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Lebensgefahr: Kinder im und am Gleis

Bernburg/Ilberstedt, 13.02.2019 (BA/gm)
Am vergangenen Montag (11. Februar 2019) wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 16:10 Uhr über die Notfallleitstelle der Bahn über mehrere spielende Kinder informiert, die sich im und am Gleis an der Bahnstrecke Bernburg-Waldau in Richtung Ilberstedt befinden sollen. Daraufhin wurde für nachfolgende Züge ein Langsamfahrbefehl erlassen. 

Eine Streife des Bundespolizeireviers Halberstadt fuhr unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort. Allerdings konnten die Bundespolizisten keine Kinder mehr an den Gleisen feststellen. Auf dem Gleis lag ein Teddybär, dieser wurde durch die Regionalbahn erfasst und zerrissen. Glücklicherweise ist bei diesem lebensgefährlichen Handeln niemandem etwas passiert, außer dem Teddybär – es hätte auch ein Kind sein können. Es wurden keine Auswirkungen auf den folgenden Zugverkehr festgestellt.

Da diese Fälle leider keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und möglichen schwerwiegenden Folgen dieses Fehlverhaltens hin. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1.000 Metern. Die Bundespolizei bittet auch darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

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