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«MyShuttle» Projekt: Öffentlichkeit kann mitfahren

Bern, 09.09.2019 (BA/gm)
Das Pilotprojekt mit dem selbstfahrenden Minibus «MyShuttle» im Kanton Zug hat eine weitere Etappe erreicht: Die Öffentlichkeit kann im Rahmen eines Testcases für einen Monat mitfahren. Ende des Jahres 2019 wird das Projekt abgeschlossen.

Seit Januar 2019 fährt der selbstfahrende Minibus «MyShuttle» auf den Zuger Strassen. Bisher konnten ausschliesslich ausgewählte Kundengruppen im «MyShuttle» mitfahren. Nachdem die gewonnenen Erkenntnisse in die Weiterentwicklung einflossen, kann ab dem 10. September 2019 die Öffentlichkeit für mindestens einen Monat ins Shuttle einsteigen. Ziel der letzten Versuchsfahrten sind weitere Kundenrückmeldungen zu sammeln, auszuwerten und den Betrieb einem Stresstest zu unterziehen. Im Anschluss erfolgen weitere technische Tests rund um das Thema Kundeninformation, bevor das gemeinsame Projekt mit Mobility, Zugerland Verkehrsbetriebe AG (ZVB), Technologiecluster Zug und Stadt Zug Ende des Jahres 2019 abgeschlossen wird. 

Das Pilotprojekt hat zum Ziel, den Kundennutzen und die Akzeptanz des selbstfahrenden Fahrzeugs zu ermitteln. Gleichzeitig wurde getestet, wie weit die Technologie im städtischen Verkehr einsatzfähig ist und wo die heutigen Grenzen liegen. Die bisherigen Erfahrungen mit Testkunden zeigen ein grosses Interesse an dem neuen Angebot und ein hohes Vertrauen in das Fahrzeug sowie in die bei jeder Fahrt anwesenden Sicherheitsfahrer. Das verzögerte Anfahrtsverhalten des Shuttles führt in gewissen Fahrsituationen weiterhin zu Irritationen. Die langsame Geschwindigkeit ist im Strassenverkehr ebenfalls eine Herausforderung, wobei diese in den nächsten Monaten sukzessiv erhöht wird.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, ab dem 10. September 2019 kostenlos im Shuttle mitzufahren. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht nötig. Die grundsätzlichen Betriebszeiten sind werktags von 09:00-12:00 Uhr und von 13:00-16:00Uhr.

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