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Wiener Linien passen Maskenpflicht nach Bundesvorgaben an

Mund-Nasenschutz schon ab Betreten der Wiener Linien-Gebäude

Wien, 04.10.2020 (BA/gm)
Gemäß den Vorgaben der Bundesregierung passen die Wiener Linien die Corona-Schutzmaßnahmen in den Stationsgebäuden an: Ab sofort gilt der Mund-Nasen-Schutz nicht nur in den Fahrzeugen und auf den U-Bahn-steigen der Wiener Linien, sondern in allen Wiener Linien-Gebäuden bereits ab Betreten des Eingangsbereiches.

„Fakt ist: Die Maskenpflicht in den Öffis hilft uns, Ansteckungen und die Verbreitung des SARS-CoV -2 zu verhindern – selbst bei hoher Personenfrequenz. Deshalb macht es auch Sinn, die Maskenpflicht auf den gesamten Stationsbereich auszuweiten.“ sagt Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner an der MedUni Wien. 

Auch in den Info- und Ticketstellen sowie im Kunden Center in Erdberg ist der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

Sichere Öffis: Maßnahmen der Wiener Linien – strenge Kontrollen der Maskenpflicht
Keine einzige Infektionskette kann bisher auf die Öffis zurückgeführt werden. Rund 130 Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen achten rund um die Uhr darauf, dass sich alle Fahrgäste an die Regeln halten und den Mund-Nasen-Schutz korrekt tragen. Zusätzlich zum Sicherheitsdienst sind mehr als 200 Service-MitarbeiterInnen und 150 Kontrollorgane in zivil bei den Wiener Linien unterwegs. Wer sich auch nach Ansprache und Ermahnung durch die Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen weigert, wird in letzter Konsequenz von der Weiterfahrt ausgeschlossen und zahlt eine Geldstrafe in der Höhe von 50 Euro.

Bisher wurden mehr als 55.000 Ermahnungen ausgesprochen und 198 Strafen verhängt.

Die Wiener Linien reinigen und desinfizieren täglich alle Fahrzeuge und Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen. Im Bus und den Hochflur-Straßenbahnen sind die ersten Türen geschlossen, um einen schützenden Mindestabstand zwischen FahrerInnen und Fahrgästen zu schaffen. Alle Linien sind derzeit in den dichtesten Intervallen unterwegs.

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