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Bahnhof Hungen nach Umbau offiziell in Betrieb genommen

Wichtiger Nahverkehrsknotenpunkt umfangreich saniert und barrierefrei ausgebaut • Gesamtinvestition rund 4,7 Millionen Euro

Frankfurt a. M., 12.10.2017 (BA/gm)
Am gestrigen Mittwoch haben Landrätin Anita Schneider, Landkreis Gießen, der Bürgermeister der Stadt Hungen, Rainer Wengorsch, Dr. Karin Arndt, Fachbereichsleitung Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Susanne Kosinsky, Leiterin Regionalbereich Mitte, DB Station&Service AG, den für rund 4,7 Millionen Euro modernisierten und barrierefrei ausgebauten Bahnhof offiziell eröffnet. 

Die Baumaßnahmen im Einzelnen: Neubau der Bahnsteige, Neubau einer Personenunterführung inklusive Erweiterung als Stadtteilverbindung mit Zugängen zu den Bahnsteigen. Durch den Einbau von je einem Personenaufzug auf dem Haus- und Mittelbahnsteig sowie einem taktilen Leitsystem kann der Bahnhof nun barrierefrei genutzt werden. Die Treppenanlagen wurden runderneuert. Ebenfalls neu errichtet wurden Fahrgastunterstände auf dem Haus- und Mittelbahnsteig. Neue Sitzgelegenheiten, Funkuhren, neue Fahrplan- und Informationsvitrinen und die modernisierte Bahnsteigbeleuchtung vervollständigen die Ausstattung.

Die Landrätin des Landkreises Gießen, Anita Schneider, freute sich besonders über den neuen, barrierefreien Zugang zum Schienenverkehr in Hungen: „Gerade für mobilitätseingeschränkte Bürger in unserer Region bietet der Ausbau der Verkehrsstation Hungen jetzt ein deutliches Plus an Mobilität und Flexibilität im täglichen Leben.“

Dr. Karin Arndt von der Fachbereichsleitung RMV ergänzte: „Bahnhöfe sind die Visitenkarte des ÖPNV. Es ist unerlässlich, diese barrierefrei und modern zu gestalten. Der Bahnhof Hungen kann hier durchaus Symbolcharakter haben.“

„Moderne Verkehrsstationen, die für alle zugänglich und nutzbar sind, das ist unser Ziel. Denn von stufenfreien Zugängen profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung und ältere Menschen, sondern auch Radfahrer, Reisende mit schwerem Gepäck und Familien mit Kinderwagen“, so Susanne Kosinsky, anlässlich der Feierstunde.

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