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Die SBB macht den Bahnhof Wankdorf fit für die Zukunft

Bern, 31.01.2020 (BA/gm)
Die SBB plant zusammen mit der Stadt Bern den Bahnhof Wankdorf von morgen: Die heutige Passerelle soll einer Unterführung inklusive Velostation weichen. Die Pläne liegen vom 3. Februar bis 3. März 2020 öffentlich auf.

Im Bahnhof Wankdorf soll eine neue, grosszügige Unterführung die Passerelle über den Gleisen ersetzen. Die Unterführung dient sowohl Fussgängern als auch Velofahrer/innen als Verbindung zwischen den Quartieren. Darin ist eine städtische Velostation vorgesehen – sofern die Stadt die dafür notwendigen Mittel spricht. Zudem werden die Perrons und deren Zugänge auf der Nordseite (Seite Post, Losinger Marazzi, SBB, Neubauten «WankdorfCity») verbreitert. 

Dies ist nötig, weil die Realisierung von «WankdorfCity» in vollem Gange ist: Bis zum Jahr 2024 sollen hier rund 5500 Menschen arbeiten, und zusätzlich entsteht neuer Wohnraum. Mit der schnellen Entwicklung des Areals steigen auch die Bedürfnisse an den Bahnhof Wankdorf. Die SBB geht davon aus, dass die Anzahl Ein-/Aussteiger bis 2040 um 80 bis 100 Prozent zunehmen wird. Entsprechend steigt auch die Anzahl öV-Benutzer im Umfeld des Bahnhofs, denen der Bahnhof gerecht werden muss.

Mehr Platz und einfachere Zugänge
Die Reisenden und Anwohnenden profitieren mit der Weiterentwicklung von einem besseren Zugang zum Wohnquartier, zum Dienstleistungsquartier «WankdorfCity» sowie zum Stadion Wankdorf, das mit seinen zahlreichen Grossanlässen regelmässig Menschenmassen über den Bahnhof Wankdorf bringt. Folgende Verbesserungen sind geplant: Mehr Platz, weniger steile Treppen, Rampen für den barrierefreien Zugang zu den Perrons und die Möglichkeit, die Gleise beim Bahnhof Wankdorf über die Personenunterführung einfach zu queren.

Die neue Unterführung soll 2024 in Betrieb gehen, die ausgebaute Perronanlage Nord im Jahr 2026. Die Gesamtkosten belaufen sich nach heutigem Planungsstand auf rund 107 Millionen Franken mit einer Abweichung von +/-20%. Finanziert werden die Ausbauten durch die Leistungsvereinbarung der SBB mit dem Bund sowie, vorbehältlich der Kreditgenehmigung, durch Beiträge der Stadt Bern. Die Stadt Bern hat die Velorampen, die unterirdische Velostation sowie einen Teil der Unterführung bestellt und plant, diese zu finanzieren. Dazu wird es noch eine Volksabstimmung geben.

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