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Wiener Stadtwerke: Martin Krajcsir als Generaldirektor bestätigt

Wiens Infrastruktur-Konzern mit Zweier-Geschäftsführung ab 2019 • Sima: „Teil eines großen Strukturpakets“

Wien, 16.04.2018 (BA/gm)
Die Generalversammlung der Wiener Stadtwerke GmbH hat am vergangenen Freitag die Verlängerung des Vertrages von Generaldirektor Martin Krajcsir (54) beschlossen. Krajcsir wird den Konzern ab 2019 gemeinsam mit Peter Weinelt (52) in einer Zweier-Geschäftsführung leiten. Direktorin Gabriele Domschitz (58) wechselt mit Jahresende 2018 in den Ruhestand, ihre Agenden werden auf Krajcsir und Weinelt aufgeteilt. 

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke: „Die Verkleinerung der Geschäftsführung der Wiener Stadtwerke von ursprünglich vier Vorständen auf zwei Geschäftsführer ist Teil eines größer angelegten Strukturpakets. Die Straffung der Organisation beginnt an der Konzernspitze und soll im Endausbau die Anzahl der Leitungsorgane (Geschäftsführer und Prokuristen) von ursprünglich 161 auf 88 reduzieren.“

Die Wiener Stadtwerke werden unter der personell gestrafften Führungsriege konsequent als strategische Managementholding tätig sein. Der Personalstand der Holding wurde und wird durch natürliche Abgänge weiter reduziert. Die wichtigsten Aktionsfelder sind Strategie , Personal, Finanzen, Recht und Forschung/Innovation. Die operative Geschäftsverantwortung liegt in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns – Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind klar abgegrenzt.

Martin Krajcsir, seit 2004 im Vorstand der Wiener Stadtwerke Holding AG (seit Dezember 2017: Geschäftsführung der Wiener Stadtwerke GmbH) wird weiterhin für die Querschnittsthemen Strategie und Finanzen zuständig sein und zusätzlich die Themen Forschung/Innovation sowie Recht verantworten. Weiterhin wird er von Gabriele Domschitz die Zuständigkeit für die Mobilitätsunternehmen Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen und Wipark übernehmen. Krajcsir bringt hier seine zwanzigjährige Erfahrung in verschiedenen Funktionen bei Wiener Linien ein.

Peter Weinelt, dessen Vertrag zuletzt im Oktober 2017 verlängert wurde, wird weiterhin für die Querschnittsthemen Personal und IT zuständig sein. Darüber hinaus übernimmt er die Zuständigkeit für die Konzern-Immobilien und den Konzernbereich Bestattung und Friedhöfe. Weinelt wird – wie bisher – ressortmäßig für das Energiegeschäft und somit die Gesellschaften Wien Energie, Wiener Netze und WienIT zuständig sein.

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