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BDI-Präsident Kempf zum Auftakt des Weltklimagipfels

Nationale Alleingänge führen in Sackgasse • Unternehmen müssen wettbewerbsfähig bleiben • Große Sorgen wegen steigender Energiekosten • Auf internationale Zusammenarbeit, Effizienz und kostengünstige Lösungen setzen

Berlin, 05.11.2017 (BA/gm)
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich gegen einen deutschen Sonderweg in der Klimapolitik ausgesprochen. „Nationale Alleingänge führen in der weltweit vernetzten Energie- und Klimapolitik in eine Sackgasse“, warnte BDI-Präsident Dieter Kempf am heutigen Sonntag in Berlin. 

„Sonderwege wie die Einführung eines nationalen CO2-Preises bringen dem weltweiten Klima nichts und verschlechtern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, sagte Kempf anlässlich des Weltklimagipfels, der am morgigen Montag in Bonn beginnt. „Produktion würde ins Ausland verlagert, der Strompreis weiter steigen. Den Unternehmen bereiten die immer weiter steigenden Energiekosten große Sorgen.“

Der BDI-Präsident sprach sich für Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus. Es sei zwar seit dem Übereinkommen Ende 2015 sehr schnell in Kraft getreten, aber der Inhalt bleibe noch zu abstrakt. „Jetzt muss es darum gehen, auf internationale Zusammenarbeit, Effizienz und kostengünstige Lösungen zu setzen“, unterstrich Kempf.

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