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Archiv für 5. Januar 2023

Streik-Ende seit 12 Uhr

Lahr, 05.01.2023 (BA/gm)
Der seit 4. Januar 2023 (1.30 Uhr) laufende GDL-Streik ist seit dem heutigen Donnerstag um 12 Uhr beendet. Nach dem Streikende dauert es einige Zeit, bis der Schienenverkehr wieder regulär läuft. Außerdem muss auch nach dem Streikende weiterhin mit sehr kurzfristigen weiteren Arbeitsniederlegungen gerechnet werden. Es ist dann möglich, dass Züge auf dem Fahrtverlauf stehen bleiben und ausfallen. Fahrgäste müssen dies bei Ihrer Reiseplanung unbedingt berücksichtigen und gegebenenfalls auf alternative Reisemöglichkeiten ausweichen.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren. Aktuelle Informationen sind erhältlich über die elektronischen Fahrplanauskünfte auf bahn.de oder im DB-Navigator.

Eine Karte für alle Bahnstrecken in ganz Sachsen

Verkehrsverbünde bieten Überblick für den gesamten Freistaat

Dresden, 05.01.2023 (BA/gm)
Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahnstrecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs. Von A wie abellio über D wie DB Regio bis V wie Vogtlandbahn.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Mehrere Feuerlöscher im Leipziger Citytunnel versprüht

Kamera überführt Täter

Leipzig, 05.01.2023 (BA/gm)
Am vergangenen Dienstagabend gegen halb 11 lösten zwei Männer (26 und 28) in der S-Bahnstation Leipzig Hauptbahnhof (tief) einen Brandmeldealarm aus. Die Sichtung der Videoaufzeichnung führte die Leipziger Bundespolizei zu den Tätern. Gleichzeitig meldeten sich einige Reisende mit Personenbeschreibungen zu den Beiden.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Stundentakt auf Eifel-Bördebahn ab dem Wochenende möglich

Softwareprobleme konnten behoben werden

Düren/Euskirchen/Köln, 05.01.2023 (BA/gm)
Ab dem kommenden Sonntag (08. Januar 2023) kann die Eifel-Bördebahn (RB 28) im Stundentakt zwischen Düren und Euskirchen verkehren. Ursprünglich hatte die Umstellung vom derzeitigen Zweistundentakt auf einen Stundentakt am Samstag, den 17. Dezember 2022, erfolgen sollen. Aufgrund von technischen Problemen beim Aufspielen der für den Stundentakt notwendigen Software im Euskirchener Stellwerk musste die Umstellung verschoben werden.

Inzwischen wurde das Softwareprobleme gelöst und nach ersten Testfahrten läuft das System stabil. Von daher wird der für die Übergangszeit eingerichtete Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Euskirchen und Zülpich am Samstag, den 07. Januar 2023, zum letzten Mal fahren.

Streiks halten aus machtpolitischen Gründen weiter an

Schlichtung nur sinnvoll, wenn GDL von ihrer Fundamentalposition abrückt

Lahr, 05.01.2023 (BA/gm)
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die baden-württembergische FDP den Vorschlag einer Schlichtung gemacht. Diesem Vorschlag steht die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) offen gegenüber. Aber: Gespräche – auch solche, die moderiert werden – ergeben nur dann Sinn, wenn die GDL bereit ist, von ihrer Fundamentalposition abzurücken, einen gemeinsamen Tarifvertrag für die SWEG und die Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) zu erzwingen.

„Zu Verhandlungen über einen schnellen Tarifabschluss für die Beschäftigten der SBS besteht jederzeit Bereitschaft“, so Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Geschäftsführung. Gespräche über die SWEG, die im Übrigen bereits einen Ver.di-Tarifvertrag für die Eisenbahner mit sehr hoher Akzeptanz in der Belegschaft hat, müssen von diesen Verhandlungen getrennt werden. Das Problem der GDL ist, dass dieser Tarifvertrag bei der SWEG nicht mit ihr abgeschlossen wurde. Es sind daher ausschließlich machtpolitische Gründe, warum die GDL an der Kopplung aus SWEG und SBS festhält.  Diesen Beitrag weiterlesen »