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BOGESTRA wieder Vorreiter – Anschaffung von zehn Solo-E-Bussen in 2018 beschlossen

Bochum, 21.12.2017 (BA/gm)
Was sich nach den Dieselgipfeln konkret vor Ort tun lässt – darüber haben die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (BOGESTRA) zusammen mit den Städten informiert.

E-Busse: Erste Beschaffung – 10 in `18
Schon in 2018 wird die BOGESTRA gleich zehn Solo-E-Busse beschaffen. Ziel ist es, in Bochum und Gelsenkirchen jeweils eine erste „grüne Linie“ komplett mit E-Bussen zu bedienen. Damit werden ab 2019 im gesamten Betriebsgebiet der BOGESTRA keine Diesel-Busse mit Euro-4-Norm mehr fahren. 

„Wir elektrisieren die Stadt!“

BOGESTRA wieder Vorreiter

Der Aufsichtsrat der BOGESTRA hat beschlossen, mit sofortiger Wirkung in die Elektrobus Beschaffung einzusteigen. Die Städte Bochum und Gelsenkirchen sind sich sicher, dass die BOGESTRA mit ihrer ‚elektromobilen‘ Erfahrung der beste Partner ist, um im Elektrobus-Bereich im mittleren Ruhrgebiet wichtige Impulse zu setzen. Durch den neuen „elektromobilen“ Schritt nimmt die BOGESTRA ihre Verantwortung im Klimaschutz ernst und trägt durch ihr breites ÖPNV-Angebot zur Verbesserung der Luftqualität in Städten bei.

Zwischenziel – 20 in `20
Im Jahr 2020 plant die BOGESTRA mit bereits 20 Solo-E-Bussen. Die Städte Bochum und Gelsenkirchen wissen, dass die BOGESTRA als innovatives und nachhaltiges Unternehmen das Know How hat, diesen grünen Weg zu gehen. „Mit diesen Anstrengungen zur Luftreinhaltung wird die BOGESTRA dann rund zehn Prozent ihres Fuhrparks rein elektrisch betreiben und damit die Nummer 1 im Ruhrgebiet sein“, sagt Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Die BOGESTRA ist mit ihrer modernen Straßenbahnflotte schon ein Vorreiter in Sachen E-Mobilität gewesen, bevor es das Thema Feinstaub gab. Dass jetzt die umweltfreundliche Technik auch den Weg auf die Straße findet, zeigt, dass Innovation in dem Unternehmen gelebt wird. Das ist genau der richtige Weg“, so Baranowski weiter.

Die „grünen Linien“
Auf den „grünen Linien“ werden Solo-Wagen eingesetzt, das sind rund 12 Meter lange E-Busse. Zunächst sollen die Linie 354 in Bochum und die Linie 380 in Gelsenkirchen auf Elektrobusse umgestellt werden. „Die E-Busse sind mit null Emissionen unterwegs. Die innerstädtische ‚grüne Linie‘ fährt zukünftig ohne Ausstoß von Schadstoffen wie Stickstoffoxiden und Kohlenstoffdioxid. Außerdem rollen die E-Busse auch noch fast geräuschlos von Bochum-Wattenscheid-Eppendorf rund 17 Kilometer quer durch die Stadt nach Riemke“, sagt Thomas Eiskirch, Bochums Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender bei der BOGESTRA. In Gelsenkirchen führt die Linie 380 über die viel befahrene Kurt-Schumacher-Straße. Die Linienlänge beträgt 12 Kilometer von Gelsenkirchen Hauptbahnhof nach Buer.

Versprochene Fördermittel müssen bei den Unternehmen ankommen
Die Bundesregierung fordert ein schnelles Handeln. Die Städte Bochum und Gelsenkirchen und ihr Verkehrsunternehmen gehen voran und handeln sofort. Dies erfordert zwangsweise, dass die Bundesregierung das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ auch umsetzt und die versprochenen Fördermittel direkt bei den kommunalen Akteuren ankommen.

Mehr als 120 Jahre „elektromobile“ Erfahrung
Die BOGESTRA blickt mit ihren Straßenbahnen inzwischen auf mehr als 120 Jahre „elektromobile“ Erfahrung zurück. Schon vor 10 Jahren war die BOGESTRA ebenfalls Vorreiter und hat 2008 den ersten Hybridbus Nordrhein Westfalens auf die Straßen geschickt. Bis heute betreibt der Mobilitätsdienstleister die größte Hybridbus-Flotte des Landes. Durch den Einsatz modernster Motorentechnik und eines Fahrerassistenzsystems in den Bussen ist es der BOGESTRA gelungen, in den letzten vier Jahren fast 1,5 Millionen Liter Kraftstoff einzusparen – das entspricht einem Rückgang von rund 3.800 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Nach positiven Erfahrungen seit dem Betrieb von zwei Elektroautos in 2014 wurden dieses Jahr zusätzlich 22 neue E-PKW als Dienstwagen angeschafft.

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