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Lebensgefahr: Jugendliche sitzen Beine baumelnd an Bahnsteigkante

Frose, 04.06.2018 (BA/gm)
Am vergangenen Samstag (02 Juni 2018) wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 20.40 Uhr über die Notfallleitstelle der Bahn über mehrere Jugendliche informiert, die am Bahnhof Frose an der Beinsteigkante saßen und ihre Beine ins Gleis baumeln ließen. Festgestellt hatte dies ein Lokführer, der am Bahnhof Frose vorbeifuhr. 

Eine sofort eingesetzte Streife eilte mit Sondersignal zum Ereignisort und stellte dort zwei 14-beziehungsweise 16-jährige Mädchen und einen 18-jährigen Jungen fest. Sie befanden sich glücklicherweise nicht mehr an der Bahnsteigkante, gaben aber zu, dass sie sich dort aufgehalten hatten. Ihnen war nicht bewusst, dass sie sich mit ihrem Handeln in akute Lebensgefahr begeben hatten.

Die Bundespolizisten wiesen sie eindringlich auf die Gefahren hin, denen sie sich arglos ausgesetzt hatten: So geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen können. Außerdem können die Züge Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1.000 Metern. Die Drei wurden durch die Bundespolizisten belehrt und verwarnt. Das minderjährige Mädchen wurde anschließend nach Hause gebracht und an einen Elternteil übergeben.

Aufgrund des aktuellen Sachverhaltes bittet die Bundespolizei erneut darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung. Zudem wird die Präventionsbeauftragte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg den Jungen kontaktieren.

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