Archive
Juni 2019
M D M D F S S
« Mai    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Vielzahl an S-Bahnscheiben zerstört

Zeugen gesucht

Berlin-Steglitz, 10.01.2019 (BA/gm)
Nachdem Unbekannte am vergangenen Samstagabend an den S-Bahnhöfen Lichterfelde-West und Zehlendorf randaliert und mehrere Scheiben an S-Bahnzügen eingeschlagen hatten, ermittelt die Bundespolizei in einem ähnlich gelagerten Fall gegen zwei kurze Zeit später festgenommene Jugendliche. 

Gegen 20 Uhr beobachteten Zeugen zwei Jugendliche beim Zerstören mehrerer Windfangscheiben in einer S-Bahn der Linie S1. Beim Halt am S-Bahnhof Mexikoplatz verließen die beiden 15-Jährigen die S-Bahn und flüchteten vom Bahnhof. Anhand von Personenbeschreibungen nahmen Einsatzkräfte der Berliner Polizei den 15-jährigen Deutschen und seinen gleichaltrigen Komplizen aus Litauen kurz darauf in der Nähe des Bahnhofs fest. Die Bundespolizei leitete in diesem Zusammenhang gegen die beiden Jugendlichen entsprechende Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ein.

Darüber hinaus ermitteln die Beamten in weiteren Fällen wegen Sachbeschädigungen an den Bahnhöfen Lichterfelde West und Zehlendorf. Unbekannte zerstörten dort im Zeitraum zwischen 17 und 20 Uhr mehrere Scheiben an einem Aufsichtsgebäude und beschädigten neben einer elektrischen Werbetafel und einer Aufzugsverglasung auch das Display eines Fahrausweisautomaten. Kurz vor 18 Uhr wurden zudem insgesamt 16 Fensterscheiben an zwei abfahrenden S-Bahnen am S-Bahnhof Lichterfelde West durch unbekannte Täter eingeschlagen.

Ob die Taten im Zusammenhang mit der gemeinschädlichen Sachbeschädigung der beiden 15-Jährigen in der S-Bahn der Linie S1 stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Bundespolizei sucht daher weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den genannten Taten oder der Identität beteiligter Personen geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.