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Tarifverhandlungen zwischen EVG und DB AG haben begonnen

Berlin, 11.10.2018 (BA/gm)
Die Tarifverhandlungen zwischen der EVG und der Deutschen Bahn haben am heutigen Donnerstag (11.10.2018) kurz nach 13:00 Uhr in Berlin begonnen. Die EVG geht mit einer 32-köpfigen Verhandlungsdelegation in die erste Verhandlungsrunde. „Basisnähe“ ist uns auch bei den Tarifverhandlungen wichtig“, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich,“ jeder Bereich, den wir vertreten, soll bei der Auftaktverhandlung mit am Verhandlungstisch sitzen“. 

Für die EVG stehen die drei Kernforderungen im Mittelpunkt, die Thema einer breit angelegten Mitgliederbefragung waren. „Dem eindeutigen Votum unserer Mitglieder folgend, fordern wir 7,5 Prozent mehr, einschließlich mehr vom EVG-Wahlmodell. Wir fordern einen höheres finanzielles Engagement der DB AG bei der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge und wir fordern eindeutigere Regelungen, die es unseren Mitgliedern ermöglicht, während des gesamten Berufslebens die auf dem Langzeitkonto „angesparte“ Zeit individuell und selbstbestimmt zu nutzen – und nicht erst gegen Ende des Berufslebens“, so Regina Rusch-Ziemba.

Insgesamt geht die EVG mit einer 37-Punkte umfassenden Forderungsliste in die Tarifverhandlungen mit der DB AG. Zudem wird der Tarifvertrag Arbeit 4.0 sowie der Demografievertrag verhandelt.

Darüber hinaus wird im Rahmen der Tarifverhandlungen mit der DB AG auch der Nachwuchskräfte-Tarifvertrag verhandelt. „Wie wollen unter anderem die Erhöhung der Ausbildungs- und Studienvergütung um 150 Euro durchsetzen, wir wollen Verbesserungen beim Mietkostenzuschuss und mindestens 28 Urlaubstage für alle“, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich.

Ziel der EVG ist es, die Tarifverhandlungen mit der DB AG bis Ende des Jahres 2018 zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, aus unserer Sicht aber machbar“, stellte sie zu Beginn der ersten Verhandlungsrunde fest.

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