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Märkischer Kreis: Rund 26.000 Mobiltickets verkauft

Lüdenscheid, 17.03.2019 (BA/gm/pmk)
Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr im Lüdenscheider Kreishaus zog Stefan Janning, Bereichsleiter Angebot, Tarif und Vertrieb der Märkischen Verkehrsgesellschaft des Märkischen Kreises (MVG) eine erste Bilanz zum Mobilticket.

„Betriebswirtschaftlich schreibt das Mobilticket für uns eine schwarze Null“, bringt Stefan Janning das Ergebnis seines Sachstandberichts zum Mobilticket auf den Punkt. Mit dem vom Land geförderten Sozialticket können seit April 2018 alle Personen, die anspruchsberechtigt sind, den öffentlichen Nahverkehr vergünstigt nutzen. Rund 26.000 Mobiltickets wurden 2018 verkauft. Allerdings waren die Fördergelder des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 579.000 Euro bereits Anfang Dezember 2018 ausgeschöpft. Der Erlös für die MVG aus dem Eigenanteil betrug rund 793.000 Euro. 

Inwieweit das Mobilticket neue Nutzer an den Öffentlichen Personennahverkehr herangeführt hat, konnte Janning nicht beziffern. Feststellbar ist allerdings, dass viele Kunden der MVG, die anspruchsberechtigt sind, auf das preisgünstigere Ticket umgestiegen sind. „Dadurch haben wir rund 1,16 Millionen Euro weniger in den Kassen“, sagte Jannings. Unter dem Strich bleiben damit der MVG noch rund 40.000 Euro. Eine Prognose für dieses Jahr mochte der Bereichsleiter noch nicht abgeben.

Die Ausschussmitglieder verständigten sich darauf, die Entwicklung weiter zu beobachten und das Mobilticket im nächsten Jahr erneut auf die Tagesordnung zu bringen. Das Mobilticket erwerben können Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II, von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder von Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII, von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder von Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

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