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EVG fordert verbessertes Angebot von Erfurter Bahn und Süd-Thüringen-Bahn

Frankfurt a. M., 25.02.2020 (BA/gm)
Die EVG verschärft in der Einkommensrunde 2020 den Ton bei den Tarifverhandlungen mit der Erfurter Bahn und der Süd-Thüringen-Bahn. „Das der Arbeitgeber bislang keine Bereitschaft zeigt, ein verbessertes Angebot vorzulegen, können wir nur als bewusste Missachtung der Leistungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen“, machte die Geschäftsstellenleiterin der EVG aus Erfurt, Steffi Recknagel deutlich. „Dafür haben wir kein Verständnis, zumal eine solche Haltung eine Einigung am Verhandlungstisch in weite Ferne rücken lässt“, stellte sie fest. 

Strittig ist nach wie vor die von der EVG geforderte Einführung einer neuen Entgelttabelle auf das marktübliche Branchenniveau, im Zusammenhang mit 3,5 Prozent Entgelterhöhung nur für das Jahr 2020. Keine Einigung gibt es auch im Hinblick auf eine Erhöhung des Erholungsurlaubs, Verbesserungen beim Zusatzurlaub für Wechselschicht- und Nachtarbeit sowie einer verbindlichen Einsatzplanung.

„Der Arbeitgeber sollte ein Interesse daran haben, für attraktive Arbeitsbedingungen zu sorgen. Dazu gehört für uns auch das Zweite EVG-Wahlmodell, das den Beschäftigten die Möglichkeit gibt, eigenständig über eine weitere Lohnerhöhung, mehr Urlaub oder eine Arbeitszeitverkürzung zu entscheiden“, erklärte Steffi Recknagel.

Vor diesem Hintergrund erwarte die EVG ein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite. Die Verhandlungen sollen am 19. März 2020 fortgesetzt werden.

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