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Mit der Erzgebirgsbahn zuverlässig durch Corona-Zeiten

Pünktlich und sicher durch unsichere Zeiten • Kontinuierliche Ausbildung junger Menschen • 10 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert

Leipzig/Chemnitz, 14.01.2021 (BA/gm)
Die Erzgebirgsbahn (EGB) ist auch unter Pandemiebedingungen ein zuverlässiger Mobilitätsdienstleister: Es gab im vergangenen Jahr keine Zugausfälle und die durchschnittliche Pünktlichkeit lag bei 98,7 Prozent. Auch alle geplanten Baumaßnahmen wurden zeit- und kostengerecht durchgeführt. Die Kundenzufriedenheit liegt weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im Jahr 2020 beschloss der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS), den Verkehrsvertrag für die Strecken Zwickau–Johanngeorgenstadt, Chemnitz–Cranzahl und Chemnitz–Olbernhau-Grünthal bis Juni 2024 zu verlängern. 

„Wir haben ganz besonders seit Beginn der Pandemie gezeigt, dass die Erzgebirgsbahn unabhängig von äußeren Einflüssen das Rückgrat der Mobilität im Erzgebirge ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen um die Systemrelevanz und Bedeutung der Erzgebirgsbahn und haben auch unter schwierigen Bedingungen dafür gesorgt, dass wir Woche für Woche im Regelbetrieb ohne Ausfälle oder Taktausdünnungen unterwegs waren“, macht Lutz Mehlhorn, Leiter der Erzgebirgsbahn, deutlich. „Unsere 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, teils selbst von Pandemieauswirkungen betroffen, sind mit hoher Einsatzbereitschaft dabei.“

Die EGB ist in unsicheren Zeiten ein sicherer Arbeitgeber. Das wissen auch junge Leute zu schätzen. Im Jahr 2020 begannen sieben Azubis eine Ausbildung. Seit 2007 bietet die EGB Ausbildungen in verschiedenen Bereichen des Eisenbahnbetriebes an. Hauptsächlich in den Berufen Eisenbahner im Betriebsdienst für spätere Fahrdienstleiter sowie für Mechatroniker, Gleisbauer, Elektroniker für Betriebs- bzw. Leit- und Sicherungstechnik und seit kurzem auch Lokführer. Insgesamt sind derzeit 16 junge Menschen in Ausbildung.

Auch unter den erschwerten Corona-Bedingungen ist es der EGB neben dem zuverlässigen Eisenbahnbetrieb gelungen, rund 10 Millionen Euro in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur zu investieren. Schwerpunkte dabei waren der Umbau und die Auswechslung von Weichen in den Bahnhöfen Marienberg und Johanngeorgenstadt sowie Vegetations- und Gleiserneuerungsarbeiten inklusive Felsräumung und Sanierung einer Stützmauer an der Strecke Flöha–Olbernhau-Grünthal.

Wir sehen uns als festen, verlässlichen und innovativen Bestandteil der Erzgebirgsregion. Und haben erneut bewiesen, dass wir in der Gegenwart verlässlich sind und die Zukunft im Blick haben“, fasst Mehlhorn das vielfältige Engagement zusammen.

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