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NRW-Landesregierung baut „Sofortprogramm Elektromobilität“ aus

Förderung von öffentlichen Ladesäulen • Unterstützung der Kommunen bei der Elektrifizierung

Herten, 02.03.2018 (BA/gm)
Der Ausbau des „Sofortprogramms Elektromobilität“ der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen geht weiter. Seit Februar 2018 werden Kommunen, Handwerker, Unternehmen und Privatpersonen bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur unterstützt.

„Für den Kauf von E-Autos kann eine Unterstützung von bis zu 40 Prozent beantragt werden. Das entspricht maximal 30.000 Euro“, weiß Michael Lobert, Energieberater bei den Hertener Stadtwerken. Für den Ausbau der internen Lade-Infrastruktur für den eigenen Fuhrpark gibt es für Städte, Gemeinden und Kreise sogar einen Zuschuss von 80 Prozent (max. 8.000 Euro pro Säule). Ebenfalls mit bis zu 80 Prozent werden Beratungsangebote gefördert. 

Noch bis zum 30. Juni 2018 können Kommunen für den Aufbau öffentlicher Ladesäulen eine Förderung von 40 Prozent der Investitionskosten in Anspruch nehmen. Gefördert werden die Projekte allerdings nur dann, wenn der Strom dafür nur aus regenerativen Quellen bezogen wird.

In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 2.000 Ladesäulen, davon insgesamt fünf öffentliche Ladesäulen mit neun Ladepunkten im Hertener Stadtgebiet. Die Hertener Stadtwerke treiben damit den Ausbau der Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge weiter voran. Die erste Ladestation der Hertener Stadtwerke wurde bereits im April 2016 im Rahmen eines Projektes des Klimabündnisses Gelsenkirchen-Herten am Hof Wessels in Betrieb genommen. Im Dezember letzten Jahres folgte dann eine Ladesäule am Freizeitbad Copa Ca Backum, Ende Januar 2018 eine weitere auf dem Doncaster Platz auf Ewald in Herten-Süd.

In der nächsten Woche geht eine Ladesäule an der Kurt-Schumacher-Straße in Betrieb. Außerdem starten die Installationsarbeiten für eine weitere Station an der Schlossstraße in Westerholt.

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