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ÖBB-Güterverkehr setzt auf digitalisierte Abläufe entlang des Asien-Europa-Korridors

Rail Cargo Group und Digital Logistics LLC unterzeichnen Absichtserklärung zur Digitalisierung von operativen Abläufen über europäische Grenzen hinweg

Wien, 25.03.2019 (BA/gm)
Im Rahmen des International Railway Congress 2019 unterzeichneten die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) und Digital Logistics LLC – ein Joint Venture der Russischen Bahn (RZD) und dem Entwickler digitaler Plattformen INTELLEX LLC – in der Wirtschaftskammer Österreich ein Memorandum of Understanding. Die Absichtserklärung zielt darauf ab, gemeinsame Entwicklungen sowie die Vereinheitlichung und Digitalisierung von operativen Abläufen über Europas Grenzen hinweg voranzutreiben. Dadurch sollen schnellere Grenzabfertigungen und eine Verkürzung der End-to-end Transitzeit ermöglicht werden. 

Digitale Plattform
Durch die Nutzung modernster Digitalisierungstools werden neue Standards in der Bahnlogistik gesetzt. Thomas Kargl, Vorstandsmitglied der Rail Cargo Group, und Alexander Kochukov, CEO von Digital Logistics LLC, unterzeichneten das Memorandum of Understanding. „Damit stärken wir die grenzübergreifende Kooperation zwischen Europa und Russland und treiben so die Realisierung zuverlässiger kontinentaler End-to-end-Logistiklösungen voran“, erklärt RCG-Vorstand Kargl.

Das Memorandum bestätigt insbesondere das Interesse beider Parteien, einen schrittweisen Übergang zu digitalen Technologien bei der Organisation internationaler Schienengüterverkehre sicherzustellen. In diesem Zusammenhang soll eine digitale Logistikplattform entwickelt werden, um künftig sowohl Transportprozesse digital abbilden zu können, als auch den elektronischen Datenaustausch in Bezug auf die Planung und Koordination von Schienengüterverkehren zu ermöglichen. „Die Unterzeichnung des Memorandums war ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität von Bahntransporten in Russland, Europa und Asien. Damit bekräftigen wir unseren Willen, durch Digitalisierungsmaßnahmen einen neuen Level im internationalen Güterverkehr erreichen zu wollen“, so Kargl weiter.

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