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Vermeintliche Fahrkarten-Schnäppchen entpuppen sich als Fälschungen

VORSICHT BETRUG

Dresden, 23.11.2019 (BA/gm)
In letzter Zeit kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Dresden zu einer deutlichen Zunahme der Feststellung gefälschter Fahrscheine. Davon betroffen sind fast alle regionalen Verkehrsunternehmen innerhalb des Verkehrsverbundes Oberelbe. Darunter die Deutsche Bahn, die Mitteldeutsche Regionalbahn, die Dresdner Verkehrsbetriebe sowie die Regionalbusunternehmen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Dresden.

Das Phänomen ist kein Neues, dennoch ist die hohe Zahl von rund 90 eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Urkundenfälschung und Betrugs auffällig. 

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich in einer Vielzahl von Fällen heraus, dass die Nutzer der gefälschten Fahrausweise meist auf der Suche nach vermeintlich günstigen Preisen auf unseriöse Angebote eingingen und die falschen Tickets erwarben.

In diesem Zusammenhang rät die Bundespolizei:

  • Erwerben Sie Fahrausweise direkt bei den entsprechenden Verkehrsunternehmen, an Automaten und bei den offiziellen Verkaufsstellen!
  • Seien Sie skeptisch bei „Schnäppchen“ – auch der unwissentliche Gebrauch falscher Tickets kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Wenn Ihnen Fahrausweise in geschilderter Weise zum Kauf angeboten wurden oder werden, melden sie sich bitte bei der Bundespolizei Dresden unter der Telefonnummer 0351 / 81502 – 0.

Die Bundespolizei und die Verkehrsunternehmen der Region stehen Ihnen bei diesbezüglichen Fragen gern mit Rat und Wissen zur Seite!

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