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Die 100 Führungsfrauen der Mobilitätsbranche 2019

Führende Branchenverbände und -netzwerke wählen die 100 Führungsfrauen der Mobilitätsbranche

Berlin, 16.09.2019 (BA/gm)
Frauen sind in der Mobilitätsbranche nach wie vor unterrepräsentiert – insbesondere in technischen Berufen – und diejenigen, die es gibt, treten zu selten in Erscheinung. Doch es gibt sie, die führenden Frauen der Mobilitätsbranche. Sie sind fachlich kompetent und inspirierend und sie sorgen als Vorbilder dafür, dass sich mehr Talente für unsere Branche entscheiden. Um ihre Sichtbarkeit stärker zu fördern, veröffentlichen die Women in Mobility (WiM), der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, die IHK Berlin, das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene und das Deutsche Verkehrsforum zum zweiten Mal die Liste weiblicher Führungskräfte der Mobilitätsbranche. 

In einem mehrstufigen Prozess wählte eine Jury unter hunderten von Nominierungen aus, die online von Vertretern der Verkehrswirtschaft, Verkehrsverbänden, Karrierenetzwerkern, Headhuntern, Politikern und Branchenkennern eingingen. Vor allem Führungspersönlichkeiten in technischen Bereichen wurden ausgewählt, da Frauen in MINT-Bereichen besonders als Vorbilder herausgestellt werden sollen. Die ausgewählten Persönlichkeiten zeichnen sich durch eines oder mehrere der folgenden Merkmale aus: Führungsstärke, konsequente und eigenverantwortliche Verbesserungen im Unternehmen, maßgebliches Mitgestalten von Veränderungsprozessen, Innovationskraft und/oder vorbildliches Verhalten. Die Jury legte Wert darauf, eine gute Mischung zwischen Wirtschaft (Mittelstand, Konzern und Selbständige) und Wissenschaft zu finden, auch um die Vernetzung der einzelnen Gruppen im Sinne der Innovationskraft zu fördern. Mit dem Ziel, die Liste verkehrsträgerübergreifender als 2017 zu gestalten, wurden weitere Mitglieder in die Jury berufen und der Kreis der Partner erweitert.

Um den fachlichen Diskurs zu fördern, werden alle 100 Frauen zum gemeinsamen Luncheon am 1. Oktober 2019 auf dem Railway Forum in Berlin eingeladen. Mehr Informationen zur Jury, zu den Zielen und zu der Veranstaltung: www.womeninmobility.de/luncheon & www.wim-luncheon.de

Hintergrund
Im Jahr 2016 haben sich führende Verbände auf Initiative von Larissa Zeichhardt anlässlich der Branchenmesse InnoTrans zusammengetan, um Unternehmerinnen und Managerinnen aus den Fachbereichen „Rund ums Gleis“ zu einem „Ladies Lunch“ einzuladen. „Als ich erfuhr, dass in der EU nur 17,5 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiblich und davon unter 10 Prozent in technischen Bereichen tätig sind, musste ich aktiv werden“, so Zeichhardt. Eine von der EU-Kommission veröffentliche Studie bezifferte den Anteil von Frauen in der gesamten Transportindustrie auf 22 Prozent. Das größte Ungleichgewicht gab es 2016 im Bereich Straßenbau und Schienentechnik mit nur 14 Prozent Frauen.

Vorbilder sichtbar zu machen, war das Ziel der ersten Veröffentlichung der Top 100 Frauen der Verkehrs-wirtschaft (2017) und der korrespondierenden Netzwerkveranstaltung auf dem 5. Railway Forum in Berlin. Im Anschluss formulierten Larissa Zeichhardt mit dem Organisationsteam von Women in Mobility Berlin ein Ziel: „Der Frauenanteil der Bahnbranche soll bis 2020 von aktuell 22% auf 40% ansteigen.“ Dass die Branche sich nach Frauennetzwerken sehnt, wurde auf der InnoTrans 2018 mehr als deutlich: 500 Frauen kamen auf dem Women in Mobility InnoTrans Luncheon zum Netzwerken zusammen.

Pünktlich zum 6. Railway Forum werden 2019 wieder die 100 Führungsfrauen der Mobilitätsbranche veröffentlicht. „Diesmal setzen wir den Schwerpunkt auf die Fachkompetenz“ unterstreicht Martina Löbe, Jurymitglied und designierte Nachfolgerin von Larissa Zeichhardt. „Es ist an der Zeit zu zeigen, wer für Innovationen in der Mobilitätsbranche sorgt und den Wandel vorantreibt.“

Women in Mobility (WiM) ist ein professionelles Frauennetzwerk der Mobilitätswirtschaft. Der Berliner Hub ist einer von sechs Hubs in Deutschland und der Schweiz und zielt auf die bessere Sichtbarkeit weiblicher Führungskräfte ab.

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