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Mobilitätsmanagement: Lernen aus der Corona-Krise

Bundesweite Konferenz DECOMM findet dieses Mal digital statt

Köln, 20.10.2020 (BA/gm)
Klimakatastrophe, Stau, schlechte Luft, Enge: Unsere Gesellschaft steht im Bereich der Mobilität vor großen Herausforderungen. Daran hat sich auch durch die Corona-Pandemie nichts geändert. Doch welche zusätzlichen Herausforderungen gehen mit der Krise einher? Die Pandemie ist ein Stresstest für unsere Gesellschaft. Sie hat auch große Auswirkungen auf das augenblickliche Mobilitätsverhalten und somit auf das Verkehrsgeschehen. Welche Lerneffekte können Politik und Verkehrsplanung aus der Erfahrung der letzten Monate für das Mobilitätsmanagement ziehen?

Ideen und Konzepte rund um das Thema Mobilitätsmanagement behandelt die 9. Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement (DECOMM). Diese findet am kommenden Freitag, 23. Oktober 2020 (10 bis 12 Uhr), coronabedingt erstmals in einem digitalen Format statt. 

Mobilität vor, während und nach Corona
Die Vorträge beleuchten die Wirkungen und Lerneffekte der Coronazeit hinsichtlich des Mobilitätsverhaltens. Sie zeigen Strategien für das Mobilitätsmanagement auf, einen wesentlichen Beitrag für die kommunale Verkehrswende zu geben.

Nachhaltig und umweltverträglich
Veranstalter der DECOMM 2020 ist die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement e.V. (DEPOMM). Unterstützt wird die Konferenz vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, dessen Geschäftsstelle beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt ist. Die DEPOMM verfolgt das Ziel, eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung zu fördern. Theo Jansen, Vorsitzender: „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, was möglich ist. Wir erleben plötzlich mit neuen Gewohnheiten, Homeoffice und Wiederentdeckung des Nahbereichs Möglichkeitsfenster, um Planungs- und Mobilitätsroutinen zu überdenken und zu durchbrechen.

In Bezug auf Mobilitätsmanagement und Klimaschutz muss man sich davor hüten, jetzt die Verkehrswende auf den Prüfstand zu stellen. Sie fußte vor der Pandemie auf einem immer breiteren politisch-gesellschaftlichen Konsens. Wenn es irgendwann um die Rückkehr zur „Normalität“ geht, darf sie nicht abgeschwächt werden. Im Gegenteil, aus den Erfahrungen der Krise müssen Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die die Verkehrswende und das Mobilitätsmanagement verstärken. Die Pandemie hat gezeigt, was möglich ist, wenn die Politik die notwendigen Weichen stellt.“

Vernetzung stärkt Zusammenarbeit
Die Konferenz richtet sich an die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, Verkehrs-unternehmen, Stadtentwicklung, Politik, Wirtschaft, Kommunal- und Landesverwaltung und Bildungseinrichtungen. Eine detaillierte Übersicht über das Programm finden Sie bei Interesse als PDF im Anhang. Interessierte können sich noch bis 20. Oktober 2020 unter diesem Link anmelden.

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