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Wo der Albabstiegstunnel gebaut wurde, ist bald wieder ein Maisfeld

Zwischenangriff im Lehrer Tal wird renaturiert ● Erste Teile der Fahrbahn im Albabstiegstunnel werden betoniert

Zwischenangriff im Lehrer Tal wird renaturiert

Stuttgart, 09.06.2019 (BA/gm)
Seit einigen Monaten ist der Albabstiegstunnel, der auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm künftig den Ulmer Hauptbahnhof mit der Albhochfläche verbinden wird, im Rohbau fertiggestellt.

Der 5.940 Meter lange Tunnel wurde zum Großteil von zwei Punkten ausgehend gebaut: vom Tunnelportal bei Dornstadt und von einem Zwischenangriff im Lehrer Tal. Der Zwischenangriff war ein Zugangsstollen, der ungefähr in der Mitte des Tunnels lag. 

Der Zwischenangriff ist mittlerweile zurückgebaut und verfüllt. Wo in den vergangenen Jahren auf 60.000 Quadratmeter Baustellenfläche zahlreiche Mineure arbeiteten, wird zurzeit das ursprüngliche Landschaftsbild wiederhergestellt – bald ist dort wieder ein Maisfeld zu sehen.

Arbeiten seit Ende 2013
Bereits seit Ende des Jahres 2013 war der Bereich im Lehrer Tal Ort der Tunnelarbeiten. Zuerst wurde das Baufeld freigemacht und der Oberboden abgetragen. Seit April 2014 lief der Tunnelvortrieb am Zwischenangriff. Nun werden rund 15.000 Kubikmeter Unterboden und rund 10.000 Kubikmeter Oberboden, welcher während der Bauzeit in der Nähe der Baustelle gelagert wurde, wieder zurückgebracht, um damit den Zwischenangriff zu renaturieren.

Rund 60 Meter tiefer hat der Gleisbau begonnen
Im Albabstiegstunnel, der auf Höhe des künftigen Maisfelds in rund 60 Meter Tiefe verläuft, hat derweil der Gleisbau begonnen. Erste Teile der Fahrbahn wurden bereits betoniert und die Gleise verlegt.

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