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Lebensgefahr! 3,1 Promille – Mann drohte in Gleise zu stürzen

Bundespolizei warnt vor Gefahren des Bahnverkehrs

Dortmund, 07.10.2019 (BA/gm)
Am vergangenen Donnerstagnachmittag (03. Oktober 2019) brachten Mitarbeiter der Bahnsicherheit einen stark alkoholisierten 44-jährigen Dortmunder zur Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof.

Nach Angaben der Bahnmitarbeiter hielt sich der polnische Staatsangehörige auf einem Bahnsteig, direkt an der Bahnsteigkante auf. Dort soll der Mann, mutmaßlich auf Grund seiner erheblichen Alkoholisierung, beinahe in die Gleisanlagen gestürzt sein.  

Zu seinem Schutz wurde der Dortmunder in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Lebensgefahren des Bahnverkehrs!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …

  • durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.
  • können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.
  • nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
  • fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit

  • Überqueren Sie die Gleise ausschließlich an den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!
  • Vorsicht an der Bahnsteigkante
  • Halten Sie sich auf dem Bahnsteig nicht unmittelbar an der Bahnsteigkante auf!
  • Die weiße Sicherheitslinie auf dem Boden markiert den sicheren Abstand zur Bahnsteigkante. Übertreten Sie die Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.

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