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Jugendliche ignorieren Warnungen

Zielitz, 23.02.2020 (BA/gm)
Am vergangenen Donnerstag (20. Februar 2020) informierte die Notfallleitstelle der Bahn gegen 13:30 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über mehrere jugendliche Schüler, die sich am Haltepunkt Zielitz Ort innerhalb des gefährlichen Bahnbereichs aufhielten.

Der Schrankenwärter bemerkte, dass Mitglieder der Schülergruppe mehrfach den Gleisbereich betraten. Wiederholte Lautsprecherdurchsagen des Wärters wurden ignoriert und die Teenager änderten ihr Verhalten keineswegs. Sofort verlegte eine Streife der Bundespolizei unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Ereignisort. Züge erhielten einen sogenannten Langsamfahrbefehl. Bei Eintreffen der Bundespolizisten konnte ein Teil der Gruppe noch festgestellt werden. Die Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren wurden eindringlich belehrt. 

Da solche unerlaubten Gleisaufenthalte leider keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hin: Gleisanlagen sind keine Spielplätze! Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann. Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1.000 Metern.

Die Bundespolizei bittet auch darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

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