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BVR erstellt Maßnahmenplan zur Verbesserung der Busqualität im Rhein-Erft-Kreis

Bei einem Auftragnehmer werden Busleistungen umgeschichtet – erste Maßnahmen zeigen Wirkung

Düsseldorf, 28.01.2019 (BA/gm)
Die BVR Busverkehr Rheinland GmbH zieht weitere Konsequenzen aus der Schlechtleistung eines beauftragten Unternehmens und wird künftig noch mehr Fahrten stattdessen von anderen Firmen durchführen lassen. Das wird diejenigen Leistungen im Busverkehr des Rhein-Erft-Kreises, zu denen es seit Anfang des Monats Kritik gab, deutlich verbessern. 

Hintergrund für diese Maßnahme ist, dass die BVR seit Betriebsaufnahme (1. Januar 2019) durch Busausfälle, vor allem im Schülerverkehr, die durch ein beauftragtes Busunternehmen verursacht worden sind, in die Kritik geraten ist. Die BVR erbringt rund 3,5 Millionen Fahrplankilometer jährlich im Rhein-Erft-Kreis und bezieht dabei elf ortsansässige Busunternehmen ein. Bei der Auswahl der Unternehmen hat die BVR im Vorfeld streng darauf geachtet, dass alle notwendigen Zulassungsvoraussetzungen und Qualitätsstandards erfüllt wurden. Dennoch haben sich im laufenden Fahrbetrieb nunmehr deutliche Unterschiede bei den Subunternehmen gezeigt. Neben einzelnen Beschwerden, die bei der Übernahme eines solch großen Verkehrsgebietes nie ganz zu vermeiden sind, gab es vor allem gegenüber den Leistungen einer Firma seitens der Fahrgäste viel Kritik.

Das Bemühen des betroffenen Unternehmens um Besserung hat aus Sicht der BVR nicht die erforderliche Wirkung gezeigt. Daher werden jetzt weitere Fahrten durch die BVR selbst oder durch andere Subunternehmen erbracht. Durch das Umschichten der Fahrten setzt das in der Kritik stehende Subunternehmen dann nur noch 15 von ehemals 35 Bussen ein. Die zuvor von der BVR eingeleiteten Maßnahmen hatten sich bereits positiv niedergeschlagen. In der letzten Woche konnte die Ausfallquote von Fahrten deutlich verringert werden.

„Keine Fahrt darf mehr ausfallen oder von Fahrern durchgeführt werden, die einfache Fragen der Fahrgäste nicht beantworten können“, betont Frederik Ley, Regionalleiter DB Regio Bus NRW. „Deshalb haben wir für unsere Verkehre im Rhein-Erft-Kreis auch unser Betriebsmanagement vor Ort aufgestockt. Das sind wir unseren Fahrgästen schuldig“, so Ley.

Damit die verbleibenden Fahrten des kritisierten Subunternehmens künftig reibungslos durchgeführt werden, ist die BVR weiterhin täglich mit dem Unternehmen im Austausch und führt punktuell Kontrollen durch. Die BVR bietet darüber hinaus täglich mit allen anderen Fahrzeugen ein qualitativ hochwertiges Mobilitätsangebot im Rhein-Erft-Kreis.

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