beitrag weiterlesen »

WSW und Wuppertaler Schulen schützen Wildbienen

Wuppertal, 04.04.2021 (BA/gm)

WSW und Wuppertaler Schulen schützen Wildbienen

Vor zwei Jahren haben die WSW erstmals Bausätze für Wildbienenhotels an Wuppertaler Grundschulen verteilt. Das Interesse bei den Schulen war so groß, dass es die Aktion seitdem jährlich gibt. Inzwischen machen auch Kindergärten bei dem Bienenschutzprojekt mit. In diesem Jahr wurden 50 Bausätze in der Schreinerei der WSW vorbereitet. Trotz Pandemie werden die Bienenhotels in den Einrichtungen nun von den Kindern fleißig zusammengebaut und können dann von bedrohten Wildbienen als Nisthilfen genutzt werden.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler bauen nicht nur die Kästen für die Hotels zusammen, sondern stellen auch das Nistmaterial selbst her. Auf diese Weise lernen die Kinder Lebensweise und Nistverhalten der unterschiedlichen Wildbienenarten kennen. Die Bienenhotels sollen von den Schülerinnen und Schülern über mehrere Jahre gepflegt werden, so dass die Kinder einen Einblick in den gesamten Lebenszyklus der Bienen erhalten.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Feuer in Rheinbahnunterkunft: 40 Linienbusse wurden durch Brandereignis zerstört

Düsseldorf, 01.04.2021 (BA/gm)
Kurz nach Mitternacht kam es im Rheinbahndepot in einer Abstellhalle an der Eupener Straße, aus derzeit ungeklärter Ursache, zu einem Großbrand. Dabei wurde niemand verletzt. Durch einen sofortigen massiven Löscheinsatz konnte der bereits bestehende Vollbrand in der Abstellhalle an einer Brandwand gehalten werden, sodass das Depot der Straßenbahnen geschützt wurde. 40 Linienbusse wurden zerstört. Derzeit laufen umfangreiche Nachlöscharbeiten.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Year of Rail: EU und Berlin müssen endlich alle Lkw-Trailer schienenfähig machen

Berlin, 30.03.2021 (BA/gm)
Das Europäische „Year of Rail“ wurde am gestrigen Montag offiziell durch die EU-Verkehrsminister in Lissabon gestartet. Für die Güterbahnen würde die Ankündigung der überfälligen Gesetzesinitiative zur Kranbarkeit von Trailern mehr als warme Worte zählen.

Konkret schlagen die Güterbahnen vor, dass die EU-Kommission und die Verkehrsminister sofort ein altbekanntes Kernproblem des Güterverkehrs angehen und die Kranbarkeit von neuen Lkw-Trailern verbindlich machen. Daneben sollte ein effektives Förderprogramm zur Nachrüstung vorhandener Trailer in Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten die schnellere Verkehrsverlagerung auf die Schiene vorantreiben.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Für mehr Mobilität mit weniger Verkehr

Zehn Forderungen an die nächste Bundesregierung

Berlin, 30.03.2021 (BA/gm)
Sechs Monate vor der Bundestagswahl legt der ökologische Verkehrsclub VCD seine Forderungen an die Politik vor: zehn Maßnahmen für eine zukunftsfähige Mobilität. Ein Bundesmobilitätsgesetz soll den Rahmen für die sozial-ökologische Verkehrswende bilden.

Die nächste Bundesregierung muss die Verkehrswende endlich entschlossen auf den Weg bringen. Fuß- und Radverkehr, Bahn und öffentlicher Nahverkehr müssen massiv ausgebaut und attraktiv gestaltet werden. Dann werden sie zu einer echten Alternative zum eigenen Pkw und ermöglichen Teilhabe auch für Menschen im ländlichen Raum oder mit geringem Einkommen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Europäisches Jahr der Bahn

vida und Greenpeace fordern umfassendes Aktionspaket von Bundesregierung und EU-Kommission • Gewerkschaft und Umweltschutzorganisation: Österreich muss bei Ausbau der klimafreundlichen und gesellschaftsrelevanten Bahn Vorreiter in der EU sein

Wien, 29.03.2021 (BA/gm)
Die Gewerkschaft vida und die Umweltschutzorganisation Greenpeace präsentieren anlässlich des heute startenden “Europäischen Jahrs der Bahn” ein umfassendes Maßnahmenpaket, um insbesondere in der aktuellen Beschäftigungskrise den Ausbau des europäischen Bahnverkehrs zügig und sozial gerecht voranzutreiben. Ein echter Green Deal und funktionierender Klimaschutz in der EU sind ohne klaren Fokus auf die Bahn nicht umsetzbar. Potential für zukunftsfähige Green Jobs droht ungenutzt zu bleiben.

