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Christian Schreyer neuer mofair-Präsident

Stefan Krispin Vize

Berlin, 13.05.2019 (BA/gm)
Bei der Frühjahrsmitgliederversammlung von mofair, dem Bündnis für fairen Wettbewerb im Schienenpersonenverkehr, wurde Christian Schreyer, Aufsichtsratsvorsitzender der Transdev GmbH, zum neuen Präsidenten gewählt. Er hatte das Amt seit dem Rückzug von Stephan Krenz, der die Branche gewechselt hat und CEO der Autobahngesellschaft des Bundes geworden ist, bereits kommissarisch ausgeübt. Zuvor war er von 2015 bis 2019 bereits stellvertretender mofair-Präsident.

Die mofair-Mitglieder wählten ferner Stefan Krispin, CEO der Go-Ahead Deutschland, zum neuen Vizepräsidenten. Er gehört dem mofair-Vorstand seit 2016 an. 

Christian Schreyer: „In Zeiten, in denen der Schienenverkehr in der politischen Diskussion wieder viel präsenter ist als noch vor einigen Jahren, haben wir als Verband der Wettbewerbsbahnen Einiges zu tun. Als Branche wollen wir uns gemeinsam für den Verkehrsträger Schiene stark machen. Als mofair besetzen wir aber auch die intramodalen Wettbewerbsthemen weiter. Mein besonderer Dank gilt meinem Vorgänger Stephan Krenz, der diese Gratwanderung in den vergangen gut drei Jahren meisterlich beherrscht hat.“

Stefan Krispin: „Besonders freut mich, dass ich als Vertreter eines in wenigen Wochen neu den Start gehenden Verkehrsunternehmens die Arbeit von mofair an wichtiger Stelle mitgestalten kann. Das zeigt, wie vielgestaltig der Schienenpersonenverkehrsmarkt inzwischen ist – zumindest im Regionalverkehr.“

Bei der Frühjahresmitgliederversammlung debattierte der Verband, der im Laufe des letzten Halbjahres mit den Vertriebsdienstleistern HanseCom, ICA und dem Zertifizierer TÜV Süd Rail drei weitere Fördermitglieder gewinnen konnte, den aktuellen Stand der Bahn- und Mobilitätspolitik. Prominente Gesprächspartnerin war die stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsverkehrsausschusses, Daniela Kluckert (FDP). Es bestand große Einigkeit, dass vor allem in der Digitalisierung des Verkehrs große Potenziale schlummern. Um diese zu heben, bedarf es aber fairer Wettbewerbsbedingungen. Daten-Herrschaftswissen von (ehemaligen) Mobilitätsmonopolisten darf es nicht mehr geben.

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