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NRW ist das Bürgerbus-Land Nr.1

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst dankt Ehrenamtlichen für ihren Einsatz

Essen/Köln, 11.09.2017 (BA/gm)
„Die Bürgerbusse in Nordrhein-Westfalen – das sind nicht nur ein paar Vereine, das ist eine ganze Bewegung – eine Bewegung, die viele Menschen mobil macht und die Mobilität vieler Menschen sichert. Und das bereits seit über 30 Jahren! Was Sie für die Gesellschaft tagtäglich auf die Straße bringen, ist beeindruckend“, erklärte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst anlässlich des landesweiten Bürgerbus-Tags in der Essener Grugahalle. Vertreten wurde der Minister bei dem Treffen in der Ruhrgebietsstadt von seinem Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte, der den rund 1.200 Bürgerbusfahrerinnen und -fahrern sowie Vereinsmitgliedern persönlich für ihren Einsatz gedankt hat. Eingeladen hatten das Land Nordrhein-Westfalen und die Gemeinschaftsinitiative Busse & Bahnen NRW. Franz Heckens vom Dachverband Pro Bürgerbus NRW e.V. fand ebenfalls lobende Worte: „Sie haben aktiv an der Erfolgsgeschichte Bürgerbus in NRW mitgeschrieben. Rund 130 Vereine machen NRW zum Bürgerbus-Land Nummer 1. Darauf können wir alle stolz sein“, sagte er. 

Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als 130 Bürgerbusvereinen das Bürgerbusland Nr. 1. Das ist ein neuer Rekord, denn so viele Vereine fuhren noch nie zwischen Rhein und Ruhr, Wupper und Lippe. Zum Vergleich: Bundesweit gibt es gerade einmal rund 300 Vereine. Seit mehr als 30 Jahren sorgen Bürgerbusse in NRW für ein deutliches Plus an Mobilität. Sie sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, den Öffentlichen Verkehr insbesondere da zu erhalten, wo er nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Ermöglicht wird das durch den ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerbus-Vereine sowie der rund 3.200 Fahrerinnen und Fahrer.

Bürger fahren für Bürger – eine Erfolgsgeschichte in NRW
Zu dem Erfolg dürfte vor allem auch der Gedanke hinter der Idee beitragen: „Bürger fahren für Bürger – auf diesen kurzen Nenner kann man die Bürgerbus-Bewegung bringen“, so Minister Wüst. „Aber Bürgerbusse garantieren nicht nur ein Stück Mobilität, sie haben darüber hinaus auch eine soziale Funktion. Vielerorts sind sie Treffpunkt, Kommunikationsplattform und Identifikationsquelle. Mit dem Bürgerbus-Tag wollen wir ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz der Beteiligten setzen.“ Unterm Strich ist die Veranstaltung aber mehr als das. So nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum ausführlichen Erfahrungsaustausch über die Arbeit. Auch Themen wie Vereinsorganisation, Fahrzeugtechnik oder Barrierefreiheit kamen hier zur Sprache. Das bunte Rahmenprogramm bot zudem eine Reihe gemeinsamer Erlebnisse – und Lacher. Dafür sorgten am Nachmittag Kabarettisten aus ganz NRW, die unter der Moderation von Helmut Sanftenschneider zum Comedy Battle gegeneinander antraten.

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