Die Forderungen umfassen eine deutliche Aufstockung der öffentlichen Mittel für die Bahn, die Schaffung von staatlich geförderten Arbeitsstiftungen als Umstiegsmöglichkeit für MitarbeiterInnen aus anderen Verkehrsbranchen in die Eisenbahnbranche sowie die Vereinfachung und Vergünstigung des Zugfahrens für alle Menschen durch ein europaweit einheitliches Buchungs- und Ticketsystem. Österreich hat aufgrund der Direktvergabe ein starkes Bahnsystem. Viel Verbesserungspotential gibt es hinsichtlich Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, um die Klimaziele 2030 erreichen zu können.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Gutachten zum Autonomen Fahren veröffentlicht

Erfolgreiche Markteinführung autonomer Verkehrsangebote funktioniert nur mit tiefer Integration in das ÖPNV-Angebot

Köln, 29.03.2021 (BA/gm)
Auf dem „Future Mobility Talk“ des VDV und am Vortag der Beratungen des Deutschen Bundestages zum „Gesetzesentwurf zum Autonomen Fahren in festgelegten Betriebsbereichen“ wurde das „Innovationspapier zur automatisierten und fahrerlosen Personenbeförderung“ der Rechtsanwaltskanzlei Rödl & Partner vorgestellt. „Autonomes Fahren kann nur durch eine tiefe Integration in das ÖPNV-Angebot und dessen Ergänzung gelingen. So vermeiden wir Bumerang-Effekte wie den Stau autonomer Fahrzeuge, ohne jeden Platzgewinn in unseren Städten. Nur so schaffen wir auch Akzeptanz bei den Fahrgästen und können Deutschland in diesem Markt zur Spitze verhelfen. Das Gutachten bestätigt die Einschätzung des Branchenverbandes, dass es sich um einen innovativen Gesetzesentwurf handelt“, so VDV-Vizepräsident Werner Overkamp.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Verkehrswende wird endlich kommen

door2door befürwortet die Novellierung des PBefG • Der Weg ist frei für neue Mobilität in Stadt und Land

Berlin, 29.03.2021 (BA/gm)
Die „Verkehrswende“ kann jetzt endlich kommen. Am vergangenen Freitag (26. März 2021) beschließt der Bundesrat die Verabschiedung des neuen Personenbeförderungsgesetzes (PbefG). Dies öffnet endlich den Weg für eine moderne Personenbeförderung. Das Gesetz gibt Rechtssicherheit für neue Mobilitätslösungen. Zentraler Baustein ist der Linienbedarfsverkehr. Hier handelt es sich um einen flexiblen ÖPNV, der so komfortabel wie das eigene private Auto werden soll und damit einen zentralen Beitrag zur Verkehrswende leistet.

Interpretationsspielräume der einzelnen Genehmigungsbehörden werden nun geschlossen und der Genehmigungsflickenteppich wird aufgelöst. Damit entstehen auch für die neuen flexiblen ÖPNV-Ridepooling-Systeme, die einen wichtigen Baustein in der Verkehrswende darstellen, langfristige Planungssicherheit und vor allem ein umfassenderes Angebot. Die Kommunen und der ÖPNV gehen gestärkt aus der Novelle hervor und können die Mobilität hin zu einem besseren Modal Split steuern. Die stellt auch für door2door einen entscheidenden Paradigmenwechsel dar, wie Maxim Nohroudi, Co-Gründer und Geschäftsführer von door2door, betont: „Das neue PBefG schafft endlich eine einheitliche Genehmigungspraxis, auf der sich kraftvolle neue Angebote einführen lassen, die vorhandene Mobilitätslücken schließen und das private Auto an vielen Stellen überflüssig machen.“  Diesen Beitrag weiterlesen »

Schienenverkehr als Rückgrat der Verkehrswende in Europa

Berlin, 29.03.2021 (BA/gm)
Zum Auftakt des „Europäischen Jahres der Schiene“ am heutigen Montag erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik: „Mit dem Europäischen Jahr der Schiene setzt die Europäische Kommission das richtige verkehrspolitische Signal für mehr Klimaschutz. Damit der Schienenverkehr zum Rückgrat der Verkehrswende wird, brauchen wir europaweit einen Vorrang für Investitionen in den Ausbau der Bahninfrastruktur und attraktiver Angebote. Wir müssen Lücken im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz schließen, zusätzliche Kapazitäten für den Schienengüterverkehr schaffen und grenzüberschreitende Strecken ausbauen beziehungsweise reaktivieren. Nur so können Regionen zusammenwachsen.

Und wir brauchen eine Verkehrspolitik, die für fairen Wettbewerb im Verkehrsmarkt sorgt: Dieselsubventionen und Kerosinsteuerbefreiung müssen deshalb so schnell wie möglich beendet werden. Dasselbe gilt für denjenigen Teil an Regionalflughäfen, der sich wirtschaftlich nicht selbst trägt.  Diesen Beitrag weiterlesen »