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7 neue Rangierlokomotiven für die RhB

Chur, 04.09.2018 (BA/gm)

7 neue Rangierlokomotiven für die RhB

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert in den kommenden Jahren ihre Rangierlokflotte. Am 3. September 2018 hat sie den Kaufvertrag für sieben neue Rangierlokomotiven mit der Stadler Bussnang AG unterschrieben. Das Auftragsvolumen beträgt 21.5 Millionen Schweizer Franken. Die neuen Fahrzeuge sollen 2020 in Betrieb gehen. Im Gegenzug können elf alte Rangierfahrzeuge ausgemustert werden.

Die Beschaffung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) realisiert, die ebenfalls zwei neue Rangierfahrzeuge dieses Typs bestellt hat. So konnten Synergien genutzt und die Beschaffungskosten um rund 1 Million Schweizer Franken reduziert werden. 

Die beiden Bahnen zeigen sich bei der Beschaffung innovativ: Die neuen Rangierlokomotiven sind Strom-Batterie-Hybridfahrzeuge. Sie verkehren primär elektrifiziert. Wenn sie bei Bauarbeiten bei abgeschalteter Fahrleitung, bei Streckenunterbrüchen oder in nicht-elektrifizierten Gleisen zum Einsatz kommen, wird der Hilfsantrieb eingesetzt. Lithium-Ionen-Batterien sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie auch für Rangierfahrzeuge auf der Schiene als Hilfsantrieb eine angemessene Alternative zu den bisherigen Diesellokomotiven oder Zweikraftlokomotiven mit Diesel- und Elektroantrieb sind. Der Batterie-Hilfsantrieb ist umweltfreundlicher und kosteneffizienter.

Bisher gibt es erst wenige Zweikraftlokomotiven, die über einen vergleichbaren Batterie-Hilfsantrieb verfügen. Die beiden Bahnen und Stadler Rail nehmen mit dieser Beschaffung eine Vorreiterrolle ein. Gleichzeitig werden mit den neuen Fahrzeugen auch die Lärm- und Abgasemissionen deutlich reduziert. Der Auftrag für die Rangierlokomotiven wurde an die Stadler Bussnang AG vergeben. Die neuen Fahrzeuge werden ab Frühling 2020 in Betrieb genommen. Das Auftragsvolumen beträgt 21.5 Millionen Schweizer Franken.

Die elf Rangierlokomotiven, die ausgemustert werden, haben ihre vorgesehene Lebensdauer erreicht. Die am häufigsten eingesetzten Fahrzeuge wurden zunehmend stör- und wartungsanfällig. Für sie wäre ein umfangreicher Refit nötig gewesen. Allerdings hätten trotz dieser Massnahme die Betriebs- und Unterhaltskosten nicht wesentlich gesenkt werden können.

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