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Abschluss oder Abbruch bei der entscheidenden Verhandlungsrunde mit der DB AG

Frankfurt a. M., 06.12.2018 (BA/gm)
Die EVG setzt ihre Tarifverhandlungen mit der DB AG Anfang Dezember in Hannover fort. „Diese Verhandlungsrunde ist für uns die entscheidende. Entweder wir erzielen in der Zeit vom 6. bis 8.12.2018 einen Abschluss und setzen unsere Kernforderungen sowie eine Erhöhung der Studien- und Ausbildungsvergütung durch oder wir brechen die Verhandlungen ab“, machte EVG-Verhandlungsführerin, Regina Rusch-Ziemba, deutlich. 

In ihren noch zu verhandelnden Kernforderungen fordert die EVG 7,5 Prozent mehr Geld sowie mehr vom EVG-Wahlmodell und eine Erhöhung des Arbeitgeberanteils an der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge.

„Unser erklärtes Ziel ist es nach wie vor, einen Abschluss am Verhandlungstisch zu erzielen. Wir lassen uns aber nicht hinhalten sondern wollen in dieser Runde zum Ende kommen. Der Abschluss wird nicht besser, wenn wir jetzt noch weitere Verhandlungsrunden einlegen“, stellte Regina Rusch-Ziemba fest.

„Wir erwarten von der DB AG für die vierte Verhandlungsrunde deshalb ein verhandlungsfähiges Angebot, auf dessen Basis wir einen Abschluss erzielen können“, erklärte die EVG-Verhandlungsführerin. „Gelingt das nicht, werden wir die Verhandlungen zwangsläufig abbrechen und unsere Kolleginnen und Kollegen zu weiterreichenden Aktionen aufrufen“, so Regina Rusch-Ziemba.

Es liege insofern allein am Arbeitgeber, welchen Verlauf die Tarifverhandlungen mit der DB AG Anfang Dezember nehmen würden. „Wir wollen einen Abschluss, der den Forderungen unserer mehr als 100.000 bei der DB AG beschäftigten Mitglieder gerecht wird. Das ist unser Auftrag und den gilt es umzusetzen“, machte die EVG-Verhandlungsführerin deutlich.

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