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DB stellt Ergebnisse zum Gutachten Pegnitzbrücken vor

Vier von 23 Brücken sollen 2019 erneuert werden ● Fünf Brücken werden saniert

München, 30.11.2014 (BA/gm)
Die Eisenbahnbrücken auf der Strecke zwischen Nürnberg und Marktredwitz sind teilweise über 100 Jahre alt. Nach dem Gutachten, das die DB über die mögliche Nutzungsdauer der 23 Brücken im Pegnitztal erstellen ließ, werden vier Brücken voraussichtlich 2019 durch neue Bauwerke ersetzt, fünf Brücken sollen saniert werden. Im Laufe des kommenden Jahres wird die Bahn klären, welche Maßnahmen für die weiteren 14 Brücken erforderlich sind.

Sirko Kellner, DB Netz: „Aufgrund des Alters der Brücken besteht auf alle Fälle Handlungsbedarf. Wir werden zügig die Planfeststellungsverfahren für die vier neuen Brücken angehen und auch die weitere Klärung vorantreiben. Ich möchte an dieser Stelle aber nochmal betonen, dass die Sicherheit der Brücken für uns oberste Priorität hat.“

Die Bahn hatte 2010, gestützt auf Empfehlungen des Prüfamtes für Baustatik, ein Planrechtsverfahren für 23 neue Brücken beantragt. Dieses Verfahren musste unterbrochen werden, weil zeitgleich der Denkmalschutz intervenierte. Daraufhin verständigte man sich auf ein Gutachten, das die verbleibende Nutzungsdauer der Brücken klären sollte.

Kellner: „Das Gutachten hat vieles bestätigt, was wir erwartet hatten. Darüber hinaus hat es neue Sanierungstechniken ins Spiel gebracht, für die derzeit aber Nachweise und Referenzen für die Anwendungen bei Eisenbahnbrücken fehlen. Ob wir diesen Weg beschreiten können, ist also völlig offen. Genauso wie die Fragen nach den entsprechenden behördlichen Genehmigungen.“

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