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Nationale Verkehrsdrehscheibe Hauptstadtregion Schweiz muss gestärkt werden

Bern, 02.10.2017 (BA/gm)
Der Bundesrat hat eine Vorlage mit zwei Varianten für den Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) vorgelegt. Bis 2035 sollen 11.5 Milliarden respektive 7 Franken in die Bahninfrastruktur investiert werden. Die Hauptstadtregion Schweiz begrüsst grundsätzlich die umfassendere Vorlage, sieht aber notwendige Anpassungen für die Stärkung ihrer Rolle als Verkehrsdrehscheibe. Sie wird sich im Rahmen der Vernehmlassung entsprechend zusammen mit ihren Mitgliedern aktiv einbringen. 

Die Mitglieder der Hauptstadtregion Schweiz setzen sich für eine Stärkung der Bahninfrastruktur innerhalb der Region und eine verbesserte nationale Einbindung der Verkehrsdrehscheibe Hauptstadtregion ein. Angesichts der zentralen Rolle der Verkehrsinfrastruktur für die Schweizer Wirtschaft und der Breite der anstehenden Projekte müssen mindestens 12 Milliarden Franken eingestellt werden.

Die Hauptstadtregion Schweiz hat für den geplanten Ausbauschritt 2030/35 folgende Ziele definiert:

  • Halbstundentakt zwischen allen Zentren der Hauptstadtregion (Bern, Biel/Bienne, Brig, Delsberg, Freiburg, Interlaken, La Chaux-de-Fonds, Neuenburg, Olten, Solothurn, Thun und Visp)
  • Viertelstundentakt in den grösseren Agglomerationen (Freiburg, Neuenburg)

Diese Ziele entsprechen auch der Langfristperspektive Bahn des Bundes. Daher ist es schwer nachvollziehbar, dass nicht alle notwendigen Projekte angegangen werden sollen. So ist zum Beispiel der notwendige und baureife Ausbau des Lötschberg-Basistunnels nicht im Vorschlag des Bundesrates enthalten. Das muss im Sinne einer nachhaltigen Investitionspolitik geändert werden.

Die Hauptstadtregion wird nun die Vorlage im Detail prüfen und sich im Rahmen des Vernehmlassungs-prozesses aktiv einbringen.

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