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Ermittlungsstand zu beschossenem Zug bei Treuenbrietzen

Treuenbrietzen, 07.04.2019 (BA/gm)

Glaskugel am Tatort

Nachdem am vergangenen Dienstagnachmittag eine Regionalbahn in der Nähe des Bahnhofs Treuenbrietzen beschädigt wurde, können die Ermittler derzeit etwaige Schusswaffen als Tatmittel ausschließen.

Wie die Bundespolizei bereits bekannt gab, wurde am Dienstag den 2. April 2019 gegen 15 Uhr eine Regionalbahn der Linie 33 beschossen und hierdurch ein Fahrgastfenster beschädigt. Dabei entstand ein Loch in der äußeren Scheibe der Verbundverglasung des Zuges der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH. Auf Grundlage des Schadensbildes und des Auffindens einer handelsüblichen Glaskugel am Tatort schließen die Ermittler ein Beschuss der Bahn mit einer Schusswaffe aus. Die hinter der Scheibe sitzenden Reisenden wurden nicht verletzt, da die Kugel nicht in das Zuginnere drang. 

Die Bundespolizei ermittelt gegen den oder die unbekannten Täter wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Mit welchem Gegenstand die Glaskugel verschossen wurde ist momentan noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder tatverdächtigen Personen geben können, sich an die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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