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Wer wird Mobilitätsgestalterin 2018?

Jury wählt aus 45 Vorschlägen aus • Siegerkür auf der Innotrans am 19. September 2018

Berlin, 17.08.2018 (BA/gm)
Rund einen Monat vor Beginn der weltweit größten Eisenbahnmesse Innotrans im September in Berlin hat die Jury des Innovationspreises „Mobilitätsgestalterin 2018“ noch eine schwere Wahl zu treffen: 45 Vorschläge für kreative Frauen, die gerade im deutschsprachigen Raum die Mobilität neu erfinden, haben Unternehmen der Bahnbranche bis zum Einsendeschluss an die Allianz pro Schiene geschickt. Aus dem Kreis dieser Nominierten werden die Verkehrsexpertinnen am 19. September 2018 auf der Innotrans die Siegerinnen küren. 

Bahnunternehmen rücken ihre kreativsten Frauen in die erste Reihe
Unter den Nominierten finden sich Frauen aus allen Bereichen der Mobilität: Transdev, Bombardier, Deutsche Bahn, FlixTrain oder die ÖBB schlagen Frauen vor, die den Personenverkehr in neue Gleise heben wollen. Auch im Güterverkehr mischen Frauen mit: DB Cargo und Locomotion, VTG Rail oder die Spedition Hellmann rücken ebenfalls ihre tatkräftigsten Mitarbeiterinnen in die erste Reihe. Auch über Erfindungen mit Umweltbezug werden sich die Jurorinnen verständigen müssen: Alstom, die Deutsche Bahn oder Siemens sind mit Vorschlägen vertreten, während die nominierten Mitarbeiterinnen von Abellio, Spitzke, Keolis, LAT Funkanlagen, Thales oder die Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) Ideen präsentieren, wie die Arbeitswelt besser organisiert werden kann.

Frauennetzwerk: Deutschland braucht Macherinnen mit Esprit
Die beiden Sprecherinnen des Frauennetzwerks der Allianz pro Schiene, Carmen Maria Parrino (Abellio Rail Mitteldeutschland) und Alexandra von Oy (Bombardier Transportation), zeigten sich zufrieden mit den Nominierungen, die der noch junge Wettbewerb in seinem ersten Jahr vorzuweisen hat. „Die Mobilität in Deutschland braucht Macherinnen mit Esprit und genau solche Beispiele haben unsere Unternehmen jetzt ganz gezielt ausfindig gemacht“, sagten Parrino und von Oy am vergangenen Mittwoch in Berlin. Sehr ermutigend nannten die beiden Chefinnen des Frauennetzwerkes es auch, dass sehr oft männliche Kollegen die Vorschläge einreichten, wer die Mobilitätsgestalterin des Jahres werden soll. „Wir erwarten eine leidenschaftliche Jurysitzung. Das wird nicht leicht werden.“

Jury spiegelt Bandbreite der nachhaltigen Mobilität
In der Jury für den Innovationspreis vertreten sind der Verband der Bahnindustrie (VDB), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der Verband der Eisenbahningenieure (VDEI), der Verband deutscher Ingenieure (VDI), die Universität Stuttgart, der Schweizer Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene als Organisator des Wettbewerbs.

Starke Frauen bei der Eisenbahn sichtbar machen
Die Bahnbranche gehört zu den klassischen Männerdomänen und kommt EU-weit auf einen Frauenanteil von etwa 20 Prozent. Nach der jüngsten Studie des europäischen Eisenbahnverbandes CER hat sich dieser Anteil seit zwischen 2013 und 2016 nicht nennenswert erhöht. Deshalb arbeitet das Frauennetzwerk unternehmensübergreifend daran, erfindungsreiche Frauen der Branche sichtbar zu machen. Die erste Verleihung des Innovationspreises „Mobilitätsgestalterin 2018“ steht daher unter dem Motto: Vorhang auf für die starken Frauen bei der Eisenbahn!

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