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Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale

Umbau des Streckenabschnitts Treben-Lehma–Altenburg startet im November 2020 • Vorbereitungen des Umbaus zwischen Treben-Lehma und Altenburg • Ersatzhabitat für Zauneidechsen wird errichtet • Bauarbeiten starten im Sommer 2021 unter „rollendem Rad“

Leipzig, 30.10.2020 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn beginnt mit den Vorbereitungen zum Ausbau des Streckenabschnitts Treben-Lehma–Altenburg der Sachsen-Franken-Magistrale im November. Dabei richtet die DB Zuwegungen und Baustellenflächen unter anderem im Bereich des Bahnhofs Altenburg ein und beginnt mit dem Freischnitt und der Rodung von Bäumen und Gehölzen entlang der Strecke. Diese Arbeiten sollen bis Ende Februar 2021 abgeschlossen sein. Im März 2021 sind weitere vorbereitende Tätigkeiten wie zum Beispiel Untergrundsondierungen geplant. 

Ersatzhabitat für Eidechsen
In den kommenden Monaten wird ein Ersatzhabitat für Zauneidechsen errichtet. Dieses wird ca. 500 Meter nördlich von der Eisenbahnbrücke Kauerndorfer Allee neben dem Gleisbereich angelegt. Durch aufgeschichtete Steine, Gehölze, Reisighaufen und Sandflächen zur Eiablage wird ein aufgewerteter Lebensraum geschaffen. Die Eidechsen werden vor Beginn der Hauptbauarbeiten am Gleis abgesammelt und umgesiedelt.

Baumaßahmen beginnen im Sommer 2021
Entlang des Bauabschnitts werden sieben Eisenbahnüberführungen (EÜ) neu gebaut, 42 Weichen und 6,2 Kilometer Oberleitungsanlagen und Gleise erneuert. Im Bahnhof Altenburg entsteht ein neuer Bahnsteig 4. Außerdem wird im Bahnhof Altenburg ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) errichtet und die gesamte Leit- und Sicherungstechnik modernisiert. Mit dem voraussichtlichen Abschluss der Arbeiten im August 2024 werden auf dem Streckenabschnitt die technischen Voraussetzungen für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h für den Personenverkehr geschaffen.

Die vorgesehenen Bauarbeiten werden unter dem „rollenden Rad“, also bei laufendem Bahnbetrieb, ausgeführt. Die Arbeiten finden weitestgehend am Tag statt. Durch den Einsatz moderner Geräte und Technologien lässt sich Baulärm auf ein Minimum beschränken. Die Deutsche Bahn bittet die Anwohner um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.

Ihre Fragen zum Projekt können Sie auch unter ostkorridormitte@deutschebahn.com stellen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ostkorridor.de/mitte

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