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Archiv für 23. November 2022

Nach Güterzugkollision: Bergungsarbeiten dauern an

Einsatz der Feuerwehr durch Kälte erschwert • Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin bis voraussichtlich 16. Dezember 2022 • Sonderkulanz für Fahrgäste verlängert

Hannover, 23.11.2022 (BA/gm)
Auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin kommt es noch bis voraussichtlich 16. Dezember 2022 zu Einschränkungen im Zugverkehr. Grund sind die andauernden und herausfordernden Bergungs- und Aufräumarbeiten der Feuerwehr und der Deutschen Bahn (DB) nach der Kollision von zwei Güterzügen in Leiferde im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen).

Die Züge privater Bahnunternehmen waren am vergangenen Donnerstag in der Nähe von Leiferde bei einem Auffahrunfall zusammengeprallt. An der Unfallstelle sind derzeit Spezialeinheiten der Feuerwehr damit beschäftigt, in einem aufwändigen Verfahren das Propangas aus den umgekippten vier Kesselwagen abzupumpen und die Restmengen kontrolliert abzubrennen. Die niedrigen Außentemperaturen erschweren diese Arbeiten zusätzlich.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Brenner-Basistunnel: CSU-Fraktion fordert neue Priorisierung der Auswahltrassen

München, 23.11.2022 (BA/gm)
Per Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Fraktion dafür ein, dass die Bahn die geplante Vorzugstrasse für den Brenner-Nordzulauf neu priorisiert. Konkret fordert die CSU-Fraktion, dass bevorzugt die bestandsnahen Trassen ausgebaut werden sollen, Lärmschutzvorschriften wie bei Neubaustrecken gelten sollen und bevorzugt unterirdische Lösungen geprüft werden.

So soll im Abschnitt zwischen Grafing und Ostermünchen die bestandsnahe Trasse „Türkis“ genutzt werden, zwischen Trudering und Grafing Lärmschutz wie bei Neubaustrecken zum Einsatz kommen und unterirdische Lösungen geprüft werden. Auch der Inn nördlich von Rosenheim soll bevorzugt unterirdisch gequert werden. Zudem soll es unterirdische Trassen in Riedering und Rohrdorf geben und eine unterirdische Verknüpfungsstelle im südlichen Inntal.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Essen und Gelsenkirchen

Bundespolizei informiert über Kontrollmaßnahmen

Essen/Gelsenkirchen, 23.11.2022 (BA/gm)
Die Bundespolizei wird in der kommenden Woche (30. November bis 05. Dezember 2022) in den Hauptbahnhöfen Essen und Gelsenkirchen eine Waffenverbotszone einrichten. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot können mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot/Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden.

Trotz der Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie verzeichnete die Bundespolizei keinen nennenswerten Rückgang der Gewaltdelikte im Zusammenhang mit gefährlichen Gegenständen in den genannten Hauptbahnhöfen.

Dabei kamen auch immer wieder gefährliche Gegenstände zur Anwendung. Einsatzkräfte stellten Messer in verschiedenen Größen und Ausführungen (Springmesser, Butterflymesser, Einhandmesser, usw.), aber auch andere gefährliche Gegenstände wie z.B. ein Sturmgewehr sicher.   Diesen Beitrag weiterlesen »

Deutsche Bahn inspiziert weitere Betonschwellen

Erkenntnisse aus technischen Gutachten werden auf weitere Betonschwellen übertragen • Vorsichts-maßnahme kann zu weiteren Einschränkungen im Schienennetz führen

Berlin, 23.11.2022 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn (DB) zieht weitere Konsequenzen aus einem bundesweiten Schwelleninspektionsprogramm. Von Juli bis Ende August 2022 hatten Experten der DB innerhalb weniger Wochen vorsorglich bundesweit rund 200.000 Schwellen eines bestimmten Bautyps und Herstellers überprüft. Nun legen die Ergebnisse der durch die DB eingeleiteten materialtechnischen Untersuchungen und technischer Gutachten unabhängiger Prüfinstitute nahe, dass ein Herstellungsfehler vorliegen könnte: Die Schwellen weisen teilweise Unregelmäßigkeiten in der Materialbeschaffenheit auf. Weitere Detailuntersuchungen zeigen zudem, dass eine bestimmte Gesteinsart, die zur Produktion der Betonschwellen genutzt wurde, mitursächlich für die Schäden sein könnte.  Diesen Beitrag weiterlesen »

25. Journalistenpreis Bahnhof 2022

Bewerbungen bis zum 8. Januar 2023

Berlin/Stuttgart, 23.11.2022 (BA/gm)
Bewerbungen für den Journalistenpreis Bahnhof 2022 können bis zum 8. Januar 2023 eingereicht werden. Der Preis der Unternehmensgruppe Dr. Eckert würdigt herausragende journalistische Leistungen zum Thema Bahnhof in deutschsprachigen Printmedien.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde 1998 von Dr. Adam-Claus Eckert, dem heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Unternehmensgruppe, gestiftet und wird aktuell zum 25. Mal verliehen. Dr. Eckert über seine Motivation: „Meine Nähe zum Bahnhof ist beruflich bedingt. Seit bald 100 Jahren betreiben wir viele unserer Einzelhandelsgeschäfte, darunter große Presse- und Buchhandlungen, auf Bahnhöfen. So ist es ganz selbstverständlich, dass ich Zeitungsartikel über Bahnhöfe immer mit besonderer Aufmerksamkeit lese.“  Diesen Beitrag weiterlesen »