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Anreize zum Umstieg auf Öffis sind die beste Lösung

Ein Umdenken kann man nicht mit Schikanen erzwingen • Fahrgastrekorde bei den Öffis geben Stadt Wien recht

Wien, 07.03.2018 (BA/gm)
„Die Stadt Wien hat in den vergangenen Jahrzehnten den Modal-Split drastisch verbessert, 38 Prozent der Wienerinnen und Wiener nützen die Öffis, um sicher und rasch von A nach B zu kommen. Die Antwort für eine Verbesserung der Verkehrssituation lautet also, Anreize zu schaffen – die Öffis auszubauen“, stellt der Wiener SPÖ-Abgeordnete Gemeinderat Gerhard Kubik klar. 

Der Stadtplanungssprecher der Wiener SPÖ distanziert sich aber klar von Hermann Knoflachers jüngsten Aussagen in „Der Spiegel“ vom 3.3.2018: „Herr Knoflacher ist seit jeher als Querdenker der Mobilität bekannt und wird als Berater geschätzt. Doch wenn er meint, dass ‚WIR’ die Autofahrer genervt haben bzw. dass ‚WIR’ Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt haben, so kann er sich selbst und sein Büro gemeint haben, nicht aber die Stadt Wien.“

„Wir sorgen für einen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Wir errichten seit Dekaden neue Radwege und wir sorgen mit zukunftsweisenden Projekten, wie dem Lobautunnnel, für eine nachhaltige Entlastung betroffener Ortskerne. Mit Ansichten aus den Sechzigern, die bis zum heutigen Tag kaum weiterentwickelt wurden, hätte Öffi-Stadträtin Ulli Sima kürzlich kaum einen neuerlichen Rekord von 961,7 Mio. Öffifahrgästen im Jahr 2017 präsentieren können“, ist der Gemeinderat überzeugt.

Ende 2017 waren übrigens 778.000 Menschen mit der Jahreskarte der Wiener Linien unterwegs. Damit sind weiter deutlich mehr Jahreskarten im Umlauf als PKW in Wien gemeldet. „Das alles ist kein Zufall, sondern konsequente und vorausschauende Politik des 21. Jahrhunderts. Die Stadt investiert alleine dieses Jahr über 407 Mio. Euro in den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs“, so Kubik, der festhält: „In Wien gibt es ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, aber keine Schikanen gegen die eine oder andere Gruppe.“

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