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Bf Rhöndorf: Pläne für Umgestaltung und Umbenennung der Station nehmen Fahrt auf

Investitionen von rund 20 Millionen Euro • Pläne für Umbau des Bahnhofs offengelegt • Station wird im Zuge der Modernisierung komplett barrierefrei ausgebaut

Bad Honnef/Köln, 03.08.2020 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn (DB), die Stadt Bad Honnef und der Nahverkehr Rheinland (NVR) planen die Modernisierung des Bahnhofs Rhöndorf sowie die Umbenennung der Station in Bad Honnef-Rhöndorf: Das Projekt erreicht nun die letzte Genehmigungsphase und wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens der Öffentlichkeit vorgestellt. Bahnhofsmanager Kai Rossmann und Bürgermeister Otto Neuhoff legten am vergangenen Donnerstag die Pläne im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Öffentlichkeitsbeteiligung offen. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, die Pläne zur Modernisierung einzusehen und ihre Einwände anzubringen. Nach Abschluss dieser Beteiligung wird das Planrecht durch das Eisenbahnbundesamt erteilt und die DB kann mit der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen beginnen. 

Geplant ist derzeit die Modernisierung des Außenbahnsteigs (Gleis 1) und des Mittelbahnsteigs (Gleis 2/3) auf einer Länge von 215 Metern sowie die Neuausstattung der Bahnsteige. In Zukunft soll es hier neue Vitrinen und Richtungsschilder sowie neue Sitzplätze und Abfallbehälter geben. Die DB stattet den Bahnhof zudem mit einer neuen Wegeleitung sowie mit taktilen Kurzinformationsschildern an Handläufen und Wänden aus. Reisende sollen neben einer Anpassung der vorhandenen Treppen außerdem von einem Neubau der Personenunterführung profitieren, die barrierefreie Zugänge zu den Bahnsteigen ermöglicht. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch einen neuen Wetterschutz sowie eine neue Beleuchtung. Nach aktuellem Stand erhält der Bahnhof im Zuge der Bauarbeiten auch einen neuen Namen: Zukünftig soll die Station Bad Honnef-Rhöndorf heißen.

Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms des Bundes werden insgesamt rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung der Verkehrsstation investiert. Der NVR fördert die Maßnahmen ergänzend mit ca. 800.000 Euro und trägt dauerhaft die Betriebskosten der neuen Aufzüge.

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