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5 Jahre E-Busse in Wien: 1.000 Tonnen CO2 eingespart!

Wien, 12.11.2018 (BA/gm)
Insgesamt zwölf acht-Meter-Busse sind seit Sommer 2013 auf den Linien 2A und 3A umweltfreundlich unterwegs. Jeder einzelne davon hat bislang rund 110.000 Kilometer auf den Rädern – insgesamt sind es mehr als 1,3 Millionen Kilometer. Im Vergleich zu einem klassisch betriebenen Linienbus wurden so in den vergangenen fünf Jahren mehr als 1.000 Tonnen CO2 eingespart. Zum Vergleich: Das entspricht einem CO2-Ausstoß von rund 400 Wienerinnen und Wienern.  

Wiener Linien als Vorreiter im Linienverkehr mit E-Bussen
Die Wiener Linien waren und sind mit der Umsetzung bzw. dem Einsatz von E-Bussen im echten Linienbetrieb europaweit Vorreiter. „Die Umstellung auf E-Betrieb bei den zwei innerstädtischen Linien ist für die Wiener Linien ein voller Erfolg. Die Technik in diesem Bereich hat bereits ein sehr, sehr hohes Niveau erreicht. So kommt die gesamte Betriebsenergie – also von den Türen bis zur Fahrzielanzeige – nur von der mitgeführten Batterie. Doch erst jetzt ist ein präventiver Batterietausch notwendig“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Geladen werden die Fahrzeuge durch einen Stromabnehmer am Dach des Busses, der in den Ladestationen der Haltestelle am Schwarzenbergplatz bzw. Schottenring per Knopfdruck hoch- und runtergefahren wird. Diese Aufladung dauert maximal 15 Minuten. Über Nacht werden die Busse in der Garage dann mit einer Leistung von 15 kW aufgeladen. Eine Besonderheit ist weiter, dass erstmalig das Ladegerät im Bus selbst verbaut ist. Aber auch, dass Heizung und Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden, hat Seltenheitswert. Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder in das Energienetz des Fahrzeuges zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich.

Mehr als 1,5 Millionen Fahrgäste waren in den vergangenen fünf Jahren auf der 4,8 Kilometer langen Strecke vom Schwedenplatz bis zum Schwarzenbergplatz und wieder retour unterwegs. Auf der 4,2 Kilometer langen Route Stubentor-Schottenring-Stubentor waren es sogar mehr als 2,2 Millionen Fahrgäste.

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