Archive
April 2019
M D M D F S S
« Mrz    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Archiv für 7. April 2019

Eisenbahndamm zwischen Münster und Lünen

Sanierung startet mit ersten Vorarbeiten ab November 2019 • Spundwand-Stützbauwerk stabilisiert dauerhaft schadhafte Dammbereiche • Kosten von über 30 Millionen Euro • Vollsperrung für den Nahverkehr in Teilabschnitten ab Anfang 2020 • Fernverkehr wird weiter umgeleitet

Münster, 07.04.2019 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn hat in den letzten Monaten drei technische Bau-Varianten geprüft, wie und in welchem Zeitraum die dauerhafte Sanierung des Eisenbahndammes zwischen Münster und Lünen durchgeführt werden kann. Ziel der Planungen ist es, die Planungs- und Bauzeiten möglichst gering zu halten. Die verträglichste Lösung ist der Einbau eines Spundwand-Stützbauwerks in den Dammkörper. Dabei werden auf einer Gesamtlänge von rund fünf Kilometern an zwei Bereichen (Werne und Ascheberg) beidseitig der Gleise Spundwände eingebracht und horizontal miteinander verspannt. Die geschätzten Baukosten liegen derzeit bei über 30 Millionen Euro.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Frau springt auf ausfahrenden Zug

Zeugen reagieren vorbildlich

Berlin, 07.04.2019 (BA/gm)
Dank des couragierten Einschreitens mehrerer Reisender konnte am vergangenen Donnerstag ein tragischer Unfall verhindert werden.

Gegen 12:30 Uhr sprang eine Frau während der Ausfahrt eines ICE im Berliner Hauptbahnhof zwischen zwei Wagen auf die Pufferung. Ein Reisender erkannte die Gefahrensituation, rannte neben dem Zug her, griff nach der Frau und zog sie auf den Bahnsteig. Ein Fahrgast im Zug wurde ebenfalls auf die Frau aufmerksam und betätigte die Notbremse, so dass der Zug zum Stehen kam. Die verwirrte Frau rannte daraufhin in den Tunnelbereich Richtung Potsdamer Platz, wo alarmierte Bundespolizisten sie kurz darauf stoppten.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Gotthardzug Giruno hat die Betriebsbewilligung erhalten

Bussnang, 07.04.2019 (BA/gm)

Der Giruno am Zugersee

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat dem neuen Hochgeschwindigkeitszug SMILE von Stadler, von der SBB Giruno genannt, eine Betriebsbewilligung für 200 km/h in Einzeltraktion auf dem Schweizer Netz erteilt. Wie die SBB am vergangenen Freitag mitteilte, plant sie, den Giruno ab Frühsommer 2019 schrittweise in den Betrieb zu nehmen.

Am 4. April 2019 hat das BAV dem neuen Stadler-Hochgeschwindigkeitszug SMILE eine Betriebsbewilligung für 200 km/h in Einzeltraktion erteilt. Das macht den Weg für den neuen Gotthardzug frei, erstmals mit Fahrgästen auf dem Schweizer Schienennetz zu verkehren. Der SMILE hat bisher erfolgreich alle Projekt-Meilensteine absolviert. Seit April 2017 fanden mehrere Hundert Testfahrten in den vier vorgesehenen Einsatzländern statt – in der Schweiz, in Italien, Deutschland und in Österreich.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Weichenerneuerung Köln Hbf und Hohenzollernbrücke

Haltausfälle und Umleitungen im Nah- und Fernverkehr • Bahn und Aufgabenträger setzen auf Qualität und Service bei der Reisendeninformation

Weichenerneuerung Köln Hbf und Hohenzollernbrücke

Düsseldorf, 07.04.2019 (BA/gm)
Auf der Kölner Hohenzollernbrücke und im Gleisvorfeld des Kölner Hauptbahnhofes werden in mehreren Bauphasen insgesamt sieben Weichen erneuert. Die Hauptbauphase ist in den Osterferien auf der Hohenzollernbrücke. Hier müssen nicht nur vier Weichen ausgetauscht werden, sondern auch insgesamt 402 individuell angefertigte Brückenbalken mit Längen zwischen 2,5 und 6,5 Metern. Besonders anspruchsvoll ist hier die Verschachtelung der Gleise über Weichen, die für einen flexiblen Betrieb vor dem Hauptbahnhof notwendig sind. Darunter liegen Brückenbalken, die zwei Streckengleise überspannen. Das macht eine Sperrung beider Gleise während der Osterferien notwendig.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Ermittlungsstand zu beschossenem Zug bei Treuenbrietzen

Treuenbrietzen, 07.04.2019 (BA/gm)

Glaskugel am Tatort

Nachdem am vergangenen Dienstagnachmittag eine Regionalbahn in der Nähe des Bahnhofs Treuenbrietzen beschädigt wurde, können die Ermittler derzeit etwaige Schusswaffen als Tatmittel ausschließen.

Wie die Bundespolizei bereits bekannt gab, wurde am Dienstag den 2. April 2019 gegen 15 Uhr eine Regionalbahn der Linie 33 beschossen und hierdurch ein Fahrgastfenster beschädigt. Dabei entstand ein Loch in der äußeren Scheibe der Verbundverglasung des Zuges der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH. Auf Grundlage des Schadensbildes und des Auffindens einer handelsüblichen Glaskugel am Tatort schließen die Ermittler ein Beschuss der Bahn mit einer Schusswaffe aus. Die hinter der Scheibe sitzenden Reisenden wurden nicht verletzt, da die Kugel nicht in das Zuginnere drang.  Diesen Beitrag weiterlesen »