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Deutliches Signal für die Landesverkehrswende

Starke kommunale Beteiligung an der kommenden Europäischen Mobilitätswoche

Köln, 14.09.2019 (BA/gm)
Nachhaltige Mobilität ist überall möglich, egal wie klein der Ort oder wie gering die Ressourcen – das ist die Botschaft der Europäischen Mobilitätswoche (EMW). Jedes Jahr präsentieren Kommunen in der Woche vom 16. bis zum 22. September europaweit ihre Konzepte und testen sie gemeinsam mit ihren Bürgern. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW mit seinen landesweit 174 Mitgliedskommunen beteiligt sich ebenfalls.

Die Europäische Mobilitätswoche ist die bekannteste Plattform, um kommunale Mobilitätsangebote öffentlichkeitswirksam vorzustellen und zu testen. Ziel ist es, den Bürgern und der Öffentlichkeit zugunsten der Lebensqualität in ihrer Heimat eine neue Perspektive zu ihrem bisherigen Mobilitätsverhalten zu eröffnen. 

NRW bewegt sich
Um zu zeigen, dass sich in Nordrhein-Westfalen in Sachen nachhaltiger Mobilität eine ganze Menge bewegt, hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW für seine Mitglieder eine landesweit einheitliche Aktion entwickelt. Aus einem landesweiten Workshop mit kommunalen Mitarbeitern ist außerdem eine kostenlose Toolbox zum diesjährigen Thema „Fußverkehr“ entstanden, mit der Kommunen schnell und wirksam eine Aktion zur EMW umsetzen können. Die Toolbox ist außerdem das Fundament, auf dem die Städte, Kreise und Gemeinden lokal mit weiteren Veranstaltungen und Konzepten aufbauen können. In diesem Jahr ist die Beteiligung aus NRW so hoch wie nie: 51 Städte, Gemeinden und Kreise nehmen in diesem Jahr an der EMW teil.

Autofreie Tage und VIP-Tickets
Die geplanten Aktionen reichen von kostenlosen, kreisweiten VIP-Tickets über autofreie Tage in der Innenstadt bis zu den Rollatortagen mit Sicherheitstraining im Bus. Ob Ihre Kommune sich an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt, können Sie der angehängten Liste entnehmen.

Ein Signal für die Verkehrswende
Die EMW wurde 2002 von der EU-Kommission ins Leben gerufen und findet jährlich vom 16. bis 22. September statt. Die bundesweite Koordinierung übernimmt das Umweltbundesamt in Dessau.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW bringt sich in diesem Jahr erstmals verstärkt ein. Durch seine Rolle als landesweites Beratungsnetzwerk für Kommunen möchte es die vielen separaten Projekte, die es in NRW gibt, bündeln, koordinieren und stärker sichtbar machen: als Signal für die Verkehrswende und ein nachhaltigeres NRW.

Countdown mit täglichem Infohäppchen
Als Countdown zur EMW hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW auf seiner Internetseite und bei Twitter in den vergangenen vier Wochen täglich ein kommunales Mobilitätsprojekt vorgestellt.

Unter dem Titel „Die Mobilitätstouristen“ testen die beiden Maskottchen der EMW, Edda und Edgar, täglich ein anderes Angebot, von der Videoberatung am Ticketautomaten in Ostwestfalen-Lippe über Parkplatzbelegungsanzeigen in Echtzeit in Mettmann bis hin zu Lindlar als Modellkommune für Mobilität im ländlichen Raum.

Folgende Kommunen haben ihre Beteiligung an der Europäischen Mobilitätswoche gemeldet.
Die Aufteilung basiert auf der Zuordnung zur jeweiligen regionalen Koordinierungsstelle, nicht auf der geografischen Lage.

Ostwestfalen-Lippe

  • Stadt Enger + Stadt Spenge
  • Stadt Werther
  • Gemeinde Rödinghausen

Rhein-Ruhr

  • Düsseldorf
  • Essen
  • Herne
  • Krefeld
  • Mönchengladbach
  • Remscheid
  • Rommerskirchen
  • Willich
  • Wuppertal
  • Bochum
  • Bottrop
  • Castrop-Rauxel
  • Datteln
  • Dinslaken
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Emmerich
  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Herten
  • Kamp-Lintfort
  • Langenfeld
  • Marl
  • Moers
  • Monheim
  • Oberhausen
  • Kreis Recklinghausen
  • Recklinghausen

Rheinland

  • Aachen
  • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Siegen
  • Wilnsdorf
  • Neunkirchen
  • Burbach
  • Brühl
  • Baesweiler
  • Frechen
  • Eschweiler
  • Alfter

Westfalen

  • Kreis Soest
  • Soest
  • Kreis Coesfeld
  • Lüdinghausen
  • Märkischer Kreis
  • Meschede
  • HochsauerlandkreisHemer

Auf der Internetseite der Europäischen Mobilitätswoche finden Sie alle angemeldeten Kommunen.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Netzwerk, das Kommunen berät und dabei unterstützt, durch kommunales Mobilitätsmanagement nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote für Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Es gibt vier regionale Koordinierungsstellen: Westfalen, Ostwestfalen-Lippe, Rhein-Ruhr und Rheinland. Die Geschäftsstelle ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und der Unfallkasse NRW.

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