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ÖBB: Zug um Zug zur Barrierefreiheit – Dialogplattform in Eisenstadt

Die ÖBB setzen auf Dialog – leicht zugängliche und umweltfreundliche Mobilität ist ein Ziel, das allen nützt

St. Pölten, 02.05.2018 (BA/gm)
Am 26. April 2018 haben die ÖBB in Eisenstadt zum „Stakeholder-Dialog Barrierefreiheit“ eingeladen. Wie schon in den vergangenen Jahren war das Interesse groß. Vertreter aus Politik, von Behinderten-organisationen, von den ÖBB, aber auch interessierte Privatpersonen, haben sich über aktuelle Themen zur Barrierefreiheit informiert und über mögliche Verbesserungspotenziale diskutiert. Im Jahr 2025 werden rd. 90% der Fahrgäste barrierefreie Bahnhöfe zur Verfügung stehen. 

Barrierefreiheit kommt allen zugute
Stufenlos erreichbare Verkehrsanlagen und Verkehrsmittel, aber auch barrierefreie Kommunikation bieten allen Kundinnen und Kunden Vorteile. Mehr als eine Million Menschen in unserem Land sind vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das umfasst Menschen mit Behinderungen genauso wie ältere oder gebrechliche Personen. Auch ein Kinderwagen oder ein gebrochenes Bein können im Alltag schnell zu einer Herausforderung werden.

Silvia Angelo, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Infrastruktur AG: „Ziel der ÖBB ist es, allen Menschen die Benützung der Bahn einfach und komfortabel zu ermöglichen. Seit Ende 2017 profitieren bereits knapp 80% aller Reisenden von modernen barrierefreien Stationen. Und auch in den nächsten Jahren gestalten wir pro Jahr rd. zehn weitere Bahnhöfe barrierefrei. Der Zugang zur Bahn wird zunehmend attraktiver und bequemer und kommt damit auch dem Trend zur kombinierten Nutzung von Verkehrsmitteln entgegen.“

Soziallandesrat Norbert Darabos lobte in seinen Ausführungen die Initiativen der ÖBB im Bereich Barrierefreiheit und hob in dem Zusammenhang auch die Bedeutung der Veranstaltungsreihe hervor. „Ich begrüße es sehr, wie die ÖBB mit dieser Thematik umgehen und aktiv an die Kundinnen und Kunden mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen herangehen und diese auch bei der Suche nach Lösungen im Sinne der Betroffenen mit einbeziehen. Information und Dialog ist dabei das Um und Auf – und die ÖBB haben hier zweifelsohne eine Vorreiterrolle inne“, würdigte der Landesrat.

Dialog auf Augenhöhe
Die ÖBB Stakeholder-Tournee, die im Bundesland Salzburg gestartet wurde, lebt vom gegenseitigen respektvollen Umgang. Nicht alle vorgebrachten Wünsche können berücksichtigt werden, aber dort, wo es möglich ist, werden Ideen aufgenommen und konkretisiert. Die Teilnehmer schätzen vor allem die Möglichkeit, persönliche Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit zu stellen. Mit diesen Veranstaltungen beweisen die ÖBB einmal mehr den Fokus auf die Kunden.

Wertvolle Inputs aus der Praxis
Die Bandbreite der ÖBB-Maßnahmen reicht von Liften und Rampen über Lautsprecher, Monitore, Wartebereiche bis zu Parkmöglichkeiten im Nahbereich der Zugänge. Oft sind es jedoch zusätzliche kleine Maßnahmen, die Menschen mit Behinderungen die Benützung der Bahn weiter vereinfachen. Die Erfahrungen aus der Praxis sind für die ÖBB wertvolle Inputs, um noch bessere Lösungen zu finden. Die „Stakeholder-Dialoge Barrierefreiheit“ haben sich hier als sehr wertvolle Diskussionsplattform etabliert.

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