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ASFINAG und ÖBB weisen unsachliche Kritik zurück

ASFINAG und ÖBB weisen unsachliche Kritik an Sendermast-Gebühren aufs Schärfste zurück • Ausbau von 5G nahezu ohne Mehrkosten • Eingriff in bestehende Verträge aber unzumutbar

Wien, 17.07.2020 (BA/gm)
Die von den drei großen Mobilfunkanbietern A1, Magenta und Drei am vergangenen Mittwoch geäußerte Kritik an Sendermast-Gebühren entlang Autobahnen und Bahnstrecken weisen ASFINAG und ÖBB als „völlig ungerechtfertigt, unpassend und auch inhaltlich falsch“ zurück. Dass vor allem der Ausbau von 5G dadurch ins Stocken geraten würde, sei „überhaupt nicht nachvollziehbar und eine Verdrehung der Wahrheit“, sagen die Vorstände Josef Fiala (ASFINAG) und Johann Pluy (ÖBB Infrastruktur). 

Faktum ist, dass beide Infrastrukturanbieter marktübliche Preise für die Flächen verrechnen, auf denen Mobilfunksender aufgestellt seien. Dazu komme, dass der 5G-Ausbau sogar nahezu ohne Mehrkosten erfolgen würde, weil für dieses dann bereits vierte Mobilfunknetz deutlich geringere Gebühren verlangt würden. Auf vielen Standorten von ÖBB und ASFINAG, rund zwei Drittel, können die Betreiber auch ohne Änderungen der Mietkonditionen bereits jetzt 5G in Betrieb nehmen. Hier gibt es also keine Mieterhöhung trotz des Mehrwerts von 5G für die Betreiber.

Hintergrund der anlässlich der Fachkonferenz „Digital Summit“ geäußerten Kritik ist vielmehr der Versuch aller Mobilfunkbetreiber, in die seit Jahren bestehenden Verträge eingreifen zu wollen, um eine deutliche Senkung der Gebühren zu erreichen. Sowohl ASFINAG als auch ÖBB müssen aber klarerweise wie jedes andere wirtschaftlich agierende Unternehmen diesen unlauteren Versuch zurückweisen.

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