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PRO BAHN: Ungenügender Fortschritt bei Busspuren in München

München, 31.07.2021 (BA/gm)
Der Fahrgastverband kritisiert den schleppenden Fortschritt beim Ausbau der Busspuren in München. „Die Rathauskoalition lobt sich schon sehr dafür, dass überhaupt irgendetwas passiert – der beschleunigte Ausbau von Busspuren wie im Koalitionsvertrag vereinbart sieht anders aus“ kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN anlässlich des Beschlusses der Stadtrats-Vollversammlung vom vergangenen Mittwoch. 

So kritisiert der Verband, dass die Maßnahmen für pünktliche Busse am Frankfurter Ring aus dem Beschlussentwurf herausgenommen wurden. „Damit werden täglich mehr als 40.000 Fahrgäste im Münchner Norden weiterhin mit Verspätungen von über 10 Minuten gestraft, teils sogar mit mehr als 20 Minuten kritisiert Andreas Barth, Sprecher des Verbandes, die Passivität der Stadt. Die Verbesserungen dort waren schon für das zweite „Maßnahmenbündel Busverkehr“ versprochen, dann auf das dritte Maßnahmenbündel vertagt und jetzt nochmal weiter in den Herbst verschoben.

Gerade weil man das Thema Busspuren so lange hat liegen lassen, ist der jetzige Beschluss enttäuschend. Bereits im Oktober 2020 wurden die Bezirksausschüsse angehört, seitdem ist nichts passiert. „Da hat man nicht das Gefühl als wäre es für die Stadt besonders eilig oder wichtig“, meint Andreas Barth. Dass jetzt wichtige Maßnahmen noch weiter in das vierte Quartal verschoben werden, bestärkt diesen Eindruck.

PRO BAHN verzweifelt etwas an der Stadtpolitik: „Was ist von den U-Bahn- und Tramplänen der Koalition zu halten, wenn es selbst bei Busspuren nur Trippelschritte gibt?“, fragt Andreas Barth Barth. Die zögerliche Haltung passe in keiner Weise zum nötigen Tempo beim Klimaschutz.

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