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Wiener Linien: Weniger Falschparker im Jahr 2018

Wien, 11.03.2019 (BA/gm)
Rund 2.300 Mal wurden Bus und Bim im Vorjahr von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert. Das bedeutet, dass die Öffis rund sechs Mal täglich durch Falschparker an der Weiterfahrt gehindert wurden. Damit wurden 2018 rund 700 Falschparker weniger gezählt als noch im Jahr 2017. 

In enger Zusammenarbeit mit den Bezirken werden laufend Falschparker-Hotspots durch Halte- und Parkverbote erfolgreich entschärft. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass der Wegfall von wenigen Stellplätzen hunderte Öffi-Nutzer noch pünktlicher an ihr Ziel bringt. 2018 wurden eine Handvoll Parkplätze in der Blindengasse (Josefstadt) durch Fahrradabstellplätze und Sperrlinien ersetzt. Die Linie 5 war im Vorjahr nur mehr 13-mal blockiert, 2017 waren es noch 18-mal. Noch effektiver ist die Maßnahme allerdings mit Hilfe von Gehsteigverbreiterungen: Bereits seit Anfang 2017 gibt es in der Kreuzgasse in Währing zwischen Klostergasse und Lacknergasse rund 25 Parkplätze weniger. Die Linien 9 und 42 standen vor der Maßnahme (2016) in diesem Abschnitt insgesamt 51-mal einem Falschparker gegenüber, 2017 hingegen nur noch achtmal.

Falschparken kostet Zeit und Nerven
Falsch geparkte Autos sind nicht nur für die Wiener Linien ein ganz besonderes Ärgernis, sondern vor allem für die Fahrgäste. Es kann bis zu 40 Minuten dauern, bis Bus und Bim weiterfahren können. Für die Fahrgäste bedeutet das „bitte warten“.

Generell gilt: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen immer frei bleiben. Zusätzlich sollten die Seitenspiegel eingeklappt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet einfach eine Bim bzw. einen Bus ab. Werden Bus und Bim blockiert, kann das mitunter mehrere hundert Euro kosten. Neben einer Verwaltungsstrafe sind auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz oder Abschleppdienst zu tragen, sowie die Überstunden des notwendigen Personals.

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