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Der Hahn will kein Brathähnchen sein

Die „Bremer Stadtmusikanten“ warnen vor Lebensgefahren auf Bahnanlagen

Märchenhafte Plakataktion

Bremen, 20.11.2019 (BA/gm)
Mit einer „märchenhaften Plakataktion“ warnt die Bundespolizeiinspektion Bremen vor Gefahren auf Bahnanlagen. Jedem Tier der Bremer Stadtmusikanten ist ein Motiv gewidmet.

Hintergründe:
Der Hahn will kein Brathähnchen sein: Er warnt beispielsweise vor Stromschlaggefahren von 15.000 Volt führenden Oberleitungen im Zusammenhang mit dem Erklettern von Bahnstrommasten und Waggons. Bei einer Annäherung an die Oberleitung kann der Strom mit einem Lichtbogen auf Personen überspringen, ohne die Leitung zu berühren.

Die Katze lässt sich nicht verleiten, einen geschlossenen Bahnübergang zu überschreiten. Nicht nur Kinder vergleichen die Gefahren des Bahnbetriebs mit Gefahren des Straßenverkehrs. Dabei sind Züge im Raum Bremen auch innerorts mit bis zu 160 km/h unterwegs. Aufgrund dieser Betriebsgefahren wird das Umfahren oder Umgehen geschlossener Bahnschranken mit Bußgeldern von bis zu 700 Euro geahndet. 

Der Hund weist gleichermaßen auf verbotene Abkürzungen über Gleise hin, denn Züge können nicht ausweichen und haben Bremswege von bis zu 1.000 Metern. Trotzdem stellt man in Ortschaften Trampelpfade von „wilden Bahnübergängen“ fest.

Und selbst der Esel weiß Bescheid, dass man hinter der weißen Linie bleibt. Sicherheit beginnt bereits auf Bahnsteigen. Bei Missachtung der weißen Sicherheitslinie besteht die Gefahr, dass Personen und Gegenstände in den Sog durchfahrender Züge geraten.

Die Plakate werden zunächst im Bremer Hauptbahnhof, in Bremerhaven und in Bahnhöfen der Region zwischen Weser und Elbe ausgehängt.

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