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Fit für die Zukunft: Bremer Senat und DB stärken Bahnwerk in Bremen

Sechs-Punkte-Programm zum Ausbau des Standorts als starker Partner für Motoren und Energie-speicher

Hamburg, 12.06.2018 (BA/gm)
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen und die DB Fahrzeuginstandhaltung vereinbaren eine Zusammenarbeit zur Zukunft des Instandhaltungswerks Bremen. Dazu verständigten sich am Montag in Bremen Senator Martin Günthner und Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung sowie Andreas Hinz, Leiter des Werks, auf ein Sechs-Punkte-Programm. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung und Zukunftssicherheit des Standorts. So soll das Werk Bremen als starker Partner für Motoren und Energiespeicher – sogenannte Power Packs – etabliert werden. Dafür stellt die DB fachliches Know-how und Kapazitäten zur Verfügung. Das Land Bremen vermittelt Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft. Im Rahmen der Richtlinien zur Innovationsförderung ist eine Förderung konkreter Projekte durch die Bremer Aufbau-Bank möglich. 

Senator Martin Günthner: „Für uns ist das Werk Bremen ein wichtiger Arbeitgeber in der gesamten Region und Partner in der Wirtschaft. Um den Standort nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen und damit die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern, leisten wir im Rahmen der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung gerne unseren Beitrag.“

„Wir stehen zu unserem Werk in Bremen und freuen uns darauf, unser Know-how in der Aufarbeitung von Schienenfahrzeugkomponenten mit der Unterstützung des Bremer Senats weiterzuentwickeln und auszubauen“, so Uwe Fresenborg.

Die Zusammenarbeit der Partner wird zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren vereinbart. Bestandteil des gemeinsamen Sechs-Punkte-Programms sind:

  • Ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der zukunftsorientierten Instandhaltung mit permanenter Inspektion (Condition-based maintenance). Betriebs- und Instandhaltungskosten sollen so reduziert und eine vorausschauende Instandhaltung angeboten werden. Hierzu ist eine gemeinsame Studie mit dem Bremer Forschungsinstitut BiBa geplant.
  • Eine Machbarkeitsstudie für digitale Produktionsprozesse und eine digitale Werkhalle.
  • Die Erstellung eines Zielbildes zu einer optimalen Motorenfertigung. Hierzu erfolgt eine Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen.
  • Die Prüfung des Einsatzes der 3D-Druck-Technologie im Werk Bremen insbesondere bei Ersatzteilen. Im nächsten Schritt werden Bauteile identifiziert, die von Bremer Partnern für das Werk gefertigt werden können.
  • Eine Studie, die einen Einblick in Marktvolumen und Potenzial des Schiffsmotorenmarktes für das Werk Bremen geben soll. Diese sind Dieselmotoren, der Kernkompetenz des Werks, technisch sehr ähnlich.
  • Die Einbindung in das Netzwerk Eco-Material-Science Center (EcoMaT) bei der Kalibrierung von Messwerkzeugen. Für dieses Projekt ist eine erste Zusammenarbeit und Austausch von Know-how zwischen dem Werk Bremen und dem Netzwerk geplant.

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