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Streik bei der eurobahn geht unvermindert weiter

Frankfurt a. M., 13.12.2019 (BA/gm)
Die EVG wird ihren Arbeitskampf bei Keolis/eurobahn so lange fortsetzen, bis ein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt. Darauf hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, hingewiesen. „Die Geschäftsführung der eurobahn lässt ihre Fahrgäste bei Schmuddelwetter lieber in der Kälte stehen, statt sich mit uns zu einigen. Das ist völlig unverständlich“, erklärte sie nach den ersten erfolgreichen Streiktagen. 

Die Bundesgeschäftsführerin wies noch einmal darauf hin, dass die EVG bei Keolis/eurobahn nur das durchsetzen wolle, was in der Branche bei anderen Unternehmen auch gefordert und durchgesetzt werde. „Wir streiken nicht für mehr Urlaubstage, unsere Tarifforderung sieht eine weitere Wahlmöglichkeit zwischen mehr Geld und mehr Urlaub vor. Das ist etwas völlig anderes“, stellte Cosima Ingenschay fest. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, müssten Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehöre auch das EVG-Wahlmodell, bei dem sich die Beschäftigten individuell zwischen mehr Geld, mehr Urlaub oder einer Arbeitszeitverkürzung entscheiden könnten.

„Uns geht es darum, dass alle Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen von einer Tariferhöhung profitieren. Deshalb ist es unser Ziel, eine Bezahlung nach Gutsherrenart zu verhindern. Das gewährleistet nur der Tarifvertrag der EVG und wir sind fest entschlossen, den mit unserem Arbeitskampf auch durchzusetzen“ stellte der zuständige EVG-Gewerkschaftssekretär, Sebastian Bitterwolf, fest.

„Wir werden unseren Arbeitskampf insofern fortsetzen, bis uns ein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt. Dabei setzen wir auf das Verständnis der Reisenden und die Einsicht bei Keolis/eurobahn“, machte die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, deutlich.

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